Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1315

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Dezember 2011

Lichtempfindliches leuchten lassen

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie baut seinen Bestand aus und eröffnet eine Reihe von Ausstellungen aus der Grafischen Sammlung

Die Schausammlung im Obergeschoß des Regensburger Kunstforums ist wieder vollständig eingerichtet. Einmalig in Deutschland zeigt die Präsentation unter dem Motto „Erinnerung & Vision“ die Bedeutung deutscher Künstler aus dem östlichen Europa im Kontext der europäischen Kunstgeschichte zwischen Romantik und Moderne.

Von: (KK)

Holz ist sächlich, der Schnitt männlich, die Anmutung androgyn: Karl Schmitt-Rottluff, Frauenkopf Bild: Museum

„Fenster zum Himmel“

Sonntag, 25. Dezember 2011

Zum Beten falten rumänische Mönche nicht immer die Hände: Hinterglasikonen aus Siebenbürgen in Rheinbach

Das Glasmuseum im Eifelstädtchen Rheinbach beherbergt bis zum 8. Januar 2012 die Ausstellung mit dem Titel „Fenster zum Himmel“. Zu sehen ist eine Auswahl von Hinterglasikonen, die Mönche aus dem Kloster Sambata de Sus geschaffen haben.

Von: (KK)

Fraglos farben- und glaubensfroh Bild: Museum

Noch im Ruhrpott nährte die Nehrung seine Kunst

Sonntag, 25. Dezember 2011

Eduard Bischoff, einstmals Königsberger Kunstakademie, dann Gelsenkirchen, im Ostpreußischen Landesmuseum

Die Kunst des 20. Jahrhunderts aus den historischen deutschen Ostgebieten kennt nur wenige Künstler, die so charakteristisch für eine Region und ein östliches Kunstzentrum stehen, wie der Königsberger Maler Eduard Bischoff für Ostpreußen und die Königsberger Kunstakademie repräsentativ ist. Zudem war es ihm vergönnt, nach 1945 in der Bundesrepublik noch gut 20 Jahre zu arbeiten und die Kunsttraditionen seiner kulturellen Wurzeln aus Ostpreußen in die Kunstlandschaft seiner neuen Heimat einzubringen.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Kindliche Hintergründigkeit: Fridolin Bilder (auch Titel): aus der Ausstellung

„Das siehst du niemals wieder“

Sonntag, 25. Dezember 2011

Vieles hat Christa Wolf gesehen, vieles auch sichtbar gemacht, lesbar bleibt es auch nach ihrem Tod

Auf das Thema Flucht und Vertreibung hat sich Christa Wolf erst spät eingelassen, als sie schon auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze bekannt und mit dem Heinrich-Mann Preis (1963) und dem Nationalpreis dritter Klasse (1964) ausgezeichnet worden war

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Im Kopf viel mehr Fragen als auf dem Zettel: Christa Wolf
Bild: Brigitte Friedrich

Sucher jenseits der eigenen Ämter

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sieghard Rost schenkt uns zu seinem 90. ein Buch

Die Vielseitigkeit und Prägekraft dieser Persönlichkeit ist von einem ganz besonderen Rang. Zu diesem gesellt sich die nur wenigen Menschen vergönnte Gnade, noch in hohem Alter mit geistiger Frische, kreativem Elan und robuster Gesundheit überall dabei zu sein, seine Positionen zu vertreten, sich einzumischen. Als Sieghard Rost im November 2011 mit zahlreichen Gästen in Nürnberg seinen 90. Geburtstag feiern konnte, war dem Jubilar sein hohes Alter in keiner Weise anzumerken.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Bild: Archiv

Noch einmal Petra Flath: Richtigstellung – auch zum eigenen Ergötzen

Sonntag, 25. Dezember 2011
Mit dem Bericht zu der Ausstellung des Adalbert Stifter Vereins mit Fotografien von Petra Flath im vorigen Heft sind wir zwar den Fakten halbwegs gerecht geworden, nicht im entferntesten jedoch allem, was diese Künstlerin jenseits ihres „dokumentarischen“ Beginnens erschafft, eine Porträtistik, in der fürwahr, wie es im Titel hieß, der/die Porträtierende sich zu erkennen gibt.

Von: (KK)

Diese Parallelen berühren sich nicht im Unendlichen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sondern hier und heute: Die Rußlanddeutschen sind zu uns gekommen, um das zu bleiben und das zu geben, was sie sind

Was haben die Sängerinnen Helene Fischer und Jule Neigel, die ehemalige Volleyball- Nationalspielerin Angelina Grün, der Bundesliga- Fußballer Andreas Beck und der bei der bevorstehenden Leichtathletik-Weltmeisterschaft startende Sprinter Alex Schaf gemeinsam? – Alle sind sie als rußlanddeutsche Aussiedler in die Bundesrepublik Deutschland gekommen und haben hier Karriere gemacht.

Von: Martin Schmidt (KK)

Nostalgie ist so legitim, wie sie schön ist: Carl Thiemann, Birken am Bach
Bild: siehe Seite 24

Rheinischer Froh-, schlesischer Tief-, historischer Sinn

Sonntag, 25. Dezember 2011

Kölner Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum der staatlichen preußischen Universität in Breslau vor 200 Jahren

Zur Delegation der polnischen Universität Breslau, die Anfang Dezember aus Schlesien angereist war, gehörten Professor Dr. Marek Bojarski, der Rektor der Universität Breslau, und Professor Dr. Jan Harasimowicz. Im Rahmen der Feierlichkeiten anläßlich der Gründung der staatlichen preußischen Universität in Breslau vor 200 Jahren hat die Universität zu Köln und die Breslauer Sammlung Köln unter dem Motto „Tradition und Partnerschaft“ ein wissenschaftliches Symposium, einen Empfang im Rathaus der Stadt Köln und einen akademischen Festakt im Neuen Senatssaal der Universität Köln organisiert.

Von: Dieter Göllner (KK)

Der Anblick trügt. Meistens sind die meisten von ihnen unterwegs in Sachen deutschpolnischer Kulturaustausch, etwa Nicola Remig und Stephan Kaiser im Vordergrund der Aufnahme vom Festakt im Neuen Senatssaal der Universität Köln
Bild: der Autor

Kein Engel sprach: Fürchtet euch nicht

Sonntag, 25. Dezember 2011

Kriegsrecht in Polen vor 30 Jahren

Die Nacht vom 12. zum 13. Dezember 1981 war unruhig, einmal wegen des Wintersturmes ums Haus, zum anderen wegen des Gedankens: Was passiert in Polen? Denn irgendetwas mußte dort ja passieren, nachdem wieder eine der großen Krisen des „Sozialismus“ Europa in Aufregung versetzt hatte. Der erste Griff um 6 Uhr am Morgen galt dem Radio, für die ersten Nachrichten des Tages. Sie meldeten die Ausrufung des Kriegsrechtes in Polen. Das hatte schon eine längere Vorgeschichte.

Mitte August 1980 besetzten 16000 Arbeiter unter der Führung von Streikführer Lech Walesa die Danziger Leninwerft, die Streiks weiteten sich auf die anderen Ostsee-Werften aus, einmal mehr, wie zu betonen ist.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Weniger die Sonne des Herrn als dessen Sinn dürfte den fragenden Blick des Papstes Johannes Paul II. bei seinem Besuch 1983 bestimmt haben
Bilder: Weltbild

Keine Moldau- und doch ein Brücke in Prag

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das sudetendeutsche Büro Peter Bartons

„Das politische Klima in Prag hat sich total verändert. Wenn Deutsche und Tschechen miteinander sprechen, geht es um erneuerbare Energien.“

Von: Norbert Matern (KK)

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