Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1378

„Von Anfang an ein Wunder“

Samstag, 25. März 2017

Seit 70 Jahren kämpft „Kirche in Not“ gegen die Not

Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ hat Grund zum Feiern: Das weltweite katholische Hilfswerk gibt es seit 70 Jahren. Über seinen Gründer ist das Hilfswerk eng mit den Marienerscheinungen im portugiesischen Fatima verbunden, die 100 Jahre zurückliegen. „Unser Werk war von Anfang an ein Wunder: Es bewirkte in unzähligen Menschen die Kraft zu Vergebung und eine bedingungslose Großherzigkeit“, erklärte Johannes Freiherr von Heereman, geschäftsführender Präsident des Hilfswerks. 

(KK)

 

Der „Speckpater“ macht seinem Ehrennamen Ehre: Werenfried van Straaten
Bilder: „Kirche in Not“

„Das Wort sie sollen lassen stahn“

Samstag, 25. März 2017

Diesem Lutherwort werden in Gundelsheim und Lüneburg ausnehmend beredte Veranstaltungen gewidmet

Die Veröffentlichung der 95 Thesen, die Martin Luther der Überlieferung nach am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg schlug, bezeichnet bekanntlich den Beginn der Reformation. Die religiösen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen dieses zentralen Ereignisses der deutschen Geschichte haben weltgeschichtliche Bedeutung erlangt. Das 500. Jubiläum soll auch zeigen, welche Rolle die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat. Impulse der Reformation werden in den Fokus gerückt, deren Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit reichen.

Dieter Göllner (KK)

 

Die größte Schlossanlage Schlesiens ist auch die größte renovatorische Herausforderung: Fürstenstein
Foto: Stempowski

Die polnischen Ausläufer der „Bloodlands“

Samstag, 25. März 2017

„Verstoßene Soldaten“ wurde in Polen zum Sammelbegriff für bewaffnete Widerstandsgruppen, hervorgegangen aus der „Landesarmee“ (AK)

Stanislaw Wnorowski kam im April 1947 in der Todeszelle des Zuchthauses Rzeszow zur Welt, wo seine Mutter als „verstoßene Soldatin“, also antikommunistische Widerstandskämpferin, auf ihre Hinrichtung wartete. Zwar wurde sie später zu lebenslänglicher Haft begnadigt, aber auf ihren Sohn „zeigte man mit Fingern als Banditenkind“. Ähnlich erging es rund 40 Leidensgenossen, die vor einigen Monaten unter Leitung von Magdalena Zarzycka-Redwan, 1949 im Gefängnis von Lublin geboren, eine „Gemeinschaft der Kinder verstoßener Soldaten“ bildeten, um zwei Ziele zu erreichen:

Wolf Oschlies (KK)

 

Wie setzt man gewaltsames Sterben ins Bild? Polnische Erfahrung mit Ersterem hat Andrzej Wróblewski zu einer ganzen Bilderserie „Erschießungen“ inspiriert
Bild: Archiv

„Wieder aktuell und das Geschehen bestimmend“

Samstag, 25. März 2017

Habsbergtagung der Ackermann-Gemeinde zur Flüchtlingsproblematik

„Miteinander statt nebeneinander“ hieß das Thema der sechsten Habsbergtagung der Ackermann-Gemeinde der Diözese Regensburg. Doch nicht nur aus diesem Bistum, sondern auch aus den Bistümern Eichstätt und Pilsen waren die Teilnehmer in das Haus am Habsberg gekommen, um sich mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik zu beschäftigen.

Auf den Wandel der Habsbergtagung ging Leonhard Fuchs, der Diözesanvorsitzende der Ackermann-Gemeinde, in seiner Begrüßung ein.

Markus Bauer (KK)

 

Hauptredner Archimandrit Dr. Andreas Thiermeyer und Christina Engel, 6. und 7. v. r. mit ihren Zuhörern
Bild: der Autor

Es bahnt sich manches an

Samstag, 25. März 2017

Neuer Referent für alte Kultur und alte Zeugnisse der Erneuerung Schlesiens in Ratingen-Hösel

Seit dem 1. März 2017 ist Vasco Kretschmann als Kulturreferent für Oberschlesien am Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen tätig. Gemäß der Fortentwicklung der Konzeption des Bundes zur Förderung der Kulturarbeit nach § 96 BVFG wurde ein neues Kulturreferat für Oberschlesien geschaffen.

Vasco Kretschmann wurde 1985 in Aachen geboren, studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Public History an der Freien Universität Berlin und an der Universität Warschau.

(KK)

 

Gemeinsamer Fokus: Dr. Stephan Kaiser, Direktor des Museums, und Vasco Kretschmann
Bild: Dieter Göllner

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Samstag, 25. März 2017

Wiederlesen, immer wieder

Johannes Bobrowski: Litauische Claviere. Reclam-Verlag, Stuttgart 1999, Nachwort Jochen Meyer, 152 Seiten, 8.90 Euro

Der zweite Roman des frühverstorbenen Ostpreußen Johannes Bobrowski (1917–1965) spielt zu Beginn in seiner Geburtsstadt Tilsit an der Memel, obwohl der Ortsname nicht genannt wird.

Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Samstag, 25. März 2017

Das Problem der „Problemüberbürdung“

Michael Markel: Die Deportation der Rumäniendeutschen im Spiegel der schönen Literatur. Haus der Heimat, Nürnberg 2016, 105 S.

Wenn einem kleinen Völkchen, das sich eine Völkchensgeschichte lang in einem Winkel Europas mehr oder minder erfolgreich vor der Gewalt der großen Geschichte hat wegducken können,  diese schließlich doch mit aller Urgewalt widerfährt, kann es sich nicht dagegenstellen.

Georg Aescht (KK)

 

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Samstag, 25. März 2017

Neues über die alte Neumark

Polnischer Blick auf das Warthebruch

1998 gründete sich der deutsch-polnische Verein Educatio pro Europa Viadrina in Vietz, heute Witnica, zwischen Küstrin und Landsberg an der Warthe gelegen. Gründungsmitglieder waren ehemalige und heutige Bewohner von Vietz/Witnica und Umgebung, von Landsberg/Gorzow und an preußischer und polnischer Geschichte interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Großraum Berlin.

Karlheinz Lau (KK)

 

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Samstag, 25. März 2017

„Tempelhüter“ und Hüter des Erbes

Trakehnen – ein (verlorenes) Pferdeparadies

Das Begleitheft zur Ausstellung des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen wurde redaktionell überarbeitet und neu aufgelegt.

Bereits 1982 führte das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen zum 250. Jahrestag des Gestüts Trakehnen eine Ausstellung durch. Zu den 1. Ellinger Trakehner-Tagen im Jahre 2006 wurde eine Ausstellung über die Geschichte des Hauptgestüts eröffnet.

M. Fritsche (KK)

 

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Samstag, 25. März 2017

Literarische Verlustmeldungen

Litauen als Gastland der Leipziger Buchmesse

„Übrigens kann Litauen … durchaus als Beispiel dienen. Auch wir hatten einmal eine Art Imperium – zum Litauischen Großfürstentum gehörten sowohl Smolensk als auch Kiew und das heutige Odessa. Dass dies schon lange nicht mehr der Fall ist, bedauert niemand besonders“, zitiert Claudia Sinnig 2002 in ihrem literarischen Reisebegleiter „Litauen“ den wohl prominentesten Dichter des Landes, Tomas Venclova. Damals war das Land zu Gast in Frankfurt.

Ulrich Schmidt (KK)

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