Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1373

Die Kommunisten wollten keine Nächsten haben

Dienstag, 25. Oktober 2016

Und geliebt werden schon gar nicht: Christen unter totalitärer Herrschaft als Thema einer kirchengeschichtlichen Tagung

Die Situation der Christen unter totalitärer Herrschaft von 1945 bis ca. 1960 beleuchtete in seiner 53. Arbeitstagung das Institut für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa e. V. in der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen. In den Referaten und bei der Exkursion nach Bamberg ging es um Aspekte der Verfolgung und Benachteiligung von Christen in der Tschechoslowakei, in der Ukraine, in der Sowjetischen Besatzungszone/DDR sowie in Polen.

Markus Bauer (KK)

 

die-kommunistenChristsein ist eine schwere und schöne Arbeit: die Tagungsteilnehmer
Bild: der Autor

„Wie definieren sich die Menschen?“

Dienstag, 25. Oktober 2016

Das weiß man nicht, darum fragt man danach, am besten an Orten wie Temeswar im rumänischen Banat

Soziologen, Anthropologen, Historiker, Schriftsteller, Politiker und Zeitzeugen haben sich Ende August in Temeswar eingefunden, um das Thema „Banat“ in den Blick zu nehmen. Während der zweitägigen Konferenz, zu der die Berliner Deutsche Gesellschaft e. V. eingeladen hatte, fanden Vorträge, Podiumsdiskussionen und Ausstellungsbesichtigungen statt. „Wandel“, „Erinnerung“ und „Identität“ waren die drei Kernthemen, die die Referenten dem Publikum näherbrachten.

Raluca Nelepcu (KK)

 

wie-definieren-sichDas deutsche Temeswar strahlte einst in spätbarockem Glanz, ein Abglanz des Letzteren ist geblieben, von den Deutschen nur wenige: Domplatz
Bilder: Stadt Temeswar

Reminiszenzen an Residenzen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Baugeschichtliche Tagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen zu königlichen und fürstlichen Repräsentativbauten

Seit vielen Jahren sind die spätmittelalterlichen Residenzbauten Europas Gegenstand intensiver Forschung, besonders solcher der Architekturhistoriker, und damit vor allem von Untersuchungen ihrer Bauform. Gleichwohl bleiben dabei viele Aspekte der Bauten unbestimmt, gilt es in mancher Hinsicht, das wahre Gesicht der königlichen und fürstlichen Residenzen noch zu entdecken. Diese sprechen uns an als Zentren intensiver, bunter Lebensformen, reguliert durch strenge Etikette.

Ernst Gierlich (KK)

 

reminiszenenHochherrschaftlich, aber auch -geistlich: die Heilsberger Burg, Sitz des Bischofs von Ermland
Bild: der Autor

Der Verlust erst macht sie bewusst

Dienstag, 25. Oktober 2016

Heimat und Entwurzelung als Thema einer deutsch-polnischen Ausstellung im Haus Schlesien Königswinter

Aspekte des Umgangs mit Entwurzelung und Heimatverlust am Beispiel Schlesiens stehen im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung mit dem Titel „Zu Hause und doch fremd“ im Haus Schlesien von Königswinter. Die deutsch-polnische Präsentation ist ein gemeinsam mit vier polnischen Partnermuseen aus Neisse, Bunzlau, Neumarkt und Grünberg – Muzeum Powiatowe w Nysie, Muzeum Ceramiki w Bolesławcu, Muzeum Ziemi Lubuskiej w Zielonej Górze und Muzeum Regionalne w Srodzie Slaskiej – erarbeitetes Projekt.

Dieter Göllner (KK)

 

der-verlust-erst_ausschnitt„Trautes Heim, Glück allein.“ Als dieser Spruch geprägt wurde, war „traut“ das Gegenteil von „öffentlich“ – noch
Bilder: der Autor

Aus der Tiefe der Archive

Dienstag, 25. Oktober 2016

Historische Kommission für Schlesien entbirgt Nachlässe von Politikern

Eine der renommierten Institutionen, die sich in Deutschland mit der Kultur und Geschichte des östlichen Mitteleuropa beschäftigen, ist die Historische Kommission (HiKo) für Schlesien. Bei ihrer jüngsten Jahrestagung ging es vorrangig um das Thema „Nachlässe schlesischer Politiker in Westdeutschland“. Die zweitägige Veranstaltung fand im Haus Schlesien Königswinter-Heisterbacherrott und in der Konrad-Adenauer-Stiftung Sankt Augustin statt.

Gegründet worden ist die Historische Kommission für Schlesien im Spätherbst 1921 in Breslau.

(KK)

 

aus-der-tiefe_ausschnittEloquenter als Nachlässe sind deren Erforscher: Professor Dr. Joachim Bahlcke, der Vorsitzende der Historischen Kommission für Schlesien
Bilder: Dieter Göllner

Wie Kant seine Königsberger Klopse aß

Dienstag, 25. Oktober 2016

Ausstellung zu Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa in München

93 Prozent aller Deutschen kennen Königsberger Klopse, wie in der Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten – Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa“ im Haus des Deutschen Ostens in München (HDO) zu erfahren ist. Sind es aber die echten Königsberger Klopse, die bei uns auf den Speisekarten von Restaurants und Kantinen stehen? Manche ostdeutschen Gerichte haben sich dem Geschmack der Mittel- und Westdeutschen angepasst, sich sozusagen integriert.

Norbert Matern (KK)

 

wie-kant-seineSchon die Titel reden gleichsam Fraktur: Blick in die Ausstellung
Bilder: Susanne Habel

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Wissen stiften

Kulturstiftung Westpreußen

Zu den kulturellen Einrichtungen, die sich am bundesweiten Tag der Stiftungen (1. Oktober) der Öffentlichkeit präsentierten, gehört auch die Kulturstiftung Westpreußen. Im Rahmen eines „Stiftungscafés“ im Vortragsraum des Westpreußischen Landesmuseums (WLM) wurden Einblicke in die Struktur, Aufgaben und Ziele geboten.

D. G. (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Versehrtes Kleinod

Lisaweta von Zitzewitz (Redaktion): Karzniczka/Karstnitz. Schlösser und Gärten in der Wojewod schaft Pommern. Heft 1. Hrsg. von der Stiftung Europäische Akademie Külz–Kulice, 96 Seiten. Bezugsadresse: Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark, Voßstraße 22, 10117 Berlin, Telefon 030 / 88 41 22 66, oder unter www.freundeskreis-schloesser-mark.de oder über akademiakulice@pro.onet.pl. 12 Euro (zzgl. Versandkosten)
Elsbeth Vahlefeld (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Literarische Entzauberung

Artur Böpple (Hg.): Das (hoch-)gelobte Land. Literaturblätter der Deutschen aus Russland. Almanach 2015/16. Anthea Verlag, Berlin, 320 Seiten, Abbildungen, 14,90 Euro
(KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Oktober 2016

Unwiederbringliches, Unwiderrufliches

„Als ich nach Weimar in die Pension kam …“. Aus Briefen und Erinnerungen von Agnes Miegel über ihre Zeit im Mädchenpensionat 1894–1896. Hrsg. von Jens Riederer und Marianne Kopp. 1. Auflage 2015, Agnes-Miegel-Gesellschaft e.V., Bad Nenndorf
Bärbel Beutner (KK)

 
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