Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1345

Was Einrichtungen alles ausrichten

Mittwoch, 25. Juni 2014

Die Bühnen ostdeutscher Kulturarbeit bemühen sich um transparente Kulissen, Zuschauen wird zum Mittun

„Erinnertes Leben – Gelebte Erinnerung. Arno Surminski zum 80. Geburtstag“ ist bekanntlich der Titel der Ausstellung, die im Ostpreußischen Landesmuseum von Lüneburg bis zum 31. August gezeigt wird. Am 24. Juni gab es in der Handwerkskammer Lüneburg ein interessantes Begleitprogramm mit der Vorführung des Films „Im Herzen von Ostpreußen“ mit Beteiligung des Autors Hans Joachim Kürtz und des Jubilars Arno Surminski.

Von: Dieter Göllner (KK)
Was-Einrichtungen1

Haben die fließenden Formen etwas mit dem Donaufluss zu tun? Lajos Barta im DZM Ulm
Bild: Donauschwäbisches Zentralmuseum

Ein Museum muss nicht museal sein

Mittwoch, 25. Juni 2014

Man feiert Jubiläum in Troppau, der eigentliche Jubel gilt aber nicht der Vergangenheit, sondern der Zukunft

Was wäre die schlesische Kulturarbeit heute ohne Museen? Sie gehören mehr und mehr zu den besonderen Attraktionen in allen Landesteilen. Dabei ist die Museumsgeschichte in Schlesien wechselhaft. Insbesondere der Zweite Weltkrieg hat Wunden hinterlassen. Doch was waren die Anfänge? In Troppau/Opava hat das dortige Schlesische Museum nun besonderen Anlass zum Rückblick.

Von: (KK)
Ein-Museum

Kaiserlich-königlich-schlesischer Glanz: das Hauptgebäude des Schlesischen Museums in Troppau
Bild: Stephan Kaiser

Die Deutsche Sprengchemie sprengt nicht mehr

Mittwoch, 25. Juni 2014

Im Museum der Stadt Geretsried wird ihr ehemaliger Standort urbar gemacht für das Wissen um die Versprengten von einst

Nach mehrjähriger Sanierungs- und Konzipierungsphase wurde am 4. Oktober 2013 das Museum der Stadt Geretsried in zwei sanierten, durch einen Gang miteinander verbundenen Gebäuden eröffnet. Die Geschichte der jüngsten Stadt im Landkreis mit Bewohnern unterschiedlichster Herkunft wird hier anschaulich in verschiedenen Themenschwerpunkten vermittelt.

Von: Anita Zwicknagl (KK)
Die-Deutsche-Sprengchemie

Glück auf, der Steiger kommt.Auch wenn er weder glücklich noch  aufwärtsstrebend aussieht – sein schlesisches Herkommen wird jedem Besucher in Geretsried klar
Bild: Museum

In der Mitte über die Ränder reden

Mittwoch, 25. Juni 2014

Das Brünner Symposium „Dialog in der Mitte Europas“ widmete sich den „Menschen am Rande“

Über 250 Teilnehmer wohnten dem inzwischen 23. Brünner Symposium „Dialog in der Mitte Europas“ bei, das wieder die Ackermann-Gemeinde und die Bernard-Bolzano-Gesellschaft im Hotel International in Brünn organisiert hatten. Neben Interessenten aus Tschechien und Deutschland nahmen auch Personen aus Österreich, Polen und Ungarn an der Tagung teil. Diese widmete sich diesmal den „Menschen am Rande“, d. h. Minderheiten, wobei es zu einem guten Teil um die Problematik der Sinti und Roma ging.

Von: Markus Bauer (KK)
In-der-Mitte

Das Podium am Freitagabend: Hartmut Koschyk MdB, Moderator Senatspräsident a. D. Dr. Petr Pithart, Martin Kastler MdEP (Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde), Ombudsfrau Dr. Anna Šabatová
Bild: der Autor

Zum Stand der Verständigung

Mittwoch, 25. Juni 2014

In Seksard erwiesen sich – nicht nur – „Ungarndeutsche als Brückenbauer in Europa“

Unter diesem Titel wurde am 17. Oktober 2013 in Seksard das Symposium der Konrad-Adenauer Stiftung, der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR und der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen veranstaltet. Der vorliegende Tagungsband beinhaltet die Eröffnungsreden sowie die Konferenzbeiträge des Symposiums.

Von: Karl B. Szabó
(Neue Zeitung, Budapest – KK)
Zum-Stand

Ungarndeutsche als Brückenbauer in Europa. Tagungsband. Hg. von Frank Spengler und Klaus Weigelt. Konrad-Adenauer-Stiftung e. V., Auslandsbüro Ungarn, 2014

Tue forschen – und rede darüber

Mittwoch, 25. Juni 2014

Einladung zu einem Graduiertenkolloquium in Bad Kissingen

Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, die eine geistes- oder sozialwissenschaftliche Abschlussarbeit zur Kultur- und Beziehungsgeschichte der Deutschen im östlichen Europa mit ihren Nachbarn vorbereiten, werden eingeladen, im Rahmen des 14. Interdisziplinären Graduiertenkolloquiums die Konzeption und Methodik ihres Vorhabens zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Von: (KK)

Die konkrete Bedeutung von Stichhaltigkeit

Mittwoch, 25. Juni 2014

Schönwälder Volkskunst in Ratingen

„Die Ortschaft, die der deutsche Forscher Konrad Gusinde 1911 als ‚deutsche Sprachinsel im polnischen Oberschlesien‘ bezeichnet hat und die gleichsam als deutsches Musterdorf galt, ist jetzt zur polnischsten Ortschaft in der ganzen Gegend geworden. … Erst in den beiden letzten Jahrzehnten wurden ihre eigentümliche Geschichte und ihre jahrhundertelange Andersartigkeit wieder entdeckt“, schrieben die Autorinnen Joanna Oczko und Bozena Kubit im zweisprachigen Katalog zur Ausstellung „Schönwald, ein Dorf aus der Vergangenheit“.

Von: D. G. (KK)
Die-konkrete1

Rührender denn berührend: Schönwälder Nusskranz Bilder: Oberschlesisches Landesmuseum

Netzwerk gegen die doppelten Böden der Geschichte

Mittwoch, 25. Juni 2014

Beitritt Rumäniens zum Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität

Am 28. Mai 2014 ist Rumänien als fünftes Land dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität beigetreten.

In Bukarest unterzeichneten die für Kultur zuständigen Minister Kelemen Hunor (Rumänien) und Bogdan Zdrojewski (Polen) sowie die Botschafter Ondrej Krajnák (Slowakische Republik), Botond Zakonyi (Ungarn) und Werner Hans Lauk (Deutschland) die Deklaration. Der Beitritt Rumäniens ist ein großer Erfolg für das Europäische Netzwerk.

Von: (KK)
Netzwerk-gegen

Ein Bild von dem, was mit „unterschiedlichen Erfahrungswelten“ gemeint sein mag, aufgenommen in Bukarest von Dieter Auner
Bild: Archiv

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Juni 2014

Völker als Verfügungsmasse

„Sie wälzten sich voller Furcht die Straßen entlang, schleppten ihre Habe auf dem Rücken, auf Fahrrädern oder in Kinderwagen, trugen ihre Kinder auf den Schultern. Sehr bald waren die Straßen verstopft. … Dazu keine Nahrung, kein Wasser, keine Unterkunft, keine medizinische Versorgung […]. Eine menschliche Katastrophe.“

Von: Klaus Weigelt (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Juni 2014

Männliche Staubwölkchen

Wieviel Welt passt in einen Roman? Nichts einfacher als das: Ganz passt sie hinein. Dazu braucht man nur Sprache, denn diese hat mit der Welt gemein, dass sie keine Grenzen kennt:

Von: Georg Aescht (KK)
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