Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1319

Rede, daß ich dich sehe

Mittwoch, 25. April 2012

Die Leipziger Buchmesse als alljährliche Herausforderung, in Büchern zu suchen, was im „öffentlichen Diskurs“ untergeht

Das Jahr 2012 ist das nunmehr 67. nach dem Zweiten Weltkrieg und das 23. nach dem Mauerfall in Berlin. Aber obwohl die deutsche Niederlage 1945 an allen Fronten und die damit verbundene Abtrennung der deutschen Ostprovinzen, die immerhin ein Viertel des Reichsgebiets von 1937 ausmachten, in immer fernere Geschichtsräume rücken, ist die Auseinandersetzung mit dem Jahrhundertthema Flucht und Vertreibung und mit dem „ungeheuren Verlust“ (Max Frisch) deutscher Kulturlandschaften nach wie vor ungebrochen.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Der Körper schreibt und wird geschrieben, Verletzungen erhalten einen, ja werden zu einem Namen: Klama, Die unzüchtige Frau

Wettbewerb, der wirbt

Mittwoch, 25. April 2012

Mit Kenntnissen für Verständnis und Verständigung: Schüler in Nordrhein-Westfalen üben sich seit Jahrzehnten in europäischem Geist

Aus der persönlichen Sicht einer in Breslau geborenen, dem Wettbewerb verbundenen Bürgerin des Landes Nordrhein-Westfalen will ich versuchen, Ziele und Struktur sowie Geschichte und Entwicklung dieses besonderen Wettbewerbs schlaglichtartig aufzuzeigen. Als Schülerin und damals Leiterin einer DJO-Gruppe kam ich mit dem Wettbewerb in Berührung.

Von: Barbara Schoch (KK)

Was bleibt, wer folgt

Mittwoch, 25. April 2012

Beratung der Betreiber schlesischer Heimatstuben

Im Rahmen des vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projektes zur Beratung der Betreiber und Leiter schlesischer Heimatsammlungen hat eine neue Begegnung stattgefunden. Rund 40 Teilnehmer haben die nunmehr vierte Beratungstagung zum Anlaß genommen, sich im Haus Schlesien in Königswinter-Heisterbacherrott über aktuelle Themen rund um die Sammlungen zu informieren und auszutauschen.

Von: Dieter Göllner (KK)

Heimelig geht es nicht immer zu bei den Heimatstuben, aber man fühlt sich daheim

Verschwiegene Klostermauern sprechen lassen

Mittwoch, 25. April 2012

Haus Schlesien folgt den Spuren der Zisterzienser in Schlesien nicht nur, sondern macht sie mit Ausstellungen lebendig

Das jahrhundertelange Wirken des Zisterzienserordens, der einen entscheidenden Anteil am Landesausbau, an der geistlichen, kulturellen und ökonomischen Entwicklung der Regionen östlich von Oder und Neiße hatte, erfreut sich auch heute noch regen Interesses.

Von: Nicola Remig (KK)

Fassade nicht „als Fassade“, vielmehr als Ereignis: Kloster Leubus

Vergangenem eine Zukunft

Mittwoch, 25. April 2012

Daran arbeitet das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen

Ein neues Ausstellungsstück bereichert die Sammlungen des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen. Mit einer Medienstation wird den Besuchern die Geschichte des Deutschen Ordens in Kurzform erläutert. „Von Jerusalem bis Königsberg – Der Deutsche Orden und Ostpreußen“ heißt der nur wenige Minuten lange Film, der in der neuen Medienstation im Kulturzentrum Ostpreußen im Ellinger Deutschordensschloß die Geschichte des Ordens zeigt.

Von: (KK)

Der Flachbildschirm als Guckloch in fernste Geschichte: Museumsdirektor Wolfgang Freyberg präsentiert die Medienstation

Viele Hände schaffen bald einen Anfang

Mittwoch, 25. April 2012

Restauration in deutsch-polnischer Partnerschaft

Vormals wohl als Brunnenfigur in der Orangerie des Schlosses in Goschütz beheimatet, fristete die scheinbar in Vergessenheit geratene Skulptur des Herkules, der dem Sandstein schädlichen Witterung schutzlos ausgesetzt, ihr Dasein am Eingangstor auf der Schloßachse in Festenberg. Hatte sie den Brand des Goschützer Schlosses 1947, den Abbruch der Orangerie nach 1954 und die Umsiedlung nach Festenberg überstanden, drohte sie 2008 völlig zu verkommen.

Von: (KK)


Die Demokratiewende ist noch keine des Denkens

Mittwoch, 25. April 2012

Tagung des Heimatwerkes Schlesischer Katholiken

Die diesjährige Jahrestagung und die Mitgliederversammlung des Heimatwerkes Schlesischer Katholiken im Erbacher Hof – Bildungszentrum der Diözese Mainz – erfreute sich großer Beteiligung.

Von: Bernhard Jungnitz (KK)

Es dreht sich darum, was sich worum dreht

Mittwoch, 25. April 2012

Kopernikus-Ausstellung in Kooperation Gymnasium–Museum

Vor kurzem wurde die Ausstellung „Nikolaus Kopernikus als Begründer des heliozentrischen Weltbildes und seine Zeitgenossen“ im Kopernikus-Gymnasium von Neubeckum eröffnet. Die Präsentation veranschaulicht mit Text- und Bildtafeln das Leben und Wirken des in Thorn geborenen Astronomen und seiner Zeitgenossen wie zum Beispiel Christoph Kolumbus, Leonardo da Vinci und Martin Luther.

Von: (KK)

Zufriedene Veranstalter

Herzensangelegenheit

Mittwoch, 25. April 2012

Eine Entdeckung in der Stettiner Jacobi-Kirche

Bei Bauarbeiten in der Stettiner Jacobi-Kirche ist vermutlich die Urne mit dem Herzen Johann Carl Gottfried Loewes gefunden worden, berichtet der „Kurier Szczecinski“ am 5. März 2012. Das Gefäß aus hellem Sandstein, 18 Kilogramm schwer, 42 Zentimeter hoch und mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern, wurde in einem Teil des südlichen Pfeilers fast am Gewölbe entdeckt. Es enthält eine ovale Bleikapsel mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern. Aller Wahrscheinlichkeit nach hat das darin befindliche Herz dem Komponisten, Dirigenten, Sänger und Organisten gehört. Zwar gibt es weder in noch an der Urne Schriftzeichen.

Von: Übersetzung aus dem Polnischen von Bernd Aischmann(KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. April 2012

Wie weit es ist von Mensch zu Mensch

Artur Rosenstern, 1968 in Kasachstan geboren, reiste 1990 nach Deutschland ein und war zunächst als Privatmusiklehrer tätig. Nach dem Studium der Musik-, Medienwissenschaft und der Mittelalterlichen Geschichte arbeitete er u.a. für bekannte Musikverlage im Bereich Musikedition sowie als Übersetzer für russische Sprache. Dies ist das erste Buch des relativ jungen Autors Artur Rosenstern, eine Erzählung über zwei junge Einwanderer aus Kasachstan, die aus 16 Episoden besteht und formal an eine Musiksuite angelehnt ist.

Von: Agnes Gossen-Giesbrecht (KK)

 

 

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