Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1315

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das Land der Schlesier mit der Seele suchend

Die meisten von Wissenschaftlern verfaßten Bücher über die Geschichte, Kultur oder Gegenwart haben den Anspruch, möglichst objektiv und authentisch zu berichten. Die vorliegende Anthologie enthält Essays von deutschen und polnischen Autoren, die deren ganz persönlichen, subjektiven Zugang zu „ihrem“ Schlesien und zu „ihren“ Schlesiern beschreiben.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Man kann von historischen Chancen auch überrollt werden

„… nach dem Krieg wurden Staatsgrenzen verschoben. Wir haben ein Drittel Deutschland verloren, unser Land wurde geteilt“, so äußerte sich Helmut Kohl im Oktober 1988 gegenüber Michail Gorbatschow. Eine Veränderung dieser „Realitäten“ sei „keine Aufgabe für unsere Generation“, „vielleicht eine Chance für unsere Enkel“.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Dezember 2011

Jeder Mensch eine Möglichkeit meines Selbst

August Brömse und Kathrin Brömse – ein Klassiker der Moderne und dessen (post)moderne Urenkelin aus- und einander gegenübergestellt

Oft ist heute vom Mehrgenerationenhaus oder der Mehrgenerationenfamilie die Rede. Gar vier Generationen einer Familie, zwei davon live und zwei mit Kunstwerken verschiedener Genres, bot die Eröffnung der Ausstellung „Schattenseiten.

Von: Markus Bauer (KK)

August Brömse, Schatten. Verschiedene Techniken, verschiedene Auffassungen …

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Dezember 2011

Lichtempfindliches leuchten lassen

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie baut seinen Bestand aus und eröffnet eine Reihe von Ausstellungen aus der Grafischen Sammlung

Die Schausammlung im Obergeschoß des Regensburger Kunstforums ist wieder vollständig eingerichtet. Einmalig in Deutschland zeigt die Präsentation unter dem Motto „Erinnerung & Vision“ die Bedeutung deutscher Künstler aus dem östlichen Europa im Kontext der europäischen Kunstgeschichte zwischen Romantik und Moderne.

Von: (KK)

Holz ist sächlich, der Schnitt männlich, die Anmutung androgyn: Karl Schmitt-Rottluff, Frauenkopf Bild: Museum

„Fenster zum Himmel“

Sonntag, 25. Dezember 2011

Zum Beten falten rumänische Mönche nicht immer die Hände: Hinterglasikonen aus Siebenbürgen in Rheinbach

Das Glasmuseum im Eifelstädtchen Rheinbach beherbergt bis zum 8. Januar 2012 die Ausstellung mit dem Titel „Fenster zum Himmel“. Zu sehen ist eine Auswahl von Hinterglasikonen, die Mönche aus dem Kloster Sambata de Sus geschaffen haben.

Von: (KK)

Fraglos farben- und glaubensfroh Bild: Museum

Noch im Ruhrpott nährte die Nehrung seine Kunst

Sonntag, 25. Dezember 2011

Eduard Bischoff, einstmals Königsberger Kunstakademie, dann Gelsenkirchen, im Ostpreußischen Landesmuseum

Die Kunst des 20. Jahrhunderts aus den historischen deutschen Ostgebieten kennt nur wenige Künstler, die so charakteristisch für eine Region und ein östliches Kunstzentrum stehen, wie der Königsberger Maler Eduard Bischoff für Ostpreußen und die Königsberger Kunstakademie repräsentativ ist. Zudem war es ihm vergönnt, nach 1945 in der Bundesrepublik noch gut 20 Jahre zu arbeiten und die Kunsttraditionen seiner kulturellen Wurzeln aus Ostpreußen in die Kunstlandschaft seiner neuen Heimat einzubringen.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Kindliche Hintergründigkeit: Fridolin Bilder (auch Titel): aus der Ausstellung

„Das siehst du niemals wieder“

Sonntag, 25. Dezember 2011

Vieles hat Christa Wolf gesehen, vieles auch sichtbar gemacht, lesbar bleibt es auch nach ihrem Tod

Auf das Thema Flucht und Vertreibung hat sich Christa Wolf erst spät eingelassen, als sie schon auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze bekannt und mit dem Heinrich-Mann Preis (1963) und dem Nationalpreis dritter Klasse (1964) ausgezeichnet worden war

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Im Kopf viel mehr Fragen als auf dem Zettel: Christa Wolf
Bild: Brigitte Friedrich

Sucher jenseits der eigenen Ämter

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sieghard Rost schenkt uns zu seinem 90. ein Buch

Die Vielseitigkeit und Prägekraft dieser Persönlichkeit ist von einem ganz besonderen Rang. Zu diesem gesellt sich die nur wenigen Menschen vergönnte Gnade, noch in hohem Alter mit geistiger Frische, kreativem Elan und robuster Gesundheit überall dabei zu sein, seine Positionen zu vertreten, sich einzumischen. Als Sieghard Rost im November 2011 mit zahlreichen Gästen in Nürnberg seinen 90. Geburtstag feiern konnte, war dem Jubilar sein hohes Alter in keiner Weise anzumerken.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Bild: Archiv

Noch einmal Petra Flath: Richtigstellung – auch zum eigenen Ergötzen

Sonntag, 25. Dezember 2011
Mit dem Bericht zu der Ausstellung des Adalbert Stifter Vereins mit Fotografien von Petra Flath im vorigen Heft sind wir zwar den Fakten halbwegs gerecht geworden, nicht im entferntesten jedoch allem, was diese Künstlerin jenseits ihres „dokumentarischen“ Beginnens erschafft, eine Porträtistik, in der fürwahr, wie es im Titel hieß, der/die Porträtierende sich zu erkennen gibt.

Von: (KK)

Diese Parallelen berühren sich nicht im Unendlichen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sondern hier und heute: Die Rußlanddeutschen sind zu uns gekommen, um das zu bleiben und das zu geben, was sie sind

Was haben die Sängerinnen Helene Fischer und Jule Neigel, die ehemalige Volleyball- Nationalspielerin Angelina Grün, der Bundesliga- Fußballer Andreas Beck und der bei der bevorstehenden Leichtathletik-Weltmeisterschaft startende Sprinter Alex Schaf gemeinsam? – Alle sind sie als rußlanddeutsche Aussiedler in die Bundesrepublik Deutschland gekommen und haben hier Karriere gemacht.

Von: Martin Schmidt (KK)

Nostalgie ist so legitim, wie sie schön ist: Carl Thiemann, Birken am Bach
Bild: siehe Seite 24

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