Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1347

Neues Heim in der alten Heimat?

Montag, 25. August 2014

Gedanken über eine Zukunft verwaister Heimatsammlungen bei der deutschen Volksgruppe in Polen

Ein Geist geht um in den Vertriebenenverbänden. Es ist die Sorge um den Bestand – oft privat getragener – Heimatsammlungen. Wo liegt ihre Zukunft in Zeiten, da die Angehörigen der Erlebnisgeneration von Flucht und Vertreibung immer weniger werden und sich Basisgruppen der Vertriebenen zusehends auflösen? Vielleicht wurde – wenn überhaupt – zu lange nach Lösungen vor allem innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gesucht.

Von: (KK)
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Selten ist Kulturerbe seetüchtig wie der Dampfeisbrecher „Stettin“, der vom Förderverein nicht nur in Ehren gehalten, sondernd auch flottgemacht wird. Etwas von dieser – auch intellektuellen – Mobilität wird benötigt, wenn Heimatstuben überleben sollen
Bild: Förderverein

Es stabreimt sich nicht nur

Montag, 25. August 2014

Böhmische Brückenbauer machen sich auch selbst einen Reim auf die mannigfachen europäischen Gebote der Stunde: Kulturpreise 2014

„Wir wollen Brücke sein“, zitierte Peter Paul Polierer, der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Jugend, ein vor vielen Jahren von Dr. Ortfried Kotzian, dem diesjährigen Träger des Großen Sudetendeutschen Kulturpreises, komponiertes Lied. Junge Deutsche mit Vorfahren in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien haben schon früh Brücken geschlagen zu ihren tschechischen Altersgenossen, stellte Polierer in seiner Grußadresse bei der Hauptkundgebung des 65. Sudetendeutschen Tages in der dicht gefüllten Schwabenhalle der Messe Augsburg fest:

Von: Ute Flögel (KK)
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Zeigt her eure Lorbeern: Tomáš Spurný, Dr. Ortfried Kotzian, Prof. Dr. Hans H. Hiebel, Volksgruppensprecher Bernd Posselt, Ulrike Kaunzner in Vertretung von Tochter Viktoria Elisabeth, Schirmherrschafts-Ministerin Emilia Müller, Bundeskulturreferent Dr. Wolf-Dieter Hamperl, Ingeborg Schweigl, Dr. Hatto Zeidler und Teja Fiedler
Bild: die Autorin

Adlig währt nicht am längsten, aber lang

Montag, 25. August 2014

Ausstellungen zum Adel in Schlesien

In diesem Jahr stehen Schlesien und die Oberlausitz im Zeichen des Adels. Vier Ausstellungen in Görlitz, Liegnitz und Breslau, gemeinsam veranstaltet von zwei polnischen und zwei deutschen Museen, widmen sich diesem historischen Thema. Seit Ende Mai sind die Ausstellungen in historischen Räumen zu sehen: in der Ritterakademie in Liegnitz, einem zentralen Ort des schlesischen Adels, im Kaisertrutz und dem Schönhof zu Görlitz und in den altehrwürdigen Räumen der Breslauer Universität.

Von: (KK)
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Cirillo dell’ Antonio (1876–1971): Doppelbüste von Fritz Graf Schaffgotsch und Komtess Sophie von Schaffgotsch, 1926, Holz
Bilder: Schlesisches Museum zu Görlitz

Die Not der Stunde und der Segen Gottes

Montag, 25. August 2014

Sie waren gleichermaßen für alle da: „Unfreiwillige“ Ökumene in Niederschlesien nach 1945 auf einer Tagung in Haus Schlesien

Die Bonner Historikerin Dr. Inge Steinsträßer und die Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde, Nicola Remig, richteten in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Sieg-Kreis, der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis An Sieg und Rhein, der Volkshochschule Siebengebirge und Annemarie Franke, der Kulturreferentin für Schlesien, ein umfangreiches Tagungsprogramm unter dem Motto „Heraus aus der Vergessenheit – ‚Unfreiwillige‘ Ökumene in Niederschlesien nach 1945“ aus.

Von: Dieter Göllner (KK)
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Glaube, Hoffnung, Liebe neidet man sich nicht: die Tagungsteilnehmer
Bild: der Autor

Vergib uns, wie auch wir vergeben unsern Polizisten

Montag, 25. August 2014

Das lehrte Václav Malý die Demonstranten von 1989 in Prag beten, heute lehrt er es weltweit – und hört nicht auf zu lernen

„Ich bin aufgeregt – und glücklich, dass Sie beim Sudetendeutschen Tag mit dabei sind“, hieß Monsignore Dieter Olbrich, der Geistliche Beirat der Ackermann-Gemeinde und Visitator für die Seelsorge an den Sudeten- und Karpatendeutschen, Weihbischof Malý willkommen und freute sich über die Anwesenheit von Bernd Posselt MdEP, dem Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Monsignore Karl Wuchterl, dem Vorsitzenden des Sudetendeutschen Priesterwerks, und Propst Anton Otte.

Von: Markus Bauer (KK)
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„Ich danke Gott, dass ich in Europa lebe“, sagt Weibischof Malý, und gerne pflichten ihm bei und prosten ihm zu (von links): AG-Bundesgeschäftsführer Matthias Dörr, Prof. Dr. Rudolf Grulich, Monsignore Karl Wuchterl, der Bischof, Propst Anton Otte
Bild: der Autor

 

Bücher, Bernstein, Bärenfang

Montag, 25. August 2014

Für jeden etwas und für alle das Miteinander: „Kleines Ostpreußentreffen“

Jener Ort, an dem vor 63 Jahren die Gedenkstätte des Deutschen Ostens – Mahnmal der Vertreibung in Europa auf Schloss Burg an der Wupper durch den ersten Bundespräsidenten Prof. Theodor Heuss der Öffentlichkeit übergeben wurde, diente auch in diesem Sommer als Schauplatz für das nunmehr 18. „Kleine Ostpreußentreffen“. Auch im 65. Jahr ihres Bestehens veranstaltete die Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, ihr traditionelles Kulturprogramm.

Von: (KK)
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Kultur vereint, wissen Vereinsmitglieder wie diese vom Soester Kultur- und Geschichtsverein der Deutschen aus Russland – auch russlanddeutsche und ostpreußische Kultur
Bild: Dieter Göllner

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. August 2014

„Die Abneigung jedes Menschen gegen die Bestrebungen jedes andern Menschen, in der wir heute alle einig sind“

Schweres Gedenken, das Europa 2014 auferlegt ist. Politiker, Radio und Fernsehen, Redaktionen, Verlage, Medien, sie alle tun ihrer Gedenkpflicht quotenträchtig Genüge, man muss das Elend zwar nicht feiern, aber beschwören, wie es gefallen ist.

Von: Georg Aescht (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. August 2014

Mitten im Mittelgebirge des Taunus: ein „weites Feld“

„Ich verstehe die Klagen der Vertriebenen nicht, sie hatten doch alles.“ So der damalige Leiter des Katholischen Büros in Bayern, Prälat Valentin Döring ,vor Jahren zum Rezensenten. Döring meinte den Verlust von Königstein im Taunus.

Von: Norbert Matern (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. August 2014

Das hehre Reich der Musik und die politischen Niederungen

Der Autor ist eine erstaunliche Persönlichkeit. Nach einer lebenslangen Karriere als Facharzt für innere Medizin und Gastroenterologie machte er sich nach seiner Pensionierung 2004 daran, das Erbe seines Vaters Helmut Huchzermeyer (1904–1984) weiterzuführen, der als Altphilologe, Musikwissenschaftler und Komponist hervorgetreten war.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. August 2014

Wie rumäniendeutsch ist die Literatur Deutscher aus Rumänien?

Aus der Umdeutung eines Gedichts von Hellmut Seiler mit einer Paraphrase auf Elias Canetti, „Der heimatliche Zungenschlag / Zunge, gerettete Heimat, ach dieser Notensalat!“, stammt der Titel dieser Anthologie.

Von: Edith Ottschofski (KK)
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