Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1329

Das Vermächtnis der Verlassenheit

Montag, 25. Februar 2013

Bei ihm darf es nicht bleiben: Der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien nimmt sich der Kultur der Russlanddeutschen an

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) legt im Jahr 2013 einen besonderen Förderschwerpunkt auf das Thema „Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen“. Zu Beginn des Jahres wurden sowohl ein universitäres Förderprogramm als auch eine Juniorprofessur zur Kultur und Geschichte der Russlanddeutschen ausgeschrieben. Parallel dazu sollen Projekte im Bereich der kulturellen Vermittlung unterstützt werden.

Von: (KK)
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Schon 2005 hat der OKR verklingenden Stimmen Gehör zu schaffen versucht

Des Ungarn schwäbisches Gedächtnis

Montag, 25. Februar 2013

Offizieller Gedenktag für die vertriebenen Deutschen

Die Aufarbeitung des Leids der Kriege des 20. Jahrhunderts und der europaweiten Vertreibungen ist auch heute noch ein sensibles Thema mit viel Konfliktpotential. Es ist für das friedliche Zusammenleben der Völker Europas aber unerlässlich, auch über diese Schattenseiten der Geschichte zu sprechen. Vor diesem Hintergrund ist der ungarische Gedenktag am 19. Januar für die vertriebenen Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg besonders bemerkenswert.

Von: Frank Spengler, Friedrich Mark (KK)
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Die Erschöpfung des Anfangs: Stefan Jäger hat sie in seinem Historienpanorama „Der große Schwabenzug“ so in Szene gesetzt, dass die spätere Erfolgsgeschichte zu erahnen ist

„Der Staat stellt Erde, Wasser und Stroh“

Montag, 25. Februar 2013

Deportationen aus dem Banat in die rumänische Steppe Baragan 1951

Eine weite Steppenlandschaft, ein unendlicher Blick bis zum Horizont: Was auf Bildern durchaus idyllisch wirken kann, ist für so manchen mit grauenvollen Erinnerungen an eine unbarmherzige Deportation verbunden. Das Zentrum für Kommunismusforschung in Rumänien hat 2011, nach genau 60 Jahren, eine gut dokumentierte Ausstellung zu den Deportationen der Jahre 1951–1956 in die unwirtliche und dünn besiedelte Baragan-Steppe erstellt.

Von: Halrun Reinholz (KK)
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Der Kleine links hat schon eine Mütze, etwas Brenn- oder gar Baumaterial hat er auch, nur ob er eine Zukunft hat …

Mancherorts ist Geschichte noch vergangener

Montag, 25. Februar 2013

Die jüdische Gemeinschaft der Stadt Kempen, Provinz Posen

Die Stadt Kempen/Kepno im südlichen
Teil der Woiwodschaft Großpolen kann
auf eine jahrhundertelange Geschichte
zurückblicken. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1282. Nach einer ersten Blütezeit verlor der Ort an Bedeutung angesichts des Aufschwungs der benachbarten neuen Stadt Baranow. 1660 wurden Kempen von König Johann II. Kasimir jedoch erneut die Stadtrechte verliehen.

Von: Magdalena Oxfort, Zdzislaw Wlodarczyk (KK)
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Plastik von Sieglinde Bottesch im Haus des Deutschen Ostens, München (Seite 20) – ein Instrument, ein Relikt, eine Reliquie? Sie lässt jedenfalls an den jüdischen Schofar denken

Westpreußische Expansion im Münsterland

Montag, 25. Februar 2013

Das Landesmuseum bezieht das Franziskanerkloster Warendorf

Im Herbst dieses Jahres sollen die ersten Besucher die Räumlichkeiten des neu eingerichteten Westpreußischen Landesmuseums in Warendorf kennenlernen. Bis dahin wird noch viel renoviert und restauriert, vor allem  jedoch viel sortiert, gepackt, transferiert und publikumswirksam in Szene gesetzt.

Von: Dieter Göllner (KK)
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Selbst ein Gittertor kann einladend sein, der ehemalige Kloster- und jetzige Museumsgarten allemal

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2013

Ein guter Gast(arbeiter)

Ein gutes Buch ist ein Buch, von dem der Leser überzeugt ist, er hätte es selbst nicht anders geschrieben. Dieser Grundgedanke mag der Schlüssel zum Erfolg von „Viva Polonia“ von Steffen Möller sein, das hier eine späte Würdigung findet. Hinzu kommt, dass es sich um ein ganz und gar ungewöhnliches Thema handelt, nämlich um ein Land und um Menschen in unserer Nachbarschaft, die wir viel weniger kennen als manche entfernte Urlaubsregion.

Von: Franz Anton Bankuti (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2013

Wo die Zeit die Schuhe abstreift

Michelsberg, ein malerisches Dorf unweit von Hermannstadt – ein Ort, dessen Atmosphäre die Ich-Erzählerin in die Vergangenheit blicken und die Zukunft erahnen lässt. Er bietet genau das, was die Handlung dieses Romans braucht: eine romantische Kulisse mit Kirschgärten „tief verschleiert“, mit den Ausläufern der Karpaten „in blaugraue Pastelltöne gehüllt“, mit mittelalterlicher Wehrmauer, einem Burgberg und einer Basilika aus dem 13. Jahrhundert

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2013

Die Lebenskraft der Totgesagten

Zuversicht verbreitete Prof. Dr. Gerhard Seewann, Inhaber des Stiftungslehrstuhles für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa in Fünfkirchen (Pécs), im Münchner Haus des Deutschen Ostens, als er sein neues Standardwerk „Geschichte der Deutschen in Ungarn“ vorstellte. Er habe keinen Zweifel, dass die in der Geschichte schon häufig totgesagte deutsche Minderheit in Ungarn fortbestehen werde.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2013

„Das ist doch – oder doch nicht?“
Doch, im Münchner HDO

Unter dem Motto „Kontinuum“ zeigt die Künstlerin Sieglinde Bottesch im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München bis zum 19. April eine Auswahl ihrer jüngsten Zeichnungen und Objekte. Die gebürtige Hermannstädterin studierte am Institut für bildende Künste in Bukarest. Seit 1967 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Seit ihrer Übersiedlung im Jahre 1987 in die Bundesrepublik Deutschland lebt und arbeitet Sieglinde Bottesch in Ingolstadt.

Von: (KK)
 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2013

„Leider singt er auch Opern“

In den Berliner Studios des damals größten Schallplattenproduzenten Europas wurde zwischen 1928 und 1930 die Liturgie der jüdischen Reformgemeinde zu Berlin aufgenommen, mehr als 100 Platten. Unter den Interpreten befand sich auch der junge Kantor und Tenor Joseph Schmidt, der insgesamt 14 Titel teilweise in hebräischer und aramäischer Sprache sang.

Von: (KK)
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