Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1331

Landschaften lesen

Donnerstag, 25. April 2013

Das Projekt deutsch-polnische Erinnerungsorte kann auch in der Mark manchen Markstein zum gemeinsamen Gedenken setzen

Wer sich in ostbrandenburgischen Landkreisen wie Märkisch Oderland oder Landkreis Oder-Spree, also unmittelbar an der Grenze zu Polen, umsieht, ist immer wieder erstaunt und auch irritiert darüber, welch geringe Rolle offensichtlich der Nachbar Polen und das Land östlich der Oder für die Menschen spielt. Ausnahmen sind vielleicht die preisgünstigen Angebote an Tankstellen und Basaren in unmittelbarer Grenznähe.

Von: Karlheinz Lau (KK)
Landschaften-lesen

Die Oder führt soviel deutsche und polnische Geschichte, dass man darü´ber ins Schwärmen geriete, wäre da nicht soviel Bitterkeit. Sie sollte die Nachgeborenen aber nicht mehr erbittern, sondern bewegen
Bilder: Wikipedia Commons

Unumkehrbarkeit ist keine Rechtfertigung

Donnerstag, 25. April 2013

Gut stände es nicht nur tschechischen Politikern zu Gesicht, ständen sie zur Losung der tschechischen Präsidentenflagge: Die Wahrheit siegt

Die Wahl von Milos Zeman zum Staatspräsidenten der Tschechischen Republik hat gezeigt, dass fast 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg eine Mehrzahl der tschechischen Wähler immer noch Gefallen findet an demagogischen antideutschen Appellen.

Von: Adolf Hampel (KK)
Unumkehrbarkeit

Wie ein „Charakterbild“ oder ein Stadtbild „schwankt … in der Geschichte“ , das hat Oskar Kokoschka vorgemalt: Prag
Bild: Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Unermüdlicher Ermöglicher

Donnerstag, 25. April 2013

Der Bonner Westpreuße Hans-Günther Parplies wird 80

Um die Verdienste von Hans-Günther Parplies, der am 26. April in Bonn seinen 80. Geburtstag feiert, auch nur annähernd zu würdigen, müsste man einen längeren Aufsatz schreiben. Nach zwölf Jahren, bis 1979, als Referent für Staats- und Völkerrecht und später als Leiter des Kulturreferats beim Bund der Vertriebenen kam er zum Ostdeutschen Kulturrat in der Bonner Kaiserstraße, wo damals Götz Fehr Präsident war und seit 1982 Herbert Hupka. In den drei Jahrzehnten, bis er 1998 in den Ruhestand ging, ist der im westpreußischen Marienburg geborene Jubilar auf politischem und kulturpolitischem Gebiet unermüdlich für das 1945 untergegangene Ostdeutschland tätig gewesen.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)
Unermüdlicher

Stets dort, wo Menschen
miteinander reden, und stets zum kundigen Mitreden bereit: Hans-Günther Parplies
Bild: Archiv

Politik war ihm Machen, nicht Macht

Donnerstag, 25. April 2013

Die Nachfolger ehren Kai-Uwe von Hassel zum Hundertsten

Im April fanden in Bonn und Kiel Gedenkveranstaltungen für einen außergewöhnlichen Politiker statt, dessen Charisma, visionäre Kraft und Realitätssinn die Nachkriegsjahrzehnte der deutschen und europäischen Politik in einer großen Vielfalt wie nur wenige andere geprägt haben.

Von: Klaus Weigelt (KK)
Politik-war-ihm

Das Mikrophon ist schier überflüssig, ein Blick sagt mehr als viele Worte, und
das liegt weniger an der schwarzgeränderten Brille als
an der gefurchten Stirn. Kai-Uwe von Hassel als Bundetagspräsident
Bild: der Autor

Viel getan, noch mehr zu tun

Donnerstag, 25. April 2013

Das Oberschlesische Landesmuseum braucht zum 30. Jahrestag seiner Gründung nicht nach Gründen zu suchen, um gründlich zu feiern

Wer das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen-Hösel anlässlich der Feierstunde zum 30-jährigen Jubiläum besuchte, konnte ein interessantes Programm erleben. Zum einen gab es zahlreiche Ansprachen und Vorträge von Persönlichkeiten des politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens.

Von: Dieter Göllner (KK)
Viel-getan

Zwar soll ein Museum nach Möglichkeit „selbsterklärend“
sein, doch stets hat ein Museumsleiter, hier Stephan
Kaiser, links, noch einiges an
Klarheit für seine Gäste, hier um die Ministerin Angelica
Schwall-Düren, Mitte, übrig
Bilder: der Autor

Kultur schwimmt gegen den Strom

Donnerstag, 25. April 2013

So gelangte jene der Donauschwaben denn auch nach Ulm

Vor kurzem ist im Donauschwäbischen Landesmuseum Ulm (DZM) die erfolgreiche Ausstellung „Heimatsachen. Donauschwäbische Grüße zum baden-württembergischen Geburtstag“ geschlossen worden.

Von: (KK)
Kultur-schwimmt-gegen

Eine Bastion im übertragenen wie im eigentlichen Sinn, für die Geschichte und Kultur
der Schwaben am Unterlauf der Donau: das Donauschwäbische Zentralmuseum in Ulm
Bild: Museum

Kultur schwimmt gegen den Strom

Donnerstag, 25. April 2013

Das Ostpreußische Landesmuseum erkundet – auch sich selbst

Die Ausstellung „Auserwählt“ im Ostpreußischen Landesmuseum zeigt bis zum 22. September Stücke aus dem Depot, die es zwar in die Museumssammlung, aber bisher noch nie oder nur vor langer Zeit in eine Ausstellung geschafft haben. Exemplarisch sollen sie das weite Spektrum der Sammlungsgebiete eines interdisziplinär arbeitenden Museums vorstellen.

Von: (KK)

Der letzte Blick

Donnerstag, 25. April 2013

Bilder von Warschau, aufgenommen von der deutschen Luftwaffe kurz vor der Zerstörung, in Stuttgart zu sehen

In Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft, Landesverband Baden-Württemberg, zeigt das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg bis zum 29. Mai 2013 die Ausstellung „Warschau – der letzte Blick. Deutsche Luftaufnahmen aus der Zeit vor dem Warschauer Aufstand August 1944“.

Von: (KK)
Der-letzte-Blick

Der geflügelte Schatten in der Mitte des Bildes scheint Düsternis und Grauen zu streuen
Bild aus der Ausstellung

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. April 2013

Zwei Revolutionen in einem Leben sind zuviel

Trotz des Zusammenbruchs der Sowjetunion im Jahr 1991 war in Russland ein in Gang gekommenes Nachdenken über die eigene Geschichte nicht beendet worden, im Gegenteil! Bereits während Michail Gorbatschows Ära von „Glasnost“ und „Perestroika“ waren Tabus in ungeahntem Ausmaße angesprochen worden.

Von: Volker Strebel (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. April 2013

Das Land der Memel mit der Seele suchend

Nach seinem beachtenswerten Buch „Ostpreußen – Biographie einer Provinz“ hat sich der 1954 in Bremen geborene Hermann Pölking nun einer Region zugewandt, in der bis 1945 Deutsche, Litauer, Kuren, Russen und Polen zusammenlebten, dem Memelland.

Von: Norbert Matern (KK)
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