Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1353

Die im Dunkel sieht man nicht

Mittwoch, 25. Februar 2015

Und vor 70 Jahren war Russland noch dunkler als heute für die südostdeutschen Deportierten, derer in Ulm gedacht wurde

Was es heißt, unter schwersten Bedingungen bis zu fünf Jahren lang bei Kälte, schlechter Kleidung und mangelnder Ernährung in Kohlegruben Zwangsarbeit zu leisten, das wurde bei einer Veranstaltung zum Gedenken an die Verschleppung vor 70 Jahren deutlich.

Von: (KK)
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Geschichte hat viel Gesichter, fröhlich kann keines sein: eine ehemalige Deportierte in Ulm
Bilder: Oleg Kuchar

„Es fällt nun, Mutter, Schnee in der Ukraine“

Mittwoch, 25. Februar 2015

Der Anfang des Celanschen Gedichts für die ermordeten Eltern kann auch als Motto für eine höchst aktuelle Ausstellung in Augsburg gelten

Mit einer Ausstellung zur ukrainischen Bürgerbewegung auf dem Maidan und Boris Reitschusters Eröffnungsvortrag dazu zeigt sich das Augsburger Bukowina-Institut höchst aktuell.

Im Bukowina-Institut an der Universität Augsburg werden die Ereignisse in der Ukraine immer schon höchst aufmerksam verfolgt, denn man hat persönliche Kontakte in dieses Land.

Von: Halrun Reinholz (KK)
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In Wirklichkeit ist nichts im Lot, darum soll man wenigstens die Bilder davon geraderücken: der Prager Fotograf Eugen Kukla legt letzte Hand an die Ausstellung
Bild: Luzian Geier

Glaubenskampf unter Glaubensbrüdern

Mittwoch, 25. Februar 2015

In Rumänien zeichnet sich ab, wie der Islam von Islamisten unterwandert wird

Unter strahlend blauem Himmel geht dieser Freitag in Konstanza am Schwarzen Meer in Rumänien langsam in den Abend über. Aus den Restaurants im historischen Zentrum der Metropole, die unter dem Namen Tomis schon in der Antike eine bedeutende Hafenstadt war, klingen ganz verschiedene Töne auf die Straße: schmissige Rhythmen von Roma-Bands, elegante Salonmusik der Zwischenkriegszeit, populäre Folklore.

Von: Jürgen Henkel (KK)
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Ein Minarett als Vertikale über Gemüsebeeten: In der rumänischen Dobrudscha haben islamische Zeichen noch nie Anstoß erregt: Moschee in Lazu
Bilder. der Autor

Gegenwärtigkeit von Vergangenheit

Mittwoch, 25. Februar 2015

Erinnern und Aufarbeiten gewaltbelasteter Zeitgeschichte in Osteuropa als Thema einer Tagung

Renovabis, die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Jesuitenhochschule für Philosophie luden Anfang Februar in Kooperation zu einem Studientag über den Umgang mit den Folgen gewaltbelasteter Vergangenheit in Mittel- und Osteuropa in die Münchner Hochschule. Unter Moderation von Professor Michael Reder ging es um Formen wie Traditionen des Erinnerns und Aufarbeitungsprozesse in Russland, Polen, Rumänien, der Ukraine und Deutschland.

Von: Norbert Matern (KK)
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Ob Pferde oder Flugzeuge – immer ist es der Mensch, der sie und vieles andere zu Werkzeugen der Vernichtung macht: Grafik von Ludwig Hesshaimer aus „Totentanz“
Bild:Siebenbürgisches Museum, Ausstellung S. 26

Museen und Musen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Rundblick in die Kultureinrichtungen mit Blick nach Osten

Bei der Ausstellungseröffnung des Bergischen Künstlerbundes im Oberschlesischen Landesmuseum von Ratingen-Hösel herrschte großer Andrang. Rund 130 Gäste waren neugierig auf die neuen Arbeiten der 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine große Bandbreite künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten vorstellten. Zu sehen waren Acrylbilder in zartem Pastell mit feinem Bleistiftstrich, kreativ gestaltete Schmuckstücke, großformatige Tierbilder, ungewöhnliche Skulpturen, ausdrucksstarke Porträts und fein gesponnene, raumgreifende Installationen.

Von: Dieter Göllner (KK)
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Die Präsenz des Polski-Fiats in der Ausstellung „HeimatWeh“ des deutschen Zentrums gegen Vertreibungen ist nur scheinbar erratisch, wer ihr nach-denkt, kann in die Geschichte zurück und in die Gegenwart hineindenken
Bilder: der Autor

Waren Städte einst mehr, als sie heute sind?

Mittwoch, 25. Februar 2015

Vortragsreihe des OKR in Berlin

Unter den Auspizien der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR und mit Förderung seitens der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien organisierte Babette Baronin von Sass eine Vortragsreihe über die Städte Stettin (Pommern), Breslau (Schlesien), Danzig (Westpreußen) und Königsberg (Ostpreußen). Die Vorträge fanden in Berlin/Dahlem, im Alten Krug, statt.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Aus dem Versteck des Feuilletons

Über Habsburg und die Habsburger gibt es bestimmt mehr Bücher, als sie selbst – selbst sie! – sich jemals hätten vorstellen können. Wer einen Erdteil – unter Beteiligung anderer größeren und größenwahnsinnigen, kleineren und kleinheitswahnsinnigen Mächte – an die Wand fährt, geht in die Geschichte ein, dass es nur so rappelt, zum Glück ein wenig auch in den rappligen Kassen der Büchermacher und -händler.

Von: Georg Aescht (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Der Heimat gute Stube

Es ist erstaunlich, was man alles über Heimatstuben denken, schreiben und publizieren kann. Über 500 Seiten verwendet Cornelia Eisler darauf in ihrer Kieler Dissertation von 2014. Bemerkenswert ist gleichermaßen, wie ein Thema Kreise zieht und in immer neuen Wendungen langlebig ist.

Von: Stephan Kaiser (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Welche Farbe hat das Frühlingswetter?

Eichendorff und Goethe in Görlitz

Zu einem zeitgenössischen und -genießerischen „Best of“ Eichendorff und Goethe lädt der Görlitzer Bergstadtverlag zusammen mit dem Literaturhaus Alte Synagoge am 227. Geburtstag Joseph von Eichendorffs, dem 10. März 2015, um 19 Uhr, in die Akademie Modus Vivendi in der Görlitzer Elisabethstraße 10–11 ein, begütigt dann aber auch gleich mit dem jahreszeitgemäßen Goetheschen „Ein rosenfarbnes Frühlingswetter“.

Von:  (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Giftschränke hat nicht nur die Pharmazie

Jene der Geheimdienste sind „nachhaltiger“

Ein griffiger Titel soll Anreiz sein: „Aus den Giftschränken des Kommunismus. Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa“ wirbt für einen Workshop, der vom 28. bis zum 30. April 2015 in Berlin stattfindet.

Von: (KK)
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