Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1333

Lesen und reden statt bloggen und talken

Dienstag, 25. Juni 2013

Die Adenauer-Stiftung fragt in Pressburg/Bratislawa nach Gründen der „niveauvollen Ratlosigkeit“ im Labyrinth Europa

Von Jean Monnet wird das Wort überliefert, er würde mit der Kultur anfangen, hätte er noch einmal die Chance, mit der europäischen Einigung zu beginnen. Nun befasst sich die Konrad-Adenauer-Stiftung, von der hier die Rede sein soll, seit ihrer Gründung 1964 mit der europäischen Einigung, hat nach 1990 in allen mittelosteuropäischen Hauptstädten Kontaktbüros eröffnet und mit der beratenden Begleitung dieser Länder vor und nach deren Beitritt zur EU viel Wichtiges geleistet.

Von: Klaus Weigelt (KK)
Lesen-und-reden_oben

Die Donau ist, ruhig fließend oder bedrohlich schwellend, ein trefflicher Spiegel europäischer Schönheit und Krisenhaftigkeit: Pressburg

An der Heimat Statt ein Gesetz

Dienstag, 25. Juni 2013

Das Haus des Deutschen Ostens in München feiert mit einer Tagung 60 Jahre Bundesvertriebenen- und -flüchtlingsgesetz

Am 5. Juni 1953 trat das Bundesvertriebenen- und -füchtlingsgesetz (BVFG) in Kraft, in dem sich Bund und Länder unter anderem dazu verpflichten, das Kulturgut der Vertreibungsländer zu erhalten. Das Haus des Deutschen Ostens hat den 60. Jahrestag dieses Ereignisses zum Anlass für eine Tagung genommen.

Brigitte Steinert, die stellvertretende Direktorin des HDO, begrüßte die zahlreichen interessierten Gäste und die Referenten. In ihrer Begrüßungsrede ging sie vor allem auf den § 96 BVFG, den sogenannten „Kulturparagraphen“, ein.

Von: Patricia Erkenberg (KK)
An-der-Heimat_oben

Brigitte Steinert, stellvertretende Direktorin Haus des Deutschen Ostens

Auch große Meister brauchen einen Schatzmeister

Dienstag, 25. Juni 2013

Ministerialbericht über Kulturförderung nach Paragraph 96 BVFG

Das Bundeskabinett hat den von Kulturstaatsminister Bernd Neumann vorgelegten Bericht über die Maßnahmen zur Förderung der Kulturarbeit gemäß § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) in den Jahren 2011 und 2012 gebilligt.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert dauerhaft insgesamt 14 Einrichtungen, zum Teil gemeinsam mit den Ländern. Dies sind sieben Museen, drei Wissenschaftseinrichtungen, drei Kultureinrichtungen und die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Von: (KK)
Auch-große-Meister

Kein Schnee von gestern: die Frau- und Mannschaft des geförderten Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam, rechts sein neuer Direktor Harald Roth (siehe Seite 11)

Neuer Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam

Dienstag, 25. Juni 2013
Im Mai hat Dr. Harald Roth sein neues Amt als Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam angetreten. Er hat seit 2008 am Kulturforum das Fachreferat Geschichte und das Länderreferat Südosteuropa betreut und führte seit dem Frühjahr 2012 die Geschäfte kommissarisch.

Von: (KK)

Für Vergangenes, gegen Vergehen

Dienstag, 25. Juni 2013

Das Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus feiert 50 Jahre

Wer die Meilensteine in der Entwicklung des Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Hauses Revue passieren lässt, dürfte erkennen, dass diese in Nordrhein-Westfalen längst etablierte kulturelle Institution des West-Ost-Dialoges ihre Aufgaben über alle Umbrüche in der deutschen und europäischen Geschichte hinweg stets wahrgenommen hat. In diesem Jahr begeht die wohl älteste und traditionsreichste Einrichtung ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland ihren 50. Geburtstag. Am 12. Juni 1963 öffnete das damalige Haus des deutschen Ostens und heutige Gerhart-Hauptmann-Haus erstmals seine Tore in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt.

Von: Dieter Göllner (KK)
Für-vergangenes

Europäischer die Glocken nie klingen: die klangvolle, wappenbewehrte und doch nüchterne Fassade des Hauses in Düsseldorf

Neuer Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München

Dienstag, 25. Juni 2013
Privatdozent Dr. Andreas Otto Weber
ist Direktor des Hauses des Deutschen
Ostens (HDO) in München. Nach seinem
Studium der Geschichte und Geographie
in München mit den Schwerpunkten Neuere und Neueste Geschichte, Bayerische Landesgeschichte und Kulturgeographie, das er 1997 mit der Promotion abschloss, war er zunächst an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften tätig.

Von: (KK)

Was sind schon Werte ohne Wertschätzung

Dienstag, 25. Juni 2013

Das 22. Brünner Symposium suchte nach Antworten

Vor allem die auf dem Christen- und Judentum bzw. dem Humanismus gründenden Werte sowie die soziale Ausrichtung von Staat und Gesellschaft waren die wiederholt genannten Antworten auf die im Thema des 22. Brünner Symposiums gestellte Frage: „Was hält (uns in) Europa noch zusammen?“ Rund 250 Teilnehmer aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Ungarn, der Slowakei und Polen nahmen an dieser traditionellen Tagung teil, bei der auch des 2012 verstorbenen Dr.  Jaroslav Šabata gedacht wurde. Organisiert wurde das Symposium von der Ackermann-Gemeinde und der Bernard-Bolzano-Gesellschaft.

Von: Markus Bauer (KK)
Was-sind-schon

Schon die Intarsie zeigt, sie führen Gutes im Schilde (v. l.): Senatspräsident a. D. Dr. Petr Pithart, Brünns Stadtoberhaupt Roman Onderka, der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Dr. h. c. Wolfgang Thierse, der Bundesvorsitzende der Ackermann-Gemeinde MdEP Martin Kastler

Verständigung ist verständig, nicht verschwommen

Dienstag, 25. Juni 2013

Josef Joachim Menzel, dem Beförderer der historischen Wahrheit, zum 80.

In diesen Monaten feiern gleich mehrere
schlesische Persönlichkeiten des kulturellen und kirchlichen Lebens ihren 80. Geburtstag. Sie waren bei der Vertreibung 1945/46 zwölf oder 13 Jahre alt. Zu den damaligen „Flüchtlingsjungen“, die sich aus armseligen Verhältnissen hochgearbeitet haben, gehört Professor Dr. Josef Joachim Menzel, der am 19. Juni 1933 in Mühlsdorf, Kreis Neustadt, Oberschlesien, als Sohn eines Landwirts geboren wurde. Dort erlebte er im Frühjahr 1945 den Einmarsch der Sowjets und anschließend die nicht minder furchtbare „Machtübernahme“ durch die Polen.

Von: Helmut Neubach (Sh/KK)
Verständigung

Maria und Josef Joachim Menzel

Eine Partei wurde zur Gemeinde

Dienstag, 25. Juni 2013

Ausstellung über die sudetendeutschen Sozialdemokraten in Stuttgart

Im Jubiläumsjahr der SPD zeigt das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg bis zum 24. Juli die Ausstellung „Die sudetendeutschen Sozialdemokraten. Von der DSAP zur Seliger-Gemeinde“.

Die Deutsche Sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakei (DSAP) wurde 1919 gegründet. Anfang der 1920er Jahre prägten nationale Auseinandersetzungen zwischen Tschechen und Sudetendeutschen die junge, tschechisch dominierte Republik.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Juni 2013

Bodenständig und idealistisch:
russlanddeutsch

Das neue Buch von Robert Korn, dem ehemaligen Vorsitzenden der Wolgadeutschen Landsmannschaft e. V., das pünktlich zum  250. Jubiläum der Ansiedlung seiner Vorfahren an der Wolga erschien, ist „ein Versuch, die Namen Georg Löbsack und Alexander Würtz der Vergessenheit zu entreißen und der deutschen Öffentlichkeit zu präsentieren“. Vor neun Jahren hatte er mit demselben Ziel eine Reihe von Porträts prominenter Deutscher aus Russland veröffentlicht.

Von: Agnes Gossen-Giesbrecht (KK)
  Seite 1 von 2 Nächste Seite »