Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1316

Kann ein Volk Glück haben?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Die Tschechen hatten Václav Havel

In dem Interview-Band „Fernverhör“ mit Karel Hvizdala hatte Václav Havel über seine Erlebnisse mit den Theatern Prags der 1960er Jahre berichtet, die er als „einen lebendigen geistigen Brennpunkt, einen Ort gesellschaftlichen Bewußtseins, einen Schnittpunkt von Kraftlinien der Zeit und ihr Seismograph, einen Raum der Freiheit und ihr Instrument der Befreiung des Menschen“ beschrieb. 

Von: Volker Strebel (KK)

Bild: Archiv

Schwerverdauliches Gulasch

Mittwoch, 25. Januar 2012

Gewürzt mit Irrationalismus: die ungarische Wirtschaft

„Auf den Türmen des tausendjährigen Ungarn erlöschen die Wachtfeuer …“ Wer in den frühen Morgenstunden des 4. November 1956 diese Botschaft als letzte unkontrollierte Sendung des Ungarischen Rundfunks gehört hat, in dessen Ohr ist sie auch geblieben, heute als ferner Nachhall aus einer Zeit, die viel weiter zurückzuliegen scheint als „nur“ 55 Jahre.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Alles so schön symbolisch hier, wenngleich nicht immer im Sinne des Erfinders: Pußtafolklore als Tourismuswerbung kann auch wider den Strich „gelesen“ werden

Maßstäbliche Vergangenheitsbewältigung

Mittwoch, 25. Januar 2012

Der Königsberger Modellbauer Horst Dühring

Horst Dühring, 1930 in Königsberg geboren, mußte 1948 als 17jähriger wie Tausende der noch verbliebenen Einwohner seine nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Kaliningrad umbenannte Heimatstadt in einem Güterwaggon verlassen und wurde in die sowjetische Besatzungszone, die spätere DDR, „ausgesiedelt“. 

Von: Heinrich Lange (KK)

Eine kleine, verkleinerte Freude – vielleicht auch eine kleine Erinnerung an Franz Kafkas Landvermesser? Horst Dühring mit seinem Modell des Königsberger Schlosses
Bild: der Autor

Rettungsschirm?

Mittwoch, 25. Januar 2012

Noch sind die schlesischen Heimatstuben nicht „in der Luft“

Im Rahmen des im Jahre 2010 gestarteten und vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Projektes zur „Beratung der Betreiber schlesischer Heimatsammlungen“ fand Ende vergangenen Jahres die nunmehr dritte Tagung im Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott statt. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Bernd Neumann 70

Mittwoch, 25. Januar 2012
Die Aufgabe des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, kurzgefaßt Kulturstaatsminister, ist eine der schöneren, die im Bundeskanzleramt zu vergeben sind. Bernd Neumann hat freilich auch selbst dazu beigetragen. Selbstverständlich war das alles nicht. 

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Verbrechen, alphabetisch geordnet

Dieses voluminöse Werk wurde von fast 130 Fachleuten erarbeitet und geht auf einen Vorschlag des Historikers Holm Sundhausen (FU Berlin) zurück. Auf rund 750 Seiten Text werden Stichworte von „Ägypter“ (ethnische Minderheit im Kosovo) über „Finnen, Magyaren, Sudetendeutsche, Tschechoslowakei …“ bis Zwangsassimilation in unterschiedlicher Länge behandelt, jeweils mit zusätzlichen bibliographischen Angaben. 

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Vertriebene als „Europäer“
avant la lettre

In diesem Buch hat Karlheinz Lau wichtige Beiträge verschiedenster Art über den ehemaligen deutschen Osten, einen großen Teil Deutschlands, zusammengetragen. Die Einführung „Wo liegt Ostdeutschland?“ ist klar und verständlich abgefaßt.

Von: Babette von Sass (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Januar2012

„Wie ich, dem man auch nicht viel ansieht“

„Heute also bin ich zum ersten Mal wieder in dieser Stadt. Seit sieben Jahren sitze ich erstmals in diesem Lokal. Einem äußerlich wenig veränderten Lokal. Aber vielleicht täuscht das. Wie ich, dem man auch nicht viel ansieht.“

Von: Albert Gnädinger (KK)

 

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Januar 2012

„…so werden wir gewesen sein“
Wie aus einem Guß, hofft zage der Eichendorff-Preisträger Jörg Bernig und mit ihm der Wangener Kreis

Die Wangener Gespräche in der schwäbischen Stadt im Allgäu haben zu Recht einen guten Namen: Sie möchten Altes, das gut und bedenkenswert ist, bewahren und über Künftiges nachsinnen. Daher kann man derartige Gespräche immer wieder neu aus der Taufe heben.

Von: Günter Gerstmann (KK)

Freude muß nicht freudig strahlen: (v. l.) Eichendorff-Preisträger Jörg Bernig, Laudatorin Barbara von Wulffen, Ulrich Schmilewski
Bild: Johannes Rasim

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mit dem Pinsel Ursprüngliches ertasten
Ausstellungen und Vorhaben des Kulturzentrums Ostpreußen

Ein umfangreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm hat das Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloß in Ellingen für das kommende Jahr vorbereitet. Die erste Ausstellung mit dem Titel „Richard Birnstengel & Georg Gelbke – Ostseebilder von Darß und Nehrung“ wurde jetzt eröffnet. Sie zeigt zahlreiche Werke der beiden aus Sachsen stammenden Maler.

Von: (KK)

Monumentaler Alltag: Richard Birnstengel, Fischer bei der Bootsreparatur

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