Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1324

Reife gebrannte Kinder

Dienstag, 25. September 2012

Aus eigenem Erleben heraus halten die Heimatvertriebenen stets europäischen Gemeinsinn und politische Vernunft hoch

Pünktlich im Vorfeld des Tages der Heimat („Die Zeit“ Nr. 28 vom 5. Juli 2012, Christ & Welt, S. 5) wird wieder einmal die Frage gestellt: „Zum Aussterben verurteilt?“, verbunden mit dem Hinweis „Der Bund der Vertriebenen hat weniger Mitglieder, als er behauptet.“ Nun ist die Rede vom „Aussterben“ der deutschen Heimatvertriebenen nicht sonderlich intelligent. Die Frage, ob diese dazu „verurteilt“ seien, dient zudem eher dem Sensationsinteresse der Leser als einer sachlichen Erörterung, denn die Verringerung einer begrenzten Bevölkerungsgruppe im Zeitablauf ist natürlich und hat nichts mit einer „Verurteilung“ zu tun.

Von: Klaus Weigelt (KK)
Man darf mutmaßen, daß die staatsmännische Redehaltung des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt beim Tag der Heimat am 4. September 1960 auf der Berliner Waldbühne nicht schiere Demagogie war, denn er wußte auch damals, was galt und was es galt

Heimat: Gibt es sie, und wenn ja, wie viele?

Dienstag, 25. September 2012
Zur dreitägigen Konferenz „Heimat – Identität, Kontinuität und Differenz in einer globalen Welt“ vom 10. bis 12. Oktober in Klausenburg/Cluj (Rumänien) lädt die Deutsche Gesellschaft e.V. ein. Auf der Suche nach Heimat in einer globalen Welt sowie aus dem Bestreben, das Gefühl, das sich hinter dem Begriff „Heimat“ verbirgt, zu fassen und zu bestimmen, will man sich mit hochkarätigen Referenten an einem Ort mit einer wechselvollen Geschichte austauschen.

Von: (KK)

Jetzt muß nur noch gearbeitet werden

Dienstag, 25. September 2012

Konzeption für die Arbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Die Konzeption für die Arbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung (SFVV) wurde vom Stiftungsrat einstimmig verabschiedet. Nachdem nun auch die englische, französische, polnische und tschechische Sprachfassung vorliegt, wurde die Konzeption auf der Internetseite der Stiftung veröffentlicht.

Von: (KK)
Schon von der Anschauung her wahrhaftig: Blick in die Ausstellung „Erzwungene Wege“, die als Initialzündung gelten darf

Arbeiter am Annaberg des Herrn

Dienstag, 25. September 2012

Erzbischof Alfons Nossol ist 80

Erzbischof Alfons Nossol gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten des heutigen Oberschlesien. Zahlreiche Ehrungen, Ehrendoktorwürden und viele bedeutende Auszeichnungen zum Beispiel mit dem Augsburger Friedenspreis (1997), dem Deutsch-Polnischen Preis (2005), dem Orden Pour le mérite (2008) und dem  Deutschen Nationalpreis (2010) unterstreichen seine Lebensleistung als Seelsorger, Theologe und Brückenbauer zwischen Deutschen und Polen.

Von: Laubaner Tageblatt (KK)
Sprecher der „Sprache des Herzens“, wie er
selbst gesagt hat

Archäologene Architektur

Dienstag, 25. September 2012

Das Haus der Heimat in Stuttgart erinnert mit einer Sonderausstellung an den Breslauer Architekten der Wilhelma, Karl Ludwig von Zanth

Mit über zwei Millionen Besuchern jährlich ist „die Wilhelma“ nicht nur die beliebteste Freizeiteinrichtung Stuttgarts und einer der besucherstärksten Zoos, sie ist auch der einzige zoologisch-botanische Garten in Deutschland und gehört zu den artenreichsten Zoos der Welt. Ihren unverwechselbaren Reiz entfaltet sie durch die teilweise erhaltenen Gebäude im maurischen Stil und die einzigartige denkmalgeschützte Parkanlage aus dem 19. Jahrhundert.

Von: Carsten Eichenberger (KK)
Die Wilhelma um 1900

Getrennt leben, vereint baden

Dienstag, 25. September 2012

Ostseebäder waren „transnational“, wie in Ellingen zu erleben ist

Die Geschichte der Ostseebäder Zoppot, Cranz und Rigascher Strand im 19. und 20. Jahrhundert illustriert die neue Sonderausstellung im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen bis zum 2. Dezember. Auf dem Ausstellungsplakat erkannte ein in Weißenburg lebender gebürtiger Ostpreuße seinen Vater. „Das Foto haben wir nicht, es zeigt meinen Vater am Ostseestrand. Er ist, als ich vier Jahre alt war, im Krieg gefallen“, sagte der in Zoppot geborene Ausstellungsbesucher gerührt.

Von: (KK)
Mediterran ist nur der Sand, ansonsten strahlt der Kurort Zoppot den ostseetypischen herben Charme aus

Gasförmige Hoffnungen

Dienstag, 25. September 2012

Immerhin fest in Schiefer gebunden: polnische Energiepläne

In Polen ist das Regieren oft noch etwas mühseliger als in anderen Gegenden, schon weil die Polen ähnlich wie die Belgier und die Italiener meistens ganz gut auch ohne Regierung auskommen können. Aber wenn sich die polnische Regierung mit dem Gas im Tonschiefer in den Tiefen des Landes beschäftigen kann, dann gibt es für sie auch frohe Stunden.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Ein-Tracht

Dienstag, 25. September 2012

Stimmung beim Sommer und Stiftungsfest in Haus Schlesien

Traditionell lädt Haus Schlesien jährlich zum Sommer- und Stiftungsfest ein. Auch diesmal war es ein abwechslungsreicher Tag, den die rund 600 Besucher mit Tanz, Gesang, Geselligkeit und kulinarischen Spezialitäten in Königswinter-Heisterbacherrott verbrachten. Zum Festtagsprogramm gehörten musikalische Auftritte des Salon-Orchesters Ensemble Petersberg im Saal Riesengebirge sowie jene der Musikgruppe Blechschaden und nicht zuletzt das Offene Singen mit Norbert Ruhm im Hof von Haus Schlesien.

Von: (KK)
Ein viereckiges Stück schlesischer Wehmut, aber auch volkstümlichen Frohsinns: der idyllische Hof des Hauses Schlesien

„Wege in die Zukunft“, die Dritte

Dienstag, 25. September 2012
Für die gedeihliche und friedliche Zukunft Europas ist es von großer Bedeutung, daß in den nächsten Jahren über die wirtschaftlichen und politischen Anliegen hinaus nachhaltig wirksame kulturelle Beiträge zum Abbau von bestehenden Vorurteilen geleistet werden.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. September 2012

Zuverlässiges Material, nur lernen muß man selber

Zu den Publikationsreihen, die der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt sind, doch insbesondere im pädagogischen Umfeld sehr geschätzt werden, gehören die „Informationen zur politischen Bildung“. Herausgeber ist die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Nun ist im Sommer 2011 das Heft 311 mit dem Titel „Polen“ erschienen.

Von: Stephan Kaiser (KK)
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