Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1332

Die Kleinen, erwachsener fast als die Großen

Samstag, 25. Mai 2013

Im schlesischen Raschau/Raszowa gedeiht der Keim eines neuen europäischen Selbstbewusstseins

Fröhlichkeit, Ideenreichtum und Selbstbewusstsein strahlt er aus, der Schmetterling im Eingangsbereich des zweisprachigen Kindergartens von Raschau (pol. Raszowa) im Oppelner Schlesien. Seine Flügel sind auf der einen Seite in den polnischen Farben Rot und Weiß gehalten, auf der anderen in den deutschen Nationalfarben Schwarz–Rot–Gold. Die Deckenmalerei wurde unter Zuhilfenahme eines Projektors aufgetragen und gehört zu den vielen Neuerungen in dem von der privaten Stiftung „Pro Liberis Silesiae“ unterhaltenen Kindergarten der knapp 800 Einwohner zählenden Ortschaft.

Von: Martin Schmidt (KK)
Die-Kleinen_oben


Sie sind wenige genug

Samstag, 25. Mai 2013

Mit dieser sarkastischen Dialektik setzte sich in München eine Tagung über Deutsche in Osteuropa nach der Wende auseinander

„Ohne wirtschaftliche Gesundung Osteuropas schrumpfen alle Minderheitengruppen weiter“, lautete die Kernthese von Dr. Meinolf Arens (Wien), dem Leiter des Forschungsprojekts und Symposiums „Deutsche in Osteuropa seit der Wende“, als er im Münchner Haus des Deutschen Ostens den Schlussvortrag hielt. Er verwies auf drei Aspekte, die in allen ostmitteleuropäischen Staaten anzutreffen sind.

Von: Werner Harasym (KK)
Sie-sind-wenige_oben

Altbackene Requisiten werden zu modernen Zeichen: László Heitler, Zeit

Präsentieren geht über Studieren

Samstag, 25. Mai 2013

In Würzburg hat eine studentische Projektgruppe mit einem sudetendeutschen Heimatkreis öffentliches Aufsehen und Aufschauen erregt

In der Sparkassen-Hauptfiliale Würzburgs, auf der großen, freien Fläche in der Mitte des Baus, um die herum sich die verschiedenen Bankschalter gruppieren, war die Ausstellung aufgebaut worden: sternförmig gestellte Tafeln, einige Schaukästen und eine Puppe mit Originaltracht. Das Projekt „Vertreibung, Integration, Versöhnung“, das in diesem Dreischritt rein klanglich an die großen Planungen für das Deutschlandhaus in Berlin erinnern mag, ist kein Jahrhundertprojekt…

Von: Anna Valeska Strugalla (KK)

Kulturritterlich

Samstag, 25. Mai 2013

So merkwürdig das Wort sich liest, so zupackend ist seine Umsetzung durch die Vereinigten Kurländischen Stiftungen

Auf ihrer Jahrestagung in Kronberg konnten die Stiftungsräte der VKS wieder auf erfolgreiche Projekte in Kurland, dem westlichen Teil Lettlands, im Jahr 2012 zurückblicken.

Zu den Prioritäten der Stiftung zählt die Erhaltung deutschen Kulturguts in Kurland. Auf Empfehlung des lettischen Kulturhistorikers Dr. Lancmanis begann die Sanierung der Dorfkirche in Kruthen/Krute, eines „seltenen Beispiels der Holzbaukunst Kurlands mit sehr wertvoller Innenausstattung“ aus dem Jahr 1642.

Von: (KK)
Kulturritterlich

Der Neuschnee ist nur noch frisch und nicht mehr bedrohlich, über dem neuen Dach der Dorfkirche in Kruthen scheint die Sonne, auch im übertragenen Sinn

Tränen, in Schönheit geronnen

Samstag, 25. Mai 2013

Bernstein aus Ellingen in Königsberg

„Bernstein aus der Sammlung des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen, Bayern, Deutschland – Materialien aus Ausstellung, Archiv, Bibliothek“ – so ausführlich ist die soeben eröffnete Ausstellung im Bernsteinmuseum in Königsberg benannt. Das Kulturzentrum Ostpreußen verfügt über umfangreiche Bestände aller Art zum Thema Bernstein. Die schönsten und wichtigsten Exponate befinden sich in der Dauerausstellung des Museums, die 2011 völlig neu gestaltet wurde.

Von: Manfred E. Fritsche (KK)
Tränen

Transparent wie die Exponate ist die gesamte Ausstellung

Hätte Napoleon das gewusst

Samstag, 25. Mai 2013

Sein großmächtiges Ansinnen verhalf schließlich Preußen zu neuem Selbstbewusstsein, kann man in Ratingen lernen

Die neue Sonderausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum von Ratingen-Hösel knüpft thematisch an eine erfolgreiche Präsentation des Hauses an, die Friedrich dem Großen gewidmet war. Preußens König ist auch gleich zu Beginn des Rundganges durch die sich auf rund 500 Quadratmetern erstreckende Schau „Das Vaterland ist frey – 200 Jahre Befreiungskriege“ zu entdecken.

Von: Dieter Göllner (KK)
Hätte-Napoleon

Der Stolz von Ross und Reiter halten sich die Waage: August Prinz zu Preußen

Programmatisch kroatisch

Samstag, 25. Mai 2013

Ulm bietet dem EU-Kömmling ein angemessenes Entree

Ein ganzer Ulmer Programmreigen rund um den EU-Kandidaten Kroatien wurde Ende April mit gleich zwei Ausstellungen eröffnet. Zum einen war es die landeskundliche Schau „Zwischen Adria und Donau. Kroatiens kulturelle Vielfalt“, ein gemeinsames Projekt des DZM in Kooperation mit der Kulturreferentin für Südosteuropa am DZM, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa (Potsdam), Kroatien kreativ 2013, dem Stadtmuseum Vinkovci, dem Museum Slawoniens und der Deutschen Gemeinschaft – Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien (Osijek).

Von: (KK)
Programmatisch

An der schönen silbernen Donau

Georg Dehio-Kulturpreis an Ewa Chojecka und Irina Tscherkasjanowa

Samstag, 25. Mai 2013
Der Georg Dehio-Kulturpreis 2013 des Deutschen Kulturforums östliches Europa geht an die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Ewa Chojecka und an die Historikerin und Kuratorin Dr. habil. Irina Tscherkasjanowa. Die feierliche Verleihung der Preise findet im Herbst 2013 in Berlin statt.

Von: (KK)

Donauschwäbischer Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg

Samstag, 25. Mai 2013
Das Land Baden-Württemberg vergibt im zweijährigen Turnus für hervorragende Leistungen vorwiegend in den Bereichen Literatur, Musik und Bildende Kunst den Donauschwäbischen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg. Im Jahre 2013 wird dieser Preis für den Bereich Musik und Musikwissenschaften ausgeschrieben. Der Preis wird in erster Linie donauschwäbischen Kulturschaffenden verliehen, deren Werk das Kulturgut der Donauschwaben repräsentiert.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

Gerhart Hauptmann, ein Athlet der Beziehungen

Als mit der Belle Époque auch die große Zeit
der literarischen Salons zu Ende ging, dampften schon die ersten Fernzüge durch Europa. Flaubert reiste auf harten Holzbänken zu George Sand, Rimbaud wagte sich ins Herz Äthiopiens, Max Dauthendey träumte am japanischen Biwasee, und Waldemar Bonsels eroberte sich Indien.

Von: Hermann Schreiber (KK)
  Seite 1 von 3 Nächste Seite »