Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1323

Quadratur der Kulturkreise

Samstag, 25. August 2012

Das erste und einzige Gespräch über ein Haus der Europäischen Geschichte fördert vor allem Risse und Spalten zutage

Offensichtlich ist leichter zum Ausdruck zu bringen, was man nicht will, und darüber
auch Übereinstimmung zu erzielen, als gemeinsame und umsetzbare Ziele zu formulieren. Das für 2014 in Brüssel geplante Haus der Europäischen Geschichte (vgl. KK 1318) ist so ein Projekt. Nach der Vorstellung des Initiators Hans-Gert Pöttering, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, soll es kein Museum sein, sondern ein „Ort der Erinnerung und der Zukunft […],
an dem das Konzept der Idee Europas weiter wachsen kann“.

Von: Klaus Weigelt (KK)
Dynamisch, modern, zeitgemäß – wieso dann erst recht bedrohlich? Brücke, fotografiert
von Helga von Berg-Harder
Bild: KünstlerGilde

Vive la république – des lettres

Samstag, 25. August 2012

Diese war auch Friedrich dem Großen genehm, erkennt man in Berlin

Gleich am Eingang steht er – der veritable Schreibtisch des Königs aus dem Schloß
Sanssouci, das titelgebende Möbelstück für die Kabinettausstellung „Homme de lettres – Federic. Der König am Schreibtisch“, die letzte der in diesem Jahr von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin und Potsdam gezeigten Ausstellungen zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen (Berlin-Tiergarten, Staatl. Museen zu Berlin/Kulturforum, bis zum 30. September 2012.)

Von: Peter Letkemann (KK)
Arno von Riese, Friedrich II. am
Schreibtisch: scharf der Schnitt, scharf die Züge – und ebenso die Schriftzüge, wie auf der nächsten Seite zu erkennen ist
Bilder aus der Ausstellung

Was verbindet Rominte und Lüneburg?

Samstag, 25. August 2012

Nicht nur die Heide: 25 Jahre Ostpreußisches Landesmuseum

Am 14. Juli, wurde im Lüneburger Rathaus gefeiert. Das Ostpreußische  Landesmuseum hatte aus Anlaß seines 25jährigen Jubiläums geladen, und viele, viele kamen. Mit fast 250 Personen war der mit mittelalterlichen Malereien prächtig ausstaffierte Fürstensaal bis auf den letzten Platz gefüllt, darunter viel Prominenz: Der niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann war ebenso unter den geladenen Gästen wie mehrere Abgeordnete des Deutschen Bundestags und des niedersächsischen Landtags, Ratsmitglieder und Bürgermeister der Hansestadt.

Von: Kathi Gajdos-Frank (KK)
Jetzt wo in Berlin oder Hamburg oder sonstwo so oft und unfroh von Public Private Partnership die Rede ist, darf man eine Public Poetic Partnership um so froher begrüßen:
BKM-Referatsleiter
Dr. Thomas Lindner
und Arno Surminski
Bild: Ostpreußisches
Landesmuseum

Gottes Wort und Breslaus Beitrag

Samstag, 25. August 2012

Das geistliche Erbe der schlesischen Universität strahlt in Regensburg

Im letzten Jahr feierte die Universität Breslau ihr 200jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum beging sie mit einem internationalen Symposium sowie einer Ausstellung, die nun als Wanderausstellung in Deutschland unterwegs ist. Seit dem 13. Juli kann sie in der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg besichtigt werden, ergänzt mit einer Übersicht zu katholischen Priestern, die dort ausgebildet wurden und dann im Bistum Regensburg wirkten.

Von: Markus Bauer (KK)
Offizial Domkapitular Prälat
Dr. Josef Ammer, Prof. Dr. Dr. h. c. Jan Harasimowicz,
Archiv und
Bibliotheksdirektor Monsignore
Dr. Paul Mai
Bild: der Autor

Nach Osten verschleppt, nach Westen verjagt

Samstag, 25. August 2012

Und in der Heimat nicht mehr daheim: die Ungarndeutschen nach 1944

Zu den ersten repressiven Maßnahmen während der Sowjetisierung Ungarns gehörte die Verschleppung der Ungarndeutschen zwischen 1944 und 1945. Die Ziele der ungarischen Politiker wurden im Frühjahr 1945 noch eindeutiger: Die Verordnung über die Liquidierung des Großgrundbesitzes und die Verteilung von Land an die Bauern führte zur Enteignung breiter Kreise der ungarndeutschen Bevölkerung und zur Vergrößerung der Wählerbasis der Nationalen Bauernpartei und der Kommunistischen Partei.

Von: Kathi Gajdos-Frank (KK)
Eher ein Mahn-denn
ein Denkmal schuf der ungarndeutsche Bildhauer
Antal Dechandt für die gebrannten Kinder seiner
Volksgruppe und gab ihm einen vielsagenden Titel:
Ähnliche Schicksale – gebranntes Holz
Bild: Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Habseligkeiten, Überbleibsel

Samstag, 25. August 2012

Zeugnisse jüdischer Einwanderer aus der Sowjetunion in München

Reisen und ausreisen, auch in die DDR, durften russische Juden ab Anfang 1986.
Michail Gorbatschows Perestroika machte es möglich. Die Sowjetbürger waren mehr und mehr antisemitisch eingestellt. Zu Beginn der 1990er Jahre war das ein Motiv für Juden, aus ihrer Heimat zu gehen – neben den befürchteten ökologischen Krisen in der Folge von Tschernobyl und der Hoffnung vieler älterer in der Ex-Sowjetunion lebender Juden auf bessere medizinische Versorgung im Ausland.

Von: Hans Gärtner (KK)

Gezeichnetes Mitgefühl: Grafik von F. Zylberberg aus der Sammlung Julius Genss Foto: der Autor

Ein’ feste Burg ist unser Schloß

Samstag, 25. August 2012

„Kleines Ostpreußentreffen“ auf Schloß Burg

„Mit Blick auf die Wahrnehmung der Vertriebenenverbände, auf die heute vorhandene Kenntnis über das unendliche Leid von Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten muss uns dieser Dreiklang: Vernachlässigen – Vergessen – Verwerfen aufrütteln, wach und aktiv machen“, betonte Bodo Löttgen, Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen, bei seiner Festansprache
beim „Kleinen Ostpreußentreffen“ auf Schloß Burg.

Von: Dieter Göllner (KK)
Auch Regen verbindet:
das Treffen
Bild: der Autor

Vernunft ist bescheiden

Samstag, 25. August 2012

Und manchmal zweisprachig: Reichstadt/Zákupy setzt Zeichen

Das Städtchen ist geprägt durch ein alle Gebäude überragendes  Renaissanceschloß, das später barock umgestaltet wurde, an das sich ein herrschaftliches Gut, der so genannte Meierhof, und ein ansehnlicher
Schloßpark anschließen. Durch den Ort schlängelt sich der Zwittebach, einst von einer Reihe anmutiger steinerner Brücken überquert, die mit barocken Heiligenfiguren geziert waren.

Von: Bernhard Kirschner (KK)
Schicklicher Ort des Gedenkens: barocke Brücke in Reichstadt
Bild: Rüdiger Goldmann

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. August 2012

Wärme auf Permafrost

Das Buch von Ilona Walger ist eine Woche nach dem Tod ihrer Mutter erschienen. Es ist ein Buch über die Vertreibung der Deutschen aus dem Paradies an der Wolga ins „ewige Exil“ nach Sibirien (1941), und es beschreibt ihre Kindheitserinnerungen, die von trostlosen Barackenunterkünften, Kälte und Hunger, Not und Elend, Zwangsarbeit und unaufhörlichen Schikanen gekennzeichnet sind. Auch von einem Land „voller eisiger Kälte und menschlicher Wärme“, wie sie das unermeßlich große Sibirien in ihrem Buch nennt, wird erzählt.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. August 2012

Reinigendes Begriffsgewitter

Der Studienband ist das Ergebnis einer Koproduktion zwischen der Humanistischen Fakultät der Universität Bergen, dem Forschungs- und Exzellenzzentrum „Paul Celan“ der Universität Bukarest und dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS).

Von: (KK)
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