Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1322

Sachliches Schmerzensbuch

Mittwoch, 25. Juli 2012

Die Stadtgemeinschaft Königsberg beteiligt sich aktiv am Gedenken für die jüdischen Landsleute, die den Nazis zum Opfer gefallen sind

Königsberg hatte eine mehr als vierhundertjährige Tradition des friedlichen Zusammenlebens von jüdischen und nichtjüdischen Bürgern, insbesondere nach dem Preußischen Emanzipationsedikt vom 11. März 1812 vor zweihundert Jahren. Der jüdische Anteil an der Königsberger Bevölkerung war nie groß, er erreichte gerade drei bis vier Prozent, aber bedeutende Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind diesem Anteil zuzurechnen.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Einst monumentale Selbstverständlichkeit, heute ein Dokument des Unverständlichen und Unvorstellbaren: historische Postkarte Bilder aus dem vorgestellten Buch

Sprachen sprechen nicht für sich

Mittwoch, 25. Juli 2012

Durchsetzen müssen sie und sich ihre Sprecher, zeigte auch eine Tagung über Sprachenpolitik am Heiligenhof

Der Arbeitskreis für Volksgruppen- und Minderheitenfragen am Heiligenhof in Bad Kissingen ist längst eine Institution. Es gibt ihn seit 1977, und seine Tagungen locken immer wieder ein interessiertes und fachkundiges Publikum in die Sudetendeutsche Bildungsstätte. Zuletzt ging es um „Sprachenpolitik in Europa“.

Von: Martin Schmidt (KK)

Das Einfache, das schwer zu machen ist – und um so schöner anzusehen: Grundformen und Grundfarben von Ingo Glass

Der große Prussifikator

Mittwoch, 25. Juli 2012

Mit Übermacht erobert, mit Macht umgestaltet: Tagung zu Schlesien unter Friedrich dem Großen

In dem Reigen der landauf, landab derzeit stattfindenden Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen, Sonderschauen etc. anläßlich des 300. Geburtstages des wohl bekanntesten wie auch umstrittenen preußischen Königs Friedrich II. (1712–1786) konnte das Heimatwerk Schlesischer Katholiken nicht fehlen. Der Historisch-politische Arbeitskreis des Heimatwerkes widmete daher dem Eroberer Schlesiens unter dem Titel „König Friedrich II. von Preußen und Schlesien“ im Erbacher Hof – Bildungszentrum der Diözese Mainz – eine eigene Tagung.

Von: Bernhard Jungnitz (KK)

Huld und Bühne: Wie auch die „Huldigung der schlesischen Stände“ inszeniert werden wollte, hat Adolph von Menzel kunstreich dokumentiert

Der exploratorische Imperativ

Mittwoch, 25. Juli 2012

Das Kant-Forschungsstipendium des Bundeskulturbeauftragten

Am 15. Juni 2012 wurde erstmalig der neu geschaffene Immanuel-Kant-Forschungspreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verliehen. Der nach dem großen Königsberger Philosophen und Aufklärer Immanuel Kant (1724–1804) benannte Preis wird für herausragende
Dissertationen und Habilitationsschriften vergeben, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa befassen.

Von: Maria Luft (KK)

Schön und ganz schön nachdenklich: Glasstudie „Melusine“

Hanse und Herrenhäuser

Mittwoch, 25. Juli 2012

Baltische Projekte im Ostpreußischen Landesmuseum

„Es geht los.“ Im Ostpreußischen Landesmuseum war während der Hansetage nicht nur starkes Besuchergedränge der vielen gut gelaunten Gäste aus aller Welt, sondern schon deutlich Aufbruchsstimmung zu spüren. Anläßlich der weithin Aufmerksamkeit erregenden Ausstellung „Vertraute Ferne“ zur historischen Hanse besuchten Ende Juni hochrangige diplomatische Vertreter der drei baltischen Länder Lettland, Estland und Litauen das Ostpreußische Landesmuseum.

Von: (KK)

Ein Männlein steht im Museum: die Silberstatue des heiligen Mauritius aus dem Kloster Medingen als Herold der Lüneburger Hanse-Ausstellung

Was ist das Geistige am Sportgeist?

Mittwoch, 25. Juli 2012

Eine Danziger Ausstellung mit Ellinger Beteiligung bietet Antworten

Bis zum 30. September ist im Rechtsstädter Rathaus in Danzig die Ausstellung „Citius, Altius, Fortius – Dimensionen im Sport“ zu sehen. Die Ausstellung wurde von Kurator Dr. Janusz Trupinda, der seit 2008 Mitglied in der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens ist, im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft 2012 gestaltet.

Von: Manfred E. Fritsche (KK)

Keine Pokale gewonnen, aber mit ihnen die Besucher: Dr. Wolfgang Freyberg aus  Ellingen (l.) und Dr. Janusz Trupinda

Fragmentarische Genesung

Mittwoch, 25. Juli 2012

Reichstadt, ehemals habsburgischer Sommersitz

Das Düsseldorfer stadtgeschichtliche Museum zeigte vor einiger Zeit eine Ausstellung über die Franzosenzeit und Kaiser Napoleon im Rheinland. Die junge Historikerin, die die Besucher durch verdunkelte Räume führte, verwies unter anderem auf ein Gemälde, das den jungen Herzog von Reichstadt zeigt. Meine Frage, wo Reichstadt liege, konnte sie nicht beantworten.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Noch muß manche Mauer weg, etwa die im Portal zur Parkseite des Reichstädter Schlosses

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Juli 2012

Quod est in actis

Der irisch-amerikanische Historiker R. M. Douglas (48), der an der Colgate University in Hamilton bei New York lehrt, hat ein einzigartiges Werk über Flucht und Vertreibung der Deutschen 1944/47 geschrieben. Einzigartig ist das 560 Seiten umfassende Geschichtswerk deshalb, weil der Autor, 67 Jahre nach Kriegsende 1945, dieses Jahrhundertthema noch einmal aufgegriffen hat, versehen mit neuem Material aus tschechischen, polnischen und russischen Archiven, das erst nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Staatenwelt der Forschung zugänglich gemacht wurde

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Juli 2012

Jiddisch aus dem Jenseits

Ein Schriftsteller geht durch einen Park und entdeckt einen Zeitungsleser. Der liest eine Geschichte des Autors, der Zeit seines Lebens jiddisch geschrieben hat. Der Autor spricht seinen Leser an: „Ihr seid vermutlich kein Hiesiger?“ Der Befragte antwortet indirekt: „Herrlich, sobald es Jiddisch ist, sieht man aus wie einer, der aus dem Jenseits gekommen ist.“ Dies ist ein Zitat aus der Geschichte „Mein Leser“ von Josef Burg, geschrieben 2002.

Von: Ulrich Schmidt (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Juli 2012

Symbolissima

Kürzlich ist in dem in Görlitz und Freiburg ansässigen Bergstadtverlag posthum ein neues Hedwigs-Buch der am 6. Februar 2012 verstorbenen schlesischen Autorin Renata Schumann erschienen.

Von: (KK)

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