Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1346

Kategorischer Imperativ auf Deutsch-Russisch

Freitag, 25. Juli 2014

Handle so, dass die Maxime deines Handelns Verständigung sei: Auftakt zur Kant-Dekade 2014–2024

Das Grabmal Immanuel Kants an der Nordostecke des Königsberger Domes von 1333 war zugleich die südliche Begrenzung des Schulhofes des Stadtgymnasiums Altstadt-Kneiphof von 1304, an dessen Ostseite die Alte Universität von 1544 und im Westen der Artushof lagen. Die Schule selbst grenzte auf der Nordseite an den Pregel, der den Kneiphof umfließt. Ein Schüler des Gymnasiums, der als Zehnjähriger die Ereignisse von 1924 miterlebte, erinnert sich:
„Aus rotem Elbsandstein von Friedrich Lahrs erbaut, ragte es von der Nordostecke des Domes in unseren Schulhof hinein.

Von: (KK)
Kategorischer1

Der gestirnte Himmel, das moralische Gesetz und das geometrische Ebenmaß: das 1924 eingeweihte Grabmal Kants
Bilder: Archiv

Per Mausklick in versunkene Welten

Freitag, 25. Juli 2014

In Oldenburg wird dem Internetnutzer ein unerhörter und zunehmend gefragter Fundus erschlossen

Wer ein modernes, solides Nachschlagewerk zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa sucht, ist beim neuen Oldenburger Online-Lexikon an der richtigen Adresse: Verlässlich, aktuell, umfassend, überall zugänglich, wissenschaftlich abgesichert und zitierfähig sind die Informationen, die unter http://ome-lexikon.uni-oldenburg.de im Internet zu finden sind.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit des Germanistischen Instituts der Carl von Ossietzky Universität mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg und mit Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) schrittweise aufgebaut.

Von: (KK)
per-Mausklick

Das Panorama von Czernowitz mit der Residenzgasse (heute Straße der Universität) mit der Universität im Hintergrund auf einer historischen Postkarte gibt eine Ahnung von dem, was in der Gegenwart so nicht mehr ist, aber gegenwärtig sein sollte und gemacht werden kann
Bild: Lexikon

Landschaft entsteht im Kopf

Freitag, 25. Juli 2014

Und bei der Oldenburgischen Landschaft denken viele Köpfe über Oldenburg hinaus

Es gibt in der Bundesrepublik Deutschland eine Reihe von Institutionen, Museen oder Organisationen, die sich mit der Geschichte des deutschen Ostens und der Bewahrung seines kulturellen Erbes nach der unmenschlichen Vertreibung befassen. In Oldenburg gibt es eine Einrichtung, die sich in ihrer Aufgabenstellung von allen anderen unterscheidet und die in besonderer und nicht einschränkender Weise „die Förderung der besonderen kulturellen Bestrebungen der Vertriebenen“ wahrnimmt.

Von: Horst Milde (KK)
Landschaft-entsteht

Unter solchermaßen aufragenden Türmen mag Kultur oftmals als Gewusel erscheinen, aber je mehr es wuselt, desto mehr bewegt sich – auch das Denken
Bild: Stadt Oldenburg

„Sehr unbekannt“ ist eine sehr eigene Qualität

Freitag, 25. Juli 2014

Auf den Spuren des Historikers Ferdinand Gregorovius, der von seiner Zunft weg auf den Leser zu geschrieben hat, in Rom und Erfurt

Das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt hatte zu einer interdisziplinären Tagung zur Geschichtsschreibung von Ferdinand Gregorovius unter dem Titel „Transformationen des Historischen“ eingeladen. Wissenschaftler von fünf deutschen Universitäten trugen die Ergebnisse ihrer Forschungen über den gebürtigen Neidenburger und späteren „Civis Romanus“ (Ehrenbürger von Rom) vor.

Von: Bernhard Fisch (KK)
Sehr-unbekannt

Fast überstrahlt die „Morbidezza“ der „antik“ bröckelnden Fassade die akkurate Tafel für den „storico tedesco“ und „il suo amore per la città di Roma“
Bild: der Autor

Panischer schlesischer Sommer

Freitag, 25. Juli 2014

Wenn in den Siebzigern einer eine Reise tat, so konnte er erleben, was er heute nicht mehr kann

Spätsommer 1973: „Eigentlich“ waren ins polnische Staatsgebiet – Warschau ausgenommen – Individualreisen noch gar nicht möglich, aber wenn es um Westdevisen ging, dann war auch schon damals das polnische „Regulierungssystem“ äußerst flexibel. Hatte man eine Einladung nach Polen mit vorher bezahlter Hotelgarantie, dann konnte man fahren. Der Grenzübergang CSSR–Polen war vorgeschrieben: Bohumin–Chalupki (Oderberg).

Von: Dietmar Stutzer (KK)
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Gitter und Schlösser als Grenzinsignien haben ihre Bedrohlichkeit verloren, der Schlüssel steckt und sie erschließen Erinnerungen
Bilder: Deutsches Kulturforum östlches Europa

„Verrückt, aber ungewöhnlich verrückt“

Freitag, 25. Juli 2014

Der Erstling des Architekten Erich Mendelsohn in seiner Heimatstadt Allenstein ist wiedererstanden

„Mendelsohns Bet Tahara in Olsztyn/Allenstein, das ist sozusagen sein Debütwerk, das er als Student gemacht und in seinen Werklisten lange verschwiegen hat“, erklärt Ita Heinze-Greenberg, Kunsthistorikerin und Mendelsohn-Spezialistin. „Dieses Projekt hat an revolutionärem Geist natürlich keinen Bestand neben dem Einsteinturm.“

Von: Arkadiusz Łuba (KK)
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Das Firmament, geometrisch strukturiert und davidisch illuminiert: die reich dekorierte Decke im Abschiedssaal
Bilder: der Autor

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Juli 2014

Sankorn, Wanze, Mensch

Es gibt Bücher, die den Leser dermaßen bedrängen, dass er die Distanz zu Text und Gegenstand aufzugeben versucht ist. Das sollte er natürlich nicht, er sollte seinen kritischen Blick bewahren. Wenn er aber den Spuren der in dem Buch erzählten Zeitgeschichte in der eigenen Biographie nachsinnen kann und muss, ist es schlecht bestellt um die Distanz.

Von: Georg Aescht (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Juli 2014

„Brotkrümel kehren in den Ecken“

„Die Poesie befindet sich / in der Phase / des Turbo-Staubsaugers / Es ist nötig / zum Besen zurückzukehren / sich Splitter einzuziehen / Brotkrümel zu kehren / in den Ecken.“ Dieses Gedicht von Katerina Bolechová eröffnet in Deutsch und Tschechisch den Band, der eine Auswahl zeitgenössischer Lyrik tschechischer und deutscher Autoren enthält.

Von: Erich Pawlu (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Juli 2014

Das Unsichtbare wird lesbar

Selten wurde die Geschichte des Baltikums, hier Estlands, mit all ihren Besonderheiten so gut und detailliert beschrieben wie in diesem Buch. Anhand einer Liebesgeschichte zwischen einer Estin und einem Deutschbalten schildert der Autor an vielen Beispielen sehr deutlich die Schwierigkeiten der achthundert Jahre alten Beziehungen zwischen den Völkerschaften, die nebeneinander, jedoch nicht miteinander lebten.

Von: Babette von Sass (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. Juli 2014

Die Vertreibungs- und Internierungsbefehle persönlich überbracht

Es ist bisher nicht gelungen, die umfangreiche Dokumentation über die Vorgeschichte und die Geschichte der sudetendeutsch-tschechischen Konflikte im 19. und 20. Jahrhundert, die ihren schrecklichen Höhepunkt in der brutalen Vertreibung der angestammten deutschen Bevölkerung der böhmischen Länder in den Jahren 1945 bis 1949 finden, einem breiten Publikum in Deutschland und Europa bekannt zu machen.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)
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