Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1316

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Vertriebene als „Europäer“
avant la lettre

In diesem Buch hat Karlheinz Lau wichtige Beiträge verschiedenster Art über den ehemaligen deutschen Osten, einen großen Teil Deutschlands, zusammengetragen. Die Einführung „Wo liegt Ostdeutschland?“ ist klar und verständlich abgefaßt.

Von: Babette von Sass (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar2012

„Wie ich, dem man auch nicht viel ansieht“

„Heute also bin ich zum ersten Mal wieder in dieser Stadt. Seit sieben Jahren sitze ich erstmals in diesem Lokal. Einem äußerlich wenig veränderten Lokal. Aber vielleicht täuscht das. Wie ich, dem man auch nicht viel ansieht.“

Von: Albert Gnädinger (KK)

 

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Januar 2012

„…so werden wir gewesen sein“
Wie aus einem Guß, hofft zage der Eichendorff-Preisträger Jörg Bernig und mit ihm der Wangener Kreis

Die Wangener Gespräche in der schwäbischen Stadt im Allgäu haben zu Recht einen guten Namen: Sie möchten Altes, das gut und bedenkenswert ist, bewahren und über Künftiges nachsinnen. Daher kann man derartige Gespräche immer wieder neu aus der Taufe heben.

Von: Günter Gerstmann (KK)

Freude muß nicht freudig strahlen: (v. l.) Eichendorff-Preisträger Jörg Bernig, Laudatorin Barbara von Wulffen, Ulrich Schmilewski
Bild: Johannes Rasim

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mit dem Pinsel Ursprüngliches ertasten
Ausstellungen und Vorhaben des Kulturzentrums Ostpreußen

Ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat das Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloß in Ellingen für das kommende Jahr vorbereitet. Die erste Ausstellung mit dem Titel „Richard Birnstengel & Georg Gelbke – Ostseebilder von Darß und Nehrung“ wurde jetzt eröffnet. Sie zeigt zahlreiche Werke der beiden aus Sachsen stammenden Maler.

Von: (KK)

Monumentaler Alltag: Richard Birnstengel, Fischer bei der Bootsreparatur

Selbstbewußtsein ist kein Selbstläufer

Mittwoch, 25. Januar 2012

Immerhin ist Selbstaufgabe ausgeschlossen, solange es wie von den Deutschen in Schlesien als Aufgabe wahrgenommen wird

Die letzte polnische Parlamentswahl am 9. Oktober 2011 fiel für die Deutsche Liste in der Woiwodschaft Oppeln mit etwa 28000 Stimmen deprimierend aus. Vor zwanzig Jahren waren es allein im Oppelner Schlesien 74000, und landesweit wurden 1991 immerhin 132000 Stimmen errungen, was damals den Einzug von sieben Abgeordneten in den Warschauer Sejm ermöglichte. Von ihnen ist heute mit Ryszard Galla noch ein einziger übrig.

Von: Martin Schmidt (KK)

Drum singe, wem Gesang, identifiziere sich, wem Identität gegeben. Hier wird daran gearbeitet: Grundschule Raschau,
Oberschlesien
Bild: der Autor

Der Fortschritt beim Hin- und Hergehen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Ihn praktiziert die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit in kleinen Schritten mit der Hoffnung auf große Folgen

Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit beging zum Jahresausgang 2011 ihr 20jähriges Jubiläum. In dieser Zeit ist es der Stiftung gelungen, den Wunsch nach einer intensiveren deutsch-polnischen Zusammenarbeit mit über 10 000 deutsch-polnischen Projekten zu ermöglichen und ihr neue Impulse zu verleihen. Aus diesem Anlaß sprach Arkadiusz Luba mit dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der Stiftung, Albrecht Lempp.

Von: (KK)

Plakat zu dem Film „Pakete der Solidarität“, den die Stiftung im Andenken an die deutsche Solidarität mit der polnischen Solidarnosc produziert hat
Bild: Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Wo die historische Wahrheit hofhält

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der Heiligenhof in Bad Kissingen ist seit 60 Jahren eine Begegnungsstätte für alle, die ihr dienen

Der Heiligenhof in Bad Kissingen, als „Sudetendeutsche Heimstätte europäischer Jugend“ gegründet, wird 60 Jahre alt. Mehrere Generationen vertriebener Sudetendeutscher und ihrer Nachkommen haben ihn inzwischen als vertraute Bildungs- und Begegnungsstätte kennen- und lieben gelernt. Seine Entwicklung ist typisch für ein Stück Nachkriegsgeschichte der aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien in den Jahren 1945/46 Geflüchteten oder Vertriebenen in der Bundesrepublik Deutschland.

Von: Ute Flögel (KK)

Als Erdkunde weniger Kunde denn ein Politikum war: „Wegweiser“ Heiligenhof
Bild aus der Jubiläumsbroschüre

Die sanfte Macht der Ohnmächtigen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Tagung der Ackermann-Gemeinde zu Glaubenszeugen im Totalitarismus

„Zeugnis geben gehört zu unserem Glauben!“ Auf diesen Nenner brachte Markus Eller OSB, der Abt der Benediktinerklöster Rohr und Scheyern, die Thematik des Symposiums „Patrone Europas – Glaubenszeugen in totalitärer Zeit“ kürzlich im niederbayerischen Kloster Rohr. Gut 120 Teilnehmer – ein Drittel aus Tschechien und der Slowakei – verfolgten die Vorträge über Glaubenszeugen im Nationalsozialismus, im Sozialismus bzw. Kommunismus sowie die Schilderungen von Zeitzeugen. Veranstalter war das Sozialwerk der Ackermann-Gemeinde.

Von: Markus Bauer (KK)

Die Kirchenmauer hat Petra Flath in ihrem Porträt des Pilsener Bischofs Frantisek Radkovsky als fast auratische Hintergrundbeleuchtung inszeniert
Bild: Adalbert Stifter Verein

Kann ein Volk Glück haben?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Die Tschechen hatten Václav Havel

In dem Interview-Band „Fernverhör“ mit Karel Hvizdala hatte Václav Havel über seine Erlebnisse mit den Theatern Prags der 1960er Jahre berichtet, die er als „einen lebendigen geistigen Brennpunkt, einen Ort gesellschaftlichen Bewußtseins, einen Schnittpunkt von Kraftlinien der Zeit und ihr Seismograph, einen Raum der Freiheit und ihr Instrument der Befreiung des Menschen“ beschrieb. 

Von: Volker Strebel (KK)

Bild: Archiv

Schwerverdauliches Gulasch

Mittwoch, 25. Januar 2012

Gewürzt mit Irrationalismus: die ungarische Wirtschaft

„Auf den Türmen des tausendjährigen Ungarn erlöschen die Wachtfeuer …“ Wer in den frühen Morgenstunden des 4. November 1956 diese Botschaft als letzte unkontrollierte Sendung des Ungarischen Rundfunks gehört hat, in dessen Ohr ist sie auch geblieben, heute als ferner Nachhall aus einer Zeit, die viel weiter zurückzuliegen scheint als „nur“ 55 Jahre.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Alles so schön symbolisch hier, wenngleich nicht immer im Sinne des Erfinders: Pußtafolklore als Tourismuswerbung kann auch wider den Strich „gelesen“ werden

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