Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1328

Unsere Sorgen möchten wir haben

Freitag, 25. Januar 2013

Eine Studienwoche in Bad Kissingen zeigt die Schwierigkeiten grenzüberschreitender Kulturarbeit: Grenzen weniger, Arbeit umso mehr

Die vierte HDO-Studienwoche, die wie die vorigen von Dr. Ortfried Kotzian initiiert und inhaltlich gestaltet wurde, stand unter dem Motto: „Deutsche Kultur im Osten Europas: Grenzüberschreitende Kulturarbeit im Dienste der Völkerverständigung“.

Von: Meinolf Arens (KK)

Das „Östliche“, gibt es das? Ist es zur Kulisse erstarrt? In dem Bild von Jutta Pallos-
Schönauer treten Menschen uns entgegen, die es hinter sich gelassen haben und es
doch in ihren Zügen und Gesten mit sich tragen
Bild: die Künstlerin

Hausvater des Deutschen Ostens

Freitag, 25. Januar 2013

Das ostdeutsche Erbe ist ihm Lebensaufgabe, die Spannweite von der Bukowina bis Bayern Ehrensache: Ortfried Kotzian

Die letzten zehn Jahre leitete er das Haus des Deutschen Ostens in München und betreute im Auftrag des Bayerischen Sozialministeriums Projekte zur Pflege des ostdeutschen Kulturerbes in Bayern. Davor war der rührige Pädagoge (im Ursprungsberuf Lehrer) zwölf Jahre lang Geschäftsführer des Augsburger Bukowina-Instituts, das er von seiner Gründung an mitgestalten konnte.

Von: Halrun Reinholz (KK)

Kultur macht freundlich, dass man Sorgenund
Lachfalten gar nicht unterscheiden kann
Bild: Haus des Deutschen Ostens

Wohin gehen wir? Immer nach Hause

Freitag, 25. Januar 2013

Das sagte Novalis, die Protagonisten der Ausstellung „Angekommen“ konnten es nicht sagen

Die musikalisch umrahmte Eröffnungsveranstaltung der jüngsten Ausstellung des Zentrums gegen Vertreibungen, die das Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus in Zusammenarbeit mit dem Bund der Vertriebenen Nordrhein-Westfalen bis zum 11. April zeigt, fand im Beisein zahlreicher Besucher statt, darunter waren auch viele Ehrengäste und Persönlichkeiten des politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in NRW.

Von: Dieter Göllner (KK)

Kann, soll man Nachkriegselend ausstellen?
Ist das Wirtschaftswunder einer Präsentation wert? In so nüchterner Ästhetik gelingt es
überzeugend
Bild: Zentrum gegen Vertreibungen

Die Ulmer Schachtel war nicht für Kram gedacht

Freitag, 25. Januar 2013

Die „Heimatsachen“ im Donauschwäbischen Zentralmuseum entpuppen sich gleichwohl als gar vielerlei Art

Eine der jüngsten kulturellen Veranstaltungen, die im Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) Ulm das Interesse vieler Besucher weckte, war die Lesung mit Gerhard Ortinau.

Von: (KK)

Als junger Dichter schrieb Gerhard Ortinau zur
„Verteidigung des Kugelblitzes“. Ein Leuchten,
meint man, ist geblieben
Bilder: DZM

Brauchtum in Gebrauch halten

Freitag, 25. Januar 2013

Oberplaner Kulturseminar für Deutsche in den böhmischen Ländern sucht Wintertraditionen wiederzubeleben

Auf Einladung der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Dr. Zuzana Finger, kamen zahlreiche Mitglieder der deutschen regionalen Vereinigungen in Böhmen, Mähren und Schlesien ins Adalbert-Stifter- Zentrum in Oberplan im Böhmerwald, um in einem Kulturseminar unter dem Titel „Das traditionelle Volksleben im Winter“ kulturelle Traditionen ihrer sudetendeutschen Heimatlandschaften kennenzulernen, wie sie in den Wintermonaten lebendig waren und nach Möglichkeit wieder lebendig werden sollen. Eine ganze Reihe qualifizierter Referenten gestaltete das Programm.

Von: (KK)

Eine Kordel nur trennt Wunsch
und Wirklichkeit, doch der
Wunsch nach Wärme bleibt
wirklich zu jeder Jahreszeit:
Brauchtumsstube im Haus
Schlesien
Bild: Haus Schlesien

Zur Metapher erstarrt

Freitag, 25. Januar 2013

Darum immer (durch)sehenswert: Das Bernsteinkabinett Ellingen zeigt Schmuckstücke im eigentlichen und übertragenen Sinn

„Goldene Tränen“, „Gold des Nordens“, „Gold des Meeres“ oder „Gold der Ostsee“ – Bernstein hat viele Namen. Schöne Schmuck- und kunsthandwerkliche Stücke aus diesem „goldenen Stoff“ sind im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen zu sehen.

Von: (KK)

Bei diesem Material wird die Kunst zärtlich: Hermann Bracherts „Traut“
Bild: Museum

Dieser Stein bürgt nur noch gegen das Vergessen

Freitag, 25. Januar 2013

Die Felsenburg Bürgstein im Elbsandsteingebirge präsentiert sich als Monolith, der historisch zu zergliedern ist

Die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge südlich von Dresden/Pirna ist ein weithin bekannter und beliebter Ausflugsort in Sachsen. Ziemlich unbekannt blieb dagegen das böhmisch-sudetendeutsche Bürgstein zwischen Haida und Reichstadt, das nach der steil aufragenden Felsenburg auf einem alleinstehenden 30 Meter hohen und 100 Meter langen Sandsteinfelsen benannt ist.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Wäre nicht alles derart mineralisch, man könnte
das Ensemble von Fels und Burg organisch nennen
Bild: der Autor

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Januar 2013

Leid macht einsam, doch man kann es gemeinsam lesen

Die Jahre 1939 bis 1943 sind die entscheidenden Jahre des letzten Jahrhunderts, in denen der größenwahnsinnige Nationalsozialismus im Sommer 1941 trotz erster Rückschläge bei Smolensk und vor Odessa noch einen letzten vermeintlichen Höhepunkt erreichte, um nach dem 19. November 1942 in den Untergang zu treiben und Millionen Menschen mit ins Verderben zu reißen.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Januar 2013

Emotionslos, doch leidenschaftlich auf Wahrhaftigkeit bedacht

Familiengeschichten, die vor allem auf die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fokussiert sind, gibt es mehr als genug. Als mir dieses Buch mit dem Foto des feschen k. u. k. Leutnants Alois Fiedler auf dem Umschlag empfohlen wurde, zögerte ich, es überhaupt in die Hand zu nehmen.

Von: Hans Pichler (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Januar 2013

Ein Rechtsgelehrter über Zeiten des Unrechts

Karl-Joseph Hummel, Direktor der Kommission für Zeitgeschichte (Bonn), überarbeitete 977 Seiten der zwischen 1957 und 1967 niedergeschriebenen Lebenserinnerungen des westfälischen Juristen Paulus van Husen, der dem Oberkommando der Wehrmacht und dem Kreisauer Kreis angehörte, von der Roten Armee aus dem Berliner Zuchthaus befreit und später als Präsident des Oberverwaltungsgerichts sowie des Verfassungsgerichtshofes der höchste Richter des Landes Nordrhein-Westfalen wurde.

Von: Norbert Matern
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