Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1343

Bücher macht man nicht wegen, sondern trotz allem

Freitag, 25. April 2014

Der Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn behauptet auch in seinem 100. Jahr Breslauer Tradition fernab von Breslau

Den Schriftsteller Paul Keller (1873–1932) kann man mit Fug und Recht als den Vater des Bergstadtverlages Wilhelm Gottlieb Korn bezeichnen. Der schlesische Autor wandte sich wohl wegen der hervorragenden Druckerei an Richard von Bergmann-Korn (1885–1945), den Inhaber der Firma Wilhelm Gottlieb Korn Druckerei, Zeitungs- und Buchverlag. Dabei ging es um die Frage, ob Paul Keller die von ihm herausgegebene Monatszeitschrift „Die Bergstadt“, die bisher in der Verlagsanstalt Dr. Eduard Rose in Neurode erschienen war, bei Korn drucken und verlegen lassen könnte.

Von: Ulrich Schmilewski (KK)
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So sehen Zitadellen der Kultur aus: gutbürgerlich und solide, ja beständig: der Sitz des Verlags in Breslau. Es war allerdings nur das Aussehen. auf Zeit
Bilder: Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Görlitz

Musikalische Blütenlese

Freitag, 25. April 2014
Für ihre Musikabteilung erwarb die Staatsbibliothek das zweite Heft der „Schlesischen Musikalischen Blumenlese“, in Breslau ohne Verfassernamen 1801 erschienen im Verlag Grasses Erben und Barth.

Von: (KK)

Schwarz ist derzeit das Schwarze Meer

Freitag, 25. April 2014

Die Ukraine ist der Ort, an dem die Altlasten des 20. Jahrhunderts ihre Virulenz entfalten

Beim Diözesantag der Ackermann-Gemeinde der Erzdiözese München-Freising am 30. März 2014 im KKV-Hansa Haus in München referierte Dr. Ortfried Kotzian, ehemaliger Direktor des Bukowina-Instituts Augsburg und dann des Hauses des Deutschen Ostens München, zum Thema „Minderheitenprobleme im Europa der Gegenwart: Ideengeschichte – Ursachen – Wirkungen – Prognosen“. Dabei nahm er auch zur aktuellen Krise um die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer Stellung. Wir bringen eine Kurzfassung seiner Ausführungen.

Von: Ortfried Kotzian (KK)
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Wüstenei als Demonstration der Wehrhaftigkeit: Die Kaimauern im Hafen von Sewastopol sehen nicht nur wie ein Schlachtfeld aus, sie sind es, davon zeugt die russische Trikolore am linken Bildrand
Bild: Luzian Geier

Heilige auf Glas

Freitag, 25. April 2014
Unter dem Titel „Heilige auf Glas“ zeigte das Schlesische Museum zu Görlitz 2010 in einer Sonderausstellung Hinterglasbilder aus der Grafschaft Glatz – einen reichen Bilderschatz der Volksfrömmigkeit aus schlesischer Produktion. Es handelte sich dabei um die Sammlung von Heidi und Fritz Helle, die mit über 120 Bildern die größte private Kollektion dieser Art ist.

Von: (KK)
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Manchmal, das zeigen die vorangehenden Seiten, helfen nicht einmal Heilige. Zuversicht gibt die Kunst, und sei sie noch so „naiv“: Hinterglasbildnis der heiligen Hedwig
Bild: Schlesisches Museum zu Görlitz

Deutsche Großeltern, tschechische Enkel

Freitag, 25. April 2014

Waldhoftagung der Ackermann-Gemeinde, Erzdiözese Freiburg

Vorträge zu den aktuellen deutsch-tschechischen Beziehungen, zur Literatur und zur Sprache bzw. Identität der Deutschen in Tschechien nach 1945 gab es Mitte März bei der diesjährigen Waldhoftagung der Ackermann-Gemeinde in der Erzdiözese Freiburg. Aber es wurde auch doppelt gefeiert: das 60-jährige Jubiläum eben dieser Veranstaltung und die 20-jährige Partnerschaft der Freiburger Ackermann-Gemeinde mit den Katholiken der Diözese Pilsen.

Von: Markus Bauer (KK)
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Erst der Blick über die und jenseits aller deutschen und tschechischen Brillen offenbart die historische Wirklichkeit: Dr. Otfrid Pustejovsky bei seinem Vortrag, rechts Diözesanvorsitzender Erich Pohl
Bild: der Autor

Konstellationen unter einem unguten Stern

Freitag, 25. April 2014

Tagung am Heiligenhof nimmt 100 Jahre in den Blick

– Der Beginn eines neuen Mitteleuropa 2014?“ Rück- und Ausblicke zu diesem Thema unternimmt eine internationale Tagung für Nachwuchskräfte in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vom 1. bis zum 4. Mai in der Bildungs- und Begegnungsstätte Der Heiligenhof in Bad Kissingen auf Einladung von europa e. V.

Von: (KK)

Die Kirche in der Burg lassen

Freitag, 25. April 2014

Die Marienburg erhält ihre der Gottesmutter geweihte Schlosskirche in mittelalterlicher Gestalt wieder

Der Zweite Weltkrieg ist nun bald 70 Jahre vorüber. Er hinterließ die Marienburg in Preußen, im Mittelalter rund 150 Jahre zentraler Sitz des Deutschen Ordens und seines Hochmeisters, als Ruine. Seitdem ist Enormes geleistet worden in Bauforschung, Restaurierung und Wiederaufbau, Polen hat diese größte europäische Landburg als kulturelles Erbe angenommen und mit Recht den Eintrag in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes erhalten.

Von: Udo Arnold (KK)
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Der Schimmer der gotischen Fenster offenbart erst recht die Betonhaftigkeit der provisorischen Decke
Bilder: der Autor

Zur Welt- braucht es eine gewisse Weitläufigkeit

Freitag, 25. April 2014

Vorübergehend geschlossen und für alles offen: Das Ostpreußische Landesmuseum wird umgebaut und erweitert

Das Ostpreußische Landesmuseums Lüneburg bemüht sich national und international um die Kultur, Kunst und Geschichte der früheren Provinz Ostpreußen sowie demnächst auch der Deutschbalten. Dem gesetzlichen Auftrag folgend (Paragraph 96 des Bundesvertriebenengesetzes), hält das Museumsteam mit einer interdisziplinären Sammlung, der professionellen Vermittlungsarbeit und den vielfältigen Ausstellungen die Erinnerung an diesen bedeutenden Schauplatz deutscher Kulturgeschichte wach.

Von: Dieter Göllner (KK)
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Dank dem neuen Zuwendungsbescheid über Bundesmittel ist Um- und Ausbau des Museums kein Balanceakt wie auf den Zinnen des Hauses, sondern stabil wie die Bronzegestalt, die den Besucher begrüßt
Bilder: Museum

Von der Ostsee bis ins Seenland

Freitag, 25. April 2014

Ausstellung zum Deutschen Orden in Franken und im Preußenland

Der polnische Herzog Konrad von Masowien ruft den 1190 gegründeten Deutschen Orden zu Hilfe gegen die heidnischen, baltischen Prußen. Kaiser und Papst unterstellen dem Orden die zu erobernden Gebiete zwischen Weichsel und Memel. Deutsche Siedler kommen ins Land. Der Deutsche Orden gründet 93 Städte (u. a. Königsberg) und mehr als 1000 Dörfer. Parallel zur Entwicklung in Preußen errichtet der Deutsche Orden im Deutschen Reich zahlreiche Niederlassungen (Balleien).

Von: Manfred E. Fritsche (KK)
Von-der-Ostsee

und womit ließe sich das deutsche Reinheitsgebot auch trefflicher dokumentieren als mit dem Sonderetikett „Deutscher Orden Edelsud“: Wolfgang Freyberg, Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen
Bild: der Autor

Links, grün, weder rot noch geschichtsvergessen

Freitag, 25. April 2014

Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen für Milan Horácek

Den Europäischen Karlspreis der Sudetendeutschen erhält dieses Jahr der aus dem Kreis Mährisch Schönberg stammende Milan Horácek, Menschenrechtler, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlamentes und des Deutschen Bundestages von Bündnis 90/Die Grünen.

Von: (KK)
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