Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1350

„Kritiken“ wie Kritik werden dringend gebraucht

Dienstag, 25. November 2014

Damit das klar wird, eröffnen die Stiftung Königsberg und die Ostpreußische Kulturstiftung die Kant-Dekade 2014–2024

Gemeinsam mit etwa fünfzig Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurde am 13. Oktober 2014 in Berlin von der Stiftung Königsberg und der Ostpreußischen Kulturstiftung als Schirmherren und Träger die Kant-Dekade 2014–2024 eröffnet. Die Idee entstand Ende Mai 2014, als der Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig das Museum Stadt Königsberg in Duisburg besuchte. Nach einem zweistündigen Rundgang, der den Abgeordneten tief beeindruckte, wurde in einem Gespräch mit Museumsleiter Lorenz Grimoni und dem Vorsitzenden Klaus Weigelt die Idee der Kant-Dekade geboren, die den 300. Geburtstag Immanuel Kants im Jahre 2024 gebührend vorbereiten soll.

Von: Klaus Weigelt (KK)
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Sie sehen das Bild nicht als Ikone, sondern als Mahnung: (v. l.) Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig, Heinz Riesenhuber, Alterspräsident des Deutschen Bundestags, Norbert Lammert, Bundestagspräsident, und Klaus Weigelt, Vorsitzender der Stiftung Königsberg
Bild: Stiftung Königsberg

Auch Ratingen ist bei Berlin

Dienstag, 25. November 2014

Die Stiftung Haus Oberschlesien widmete dem Gedenktag der Maueröffnung eine festliche Stunde

Am 9. November 2014 jährte sich der Fall der Berliner Mauer zum 25. Mal. Höhepunkt der zahlreichen Veranstaltungen rund um das Jubiläum war sicherlich das grandiose Fest in Berlin mit der Licht-Installation als „Symbol der Hoffnung für eine Welt ohne Mauern“. Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Ereignisse vom Herbst 1989 gab es ferner in den Städten Plauen, Dresden und Leipzig. Auch die Stiftung Haus Oberschlesien in Ratingen-Hösel widmete dem Gedenktag der Maueröffnung eine festliche Stunde mit Beteiligung prominenter Persönlichkeiten des politischen, kulturellen und sozialen Lebens in Nordrhein-Westfalen.

Von: Dieter Göllner (KK)
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Der Applaus gilt den Künstlern Ekaterina Sergatschewa und Dominikus Burghardt, der Beifall gilt dem Gedenken: festliche Stunde im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen-Hösel
Bild: Dieter Göllner

Die Eisenbahn zerfetzt Reste des Eisernen Vorhangs

Dienstag, 25. November 2014

Eine Ausstellung in Troppau/Opava zeigt alte Technik im Dienst  moderner Mobilität

„Die Entwicklung des Eisenbahnnetzes veränderte wesentlich die Bedeutung alter Handelswege.“ Diesem Satz der deutschen Zusammenfassung zum Katalog der Ausstellung „Troppauer Eisenbahn“ kann man nur zustimmen. Was es damit für das schlesische Grenzgebiet auf sich hat, das zeigt eine eindrucksvolle Ausstellung in Troppau/Opava.

Von: Stephan Kaiser (KK)
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Auf schmaler Spur durchs weite Land: Bahn von Röversdorf nach Hotzenplotz in Tschechien
Bild: der Autor

Da liegt der Hase im Pfefferkuchen

Dienstag, 25. November 2014

Ein Gebäck wird im Schlesischen Museum zu Görlitz als europäisches Kulturgut präsentiert

Pfefferkuchen, Lebkuchen, Honigkuchen – die süßen, stark gewürzten und lange haltbaren Gebäcke erfreuen sich nicht nur zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit. Auch zu anderen Festtagen, zu Kirmes und Jahrmarkt oder zu feierlichen Ereignissen im Lebenslauf gehören sie. Eine Sonderausstellung im Schlesischen Museum zu Görlitz widmet sich der langen Geschichte dieses würzigen Gebäcks, das in Schlesien eine fast 900jährige Tradition hat.

Von: (KK)
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Hier heiligt das Mittel den Zweck, denn der Holzmodel ist ein veritables Panoptikum, wie es sich in den darin gebackenen Plätzchen kaum wiederfindet
Bild: Schlesisches Museum zu Görlitz

Kultur braucht keinen Anlass

Dienstag, 25. November 2014

Doch nimmt sie gerne jeden wahr, wie etwa bei den Jagd- und Fischereitagen im Deutschordensschloss das Kulturzentrum Ostpreußen

Alle Prunkräume des Deutschordensschlosses Ellingen sowie das Kulturzentrum Ostpreußen bildeten die Kulisse für die 1. Internationalen Jagd- und Fischereitage, die von Katharina Fürstin von Wrede und Carl Fürst von Wrede hier initiiert wurden. Peter Gauweiler war der Hauptredner am Eröffnungstag.

Von: Manfred E. Fritsche (KK)
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Hei, lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid, zumal wenn dann allda in festlichem Saal von Nymphenburger Porzellan gespeist wird
Bild: der Autor

Revolution als Hehlerware

Dienstag, 25. November 2014

Die Ereignisse vom Dezember 1989 in Rumänien harren noch ihrer  Aufklärung – Seminar am Heiligenhof in Bad Kissingen

„Der Diktator ist gestürzt! Das Volk hat gesiegt! Rumänien ist unser! Gott hat uns geholfen.“ Mit diesen Worten verkündete der Dichter Mircea Dinescu am Abend des 22. Dezember 1989 im „Freien Rumänischen Fernsehen“ den Sieg der Revolution. In Rumänien war und ist bis heute strittig, ob es im Dezember 1989 überhaupt eine Revolution gegeben hat oder einen Staatsstreich moskauorientierter Reformkommunisten als Gegenspieler des nationalkommunistischen Regimes unter Nicolae Ceausescu.

Von: (KK)
Revolution

Der verzweifelte Anfang vom elenden Ende: Ceausescu versucht ein letztes Mal mit beiden Händen, die Lage in den Griff zu bekommen, und merkt, dass sie ihm entglitten ist
Bild: Wikimedia Commons

Von der Hanse bis ins Heute

Dienstag, 25. November 2014

Baltisches Studenten-Seminar in Libau, Lettland

Zanda Gutmane, Vertreterin der Rektorin der Universität, begrüßte die große Versammlung herzlich und bedankte sich für die jährlichen deutschen Aktivitäten. 40 Studenten von Universitäten und Sprachinstituten aus ganz Lettland (Libau, Windau, Dünaburg, Riga) und 36 interessierte Zuhörer (Letten, Russen, Deutschbalten, Deutsche, Schweizer) waren angereist, um über die Geschichte der Beziehungen von Letten und Deutschbalten etwas zu erfahren.

Von: Babette von Sass (KK)

Wir-Gefühl im Wettbewerb

Dienstag, 25. November 2014

Bayern schreibt erneut „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ aus

Alle zwei Jahre veranstaltet das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den Schülerwettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn – Wir in Europa“. Das Thema des Wettbewerbs 2014/2015 ist „Slowakei & Ungarn“.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. November 2014

Das bisschen Vaterland

Man schrickt gelinde zusammen bei der Einsicht in die bibliographischen Angaben, in denen das Wort Autoren viermal vorkommt, eingedenk Kurt Tucholskys Mahnung, nichts sei verächtlicher, als wenn Literaten Literaten Literaten nennen.

Von: Georg Aescht (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. November 2014

Blätter, die gefallen sind

Dies ist das neue Standardwerk zum deutschsprachigen Pressewesen in Czernowitz. Der von ausgewiesenen Bukowinaexperten herausgegebene Band stellt das einzigartige Phänomen einer mitteleuropäisch geprägten Presselandschaft vor.

Von: (KK)
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