Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1325

Wie seltene Pflanzen

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Minderheiten sind eine Herausforderung für die Politik im Spannungsfeld zwischen Schutzbedürfnis und Eigensinn

„Heimat ist dort, wo man geboren ist.“ Jeder siebte Europäer – also gut 100 Millionen Menschen – gehört einer Minderheit an. In der Akademie für politische Bildung (APB) Tutzing kamen Wissenschaftler, aktive Politiker und Repräsentanten nationaler und ethnischer Minderheiten zusammen, um über Minderheitenfragen in Europa zu diskutieren. Dabei handelte es sich um ein Kooperationsprojekt, welches das Haus des Deutschen Ostens (HDO) München in Zusammenarbeit mit Tutzing und der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen durchführte.

Von: Carolin Dameris und Ursula Winter (KK)
Kann auch eine Pusteblume eine Metapher sein? Auf Glas allemal, und als Glas erst recht. Vereinzelung wird hier zum transparenten Ereignis: Glasbild von Helga Feuser-Strasdas

Es menschelt auch in Gottes Namen

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Klerus und Zeitströmungen des 19. Jahrhunderts

Zu seiner 49. Arbeitstagung lud das Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte e. V. Regensburg in diesem Jahr nach Breslau ein. „Zwischen kirchlicher Disziplin und gesellschaftlichen Ansprüchen. Der Seelsorgeklerus in den Auseinandersetzungen mit den Zeitströmungen des 19. Jahrhunderts – am Beispiel preußischer Diözesen“ lautete das Thema.

Von: Werner Chrobak (KK)
Die Teilnehmer im Licht des Breslauer Doms

Wenn der Pate am Mündel reift

Donnerstag, 25. Oktober 2012

60 Jahre Patenschaft Duisburg–Königsberg

„Wohl selten hat eine Patenschaftsverbindung so viel Gutes zustande gebracht wie die der Duisburger für die Königsberger“, betonte Klaus Weigelt, Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr), anläßlich einer Festveranstaltung im historischen Rathaus von Duisburg. Die Feierstunde zum 60jährigen Bestehen der Patenschaft Duisburg–Königsberg war der Höhepunkt des jüngsten Königsberger Treffens.

Von: Dieter Göllner (KK)
Festlicher Schwung in Wort und Schrift – Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Duisburg (v. l.): Lorenz Grimoni, Klaus Weigelt (sitzend), Sören Link und Dr. Eberhard Neumann von Meding

Sein im Wissen dessen, was nicht mehr ist

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Das Kulturzentrum Ostpreußen betreibt historische Aufklärung

Das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen kam auch in diesem Jahr seiner Aufgabe, einen wirkungsvollen Beitrag zur Bewahrung und Pflege des ostpreußischen Kulturerbes zu leisten, mit seinen Dauerausstellungen und Sonderschauen in den Museumsräumen im Westflügel des Barockschlosses nach. Ergänzt wurde die Präsenz in Deutschland mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm in vielen Orten Ostpreußens, mit dem die heutige dortige Bevölkerung über die Geschichte ihrer Städte und Dörfer sowie der gesamten Region unterrichtet wird.

Von: (KK)
Alle Wege führen in die Geschichte: Kartenausstellung in Stolp

Mit der Heimat ist das so eine Sache

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gar ihrer 500: Donauschwäbische Geschenke an Baden-Württemberg

Heimatsachen – das sind zum Beispiel ein Gesangbuch aus dem Jahr 1913, das Dorfmodell von Nitzkydorf (dem Heimatort von Herta Müller), auf Schallplatten gepreßte Lieder einer Banater Husarenkapelle, Trachtenfiguren, „Schwaben Wein“ aus Rumänien oder ein Zuckerhut aus Serbien. Dies alles sind donauschwäbische Geburtstagsgeschenke an das Land Baden-Württemberg. Sie bilden die Grundlage für ein einzigartiges Projekt, das nun die gesammelten „Heimatsachen“ in einer Ausstellung präsentiert.

Von: (KK)
Güte, handwerklich und menschlich, der Rahmen und das mütterliche Gesicht

Der Begeisterte

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Der nur bedingt begeistert: Prag-Monograph Oskar Schürer

Eva Kröschlová zugeeignet

Am 22. Oktober 1892 wird Oskar Schürer als Sohn einer wohlhabenden protestantischen Fabrikantenfamilie in Augsburg geboren.

Nach dem Abitur 1911 studiert der musisch Hochbegabte von 1912 bis 1914 Kunstgeschichte, Philosophie und Architektur in München, Berlin und Freiburg. Nach dem Krieg setzt Schürer seine Studien in Freiburg, München und Dresden fort und promoviert 1920 bei dem Kunsthistoriker Richard Hamann in Marburg.

Von: Gerhard Trapp (KK)

Wasserträger des literarischen Gedächtnisses

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Oftmals schneller als das Peloton: Peter Demetz ist 90

Der Literaturwissenschaftler Peter Demetz aus Prag, der seit 1953 in den Vereinigten Staaten lebt, konnte am 21. Oktober 2012 seinen 90. Geburtstag feiern. Als Sohn eines aus Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg zugewanderten Vaters und einer aus dem deutschsprachigen Judentum Böhmens stammenden Mutter wurde er in Prag geboren, wuchs aber in der mährischen Hauptstadt Brünn auf, wo sein Stiefvater, ein jüdischer Arzt und Sozialdemokrat, eine Praxis betrieb.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Georg Dehio-Kulturpreis

Donnerstag, 25. Oktober 2012
Der Georg Dehio-Kulturpreis wird im
Herbst 2013 zum fünften Mal vergeben. Mit
dieser vom Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien Bernd Neumann
dotierten Auszeichnung ehrt das Deutsche
Kulturforum östliches Europa

Von: (KK)

Verständigung heißt: ständig unterwegs sein

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Auch aus dem Rheinischen ins Böhmische

Zwanzig Teilnehmer aus Düsseldorf und
Umgebung, zu denen noch vier weitere Einzelreisende stießen, fuhren über Dresden und Tetschen nach Reichstadt, tschechisch Zakupy. Sie wurden vom Ratsherrn Zdenek Rydygr in seinem Privatmuseum im Fabrikgebäude empfangen, wo er ihnen seine Sammlung über die Geschichte der Papierfabrik der sudetendeutschen Familie Held erklärte.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)
Versöhnlich verwunden: das Kreuz auf der Reichstädter Brücke

Sein Epigone sein ist eine Würde: Karl Dedecius und „sein“ Preis

Donnerstag, 25. Oktober 2012
Zum sechsten Mal lädt die Robert Bosch
Stiftung polnische und deutsche Übersetzer ein, sich um den Karl-Dedecius-Preis zu bewerben. Die mit 10000 Euro dotierte Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt vergeben und geht zugleich an einen deutschen und einen polnischen Übersetzer.

Von: (KK)
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