Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1316

Maßstäbliche Vergangenheitsbewältigung

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der Königsberger Modellbauer Horst Dühring

Horst Dühring, 1930 in Königsberg geboren, mußte 1948 als 17jähriger wie Tausende der noch verbliebenen Einwohner seine nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Kaliningrad umbenannte Heimatstadt in einem Güterwaggon verlassen und wurde in die sowjetische Besatzungszone, die spätere DDR, „ausgesiedelt“. 

Von: Heinrich Lange (KK)

Eine kleine, verkleinerte Freude – vielleicht auch eine kleine Erinnerung an Franz Kafkas Landvermesser? Horst Dühring mit seinem Modell des Königsberger Schlosses
Bild: der Autor

Rettungsschirm?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Noch sind die schlesischen Heimatstuben nicht „in der Luft“

Im Rahmen des im Jahre 2010 gestarteten und vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Projektes zur „Beratung der Betreiber schlesischer Heimatsammlungen“ fand Ende vergangenen Jahres die nunmehr dritte Tagung im Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott statt. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Bernd Neumann 70

Mittwoch, 25. Januar 2012
Die Aufgabe des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, kurzgefaßt Kulturstaatsminister, ist eine der schöneren, die im Bundeskanzleramt zu vergeben sind. Bernd Neumann hat freilich auch selbst dazu beigetragen. Selbstverständlich war das alles nicht. 

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Verbrechen, alphabetisch geordnet

Dieses voluminöse Werk wurde von fast 130 Fachleuten erarbeitet und geht auf einen Vorschlag des Historikers Holm Sundhausen (FU Berlin) zurück. Auf rund 750 Seiten Text werden Stichworte von „Ägypter“ (ethnische Minderheit im Kosovo) über „Finnen, Magyaren, Sudetendeutsche, Tschechoslowakei …“ bis Zwangsassimilation in unterschiedlicher Länge behandelt, jeweils mit zusätzlichen bibliographischen Angaben. 

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Vertriebene als „Europäer“
avant la lettre

In diesem Buch hat Karlheinz Lau wichtige Beiträge verschiedenster Art über den ehemaligen deutschen Osten, einen großen Teil Deutschlands, zusammengetragen. Die Einführung „Wo liegt Ostdeutschland?“ ist klar und verständlich abgefaßt.

Von: Babette von Sass (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar2012

„Wie ich, dem man auch nicht viel ansieht“

„Heute also bin ich zum ersten Mal wieder in dieser Stadt. Seit sieben Jahren sitze ich erstmals in diesem Lokal. Einem äußerlich wenig veränderten Lokal. Aber vielleicht täuscht das. Wie ich, dem man auch nicht viel ansieht.“

Von: Albert Gnädinger (KK)

 

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Januar 2012

„…so werden wir gewesen sein“
Wie aus einem Guß, hofft zage der Eichendorff-Preisträger Jörg Bernig und mit ihm der Wangener Kreis

Die Wangener Gespräche in der schwäbischen Stadt im Allgäu haben zu Recht einen guten Namen: Sie möchten Altes, das gut und bedenkenswert ist, bewahren und über Künftiges nachsinnen. Daher kann man derartige Gespräche immer wieder neu aus der Taufe heben.

Von: Günter Gerstmann (KK)

Freude muß nicht freudig strahlen: (v. l.) Eichendorff-Preisträger Jörg Bernig, Laudatorin Barbara von Wulffen, Ulrich Schmilewski
Bild: Johannes Rasim

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mit dem Pinsel Ursprüngliches ertasten
Ausstellungen und Vorhaben des Kulturzentrums Ostpreußen

Ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat das Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloß in Ellingen für das kommende Jahr vorbereitet. Die erste Ausstellung mit dem Titel „Richard Birnstengel & Georg Gelbke – Ostseebilder von Darß und Nehrung“ wurde jetzt eröffnet. Sie zeigt zahlreiche Werke der beiden aus Sachsen stammenden Maler.

Von: (KK)

Monumentaler Alltag: Richard Birnstengel, Fischer bei der Bootsreparatur

Selbstbewußtsein ist kein Selbstläufer

Mittwoch, 25. Januar 2012

Immerhin ist Selbstaufgabe ausgeschlossen, solange es wie von den Deutschen in Schlesien als Aufgabe wahrgenommen wird

Die letzte polnische Parlamentswahl am 9. Oktober 2011 fiel für die Deutsche Liste in der Woiwodschaft Oppeln mit etwa 28000 Stimmen deprimierend aus. Vor zwanzig Jahren waren es allein im Oppelner Schlesien 74000, und landesweit wurden 1991 immerhin 132000 Stimmen errungen, was damals den Einzug von sieben Abgeordneten in den Warschauer Sejm ermöglichte. Von ihnen ist heute mit Ryszard Galla noch ein einziger übrig.

Von: Martin Schmidt (KK)

Drum singe, wem Gesang, identifiziere sich, wem Identität gegeben. Hier wird daran gearbeitet: Grundschule Raschau,
Oberschlesien
Bild: der Autor

Der Fortschritt beim Hin- und Hergehen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Ihn praktiziert die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in kleinen Schritten mit der Hoffnung auf große Folgen

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit beging zum Jahresausgang 2011 ihr 20jähriges Jubiläum. In dieser Zeit ist es der Stiftung gelungen, den Wunsch nach einer intensiveren deutsch-polnischen Zusammenarbeit mit über 10 000 deutsch-polnischen Projekten zu ermöglichen und ihr neue Impulse zu verleihen. Aus diesem Anlaß sprach Arkadiusz Luba mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der Stiftung, Albrecht Lempp.

Von: (KK)

Plakat zu dem Film „Pakete der Solidarität“, den die Stiftung im Andenken an die deutsche Solidarität mit der polnischen Solidarnosc produziert hat
Bild: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

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