Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1380

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Mai 2017

Lesebuch zur Grafschaft Glatz

Horst-Alfons Meißner (Hrsg.): Neubeginn in der Fremde – Vertriebene aus der Grafschaft Glatz in Schlesien nach 1946. Verlag Aschendorff, Münster 2016, 505 S.

Es ist unvergesslich: Ein Bus mit den deutschen Visitatoren der Vertriebenenseelsorge und ihren Mitarbeitern fährt auf den elterlichen Bauernhof des Großdechanten  Franz Jung in Gläsendorf/Szklarnia in der ehemaligen Grafschaft Glatz.

Norbert Matern
 (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Mai 2017

Sorge um die Sorgfalt

Unter dem Titel „Deutsche Minderheiten stellen sich vor“ haben das Bundesministerium des Innern und der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten eine reich bebilderte Broschüre von 150 Seiten über die deutschen Minderheiten in Europa und Zentralasien vorgelegt.

Rüdiger Goldmann (KK)

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Mai 2017

Mystik und Moderne

Anda Rottenberg beschreibt die polnische Kunst der Neuzeit und der Gegenwart als reizvolles Spannungsfeld

Manch einer könnte sagen, die polnische Kunst der Gegenwart bewegt sich zwischen radikaler Zeitgenossenschaft und Vergangenheitsbezug. Kritische Äußerungen zur Lage der Nation, zu sozialer Ungleichheit, zum Konsumverhalten und zur Migrationspolitik kommen heute vorzugsweise aus dem Mund von Kulturschaffenden. Die Spezifika der polnischen Kunst sieht die Kunsthistorikerin Anda Rottenberg vor allem in einer eigenen Farbe der Malerei, in ihrem Charakter und ihrer Tradition, ihrem Sinn für Absurdes und Humor und in ihrer Sprache. Arkadiusz Łuba sprach mit Anda Rottenberg über die polnische moderne Kunst.

Arkadiusz Łuba (KK)

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Mai 2017

Nicht rührend, dafür anrührend

Erinnerungsbilder von Eduard Bischoff in Neumünster

Unter dem Titel „Versunkene Welt Ostpreußens – Erinnerungsbilder von Eduard Bischoff“ – wurde im Lötzener Heimatmuseum in Neumünster eine Ausstellung von Holzschnitten des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneburg eröffnet. Die Ausstellung in der Sudetenlandstraße 18 H in 24537 Neumünster ist nach Absprache unter Telefon 040 608 3003 zu besichtigen.

Bei der Vernissage der Bilder von Eduard Bischoff erläuterte Jörn Barfod, der für Kunst- und Kulturgeschichte verantwortliche Kustos des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg, dass der Holzschnitt nach einer Blüte im 15. und 16 Jahrhundert im 19. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.

M. Fritsche (KK)

 

Eine Technik, die scharfe Konturen mit weichen Formen und Farben in eins bringt: Jörn Barfod erklärt am Beispiel Eduard Bischoffs die Vorzüge des Holzschnitts
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Mai 2017

Frisches Wasser aus dem Jungbrunnen

Es muss nicht immer Kunst, aber neu soll es sein: Kreativprogramm für Kinder in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis

Nach der erfolgreichen Premiere des Kreativprogramms der Bundesstadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises für Kinder und Jugendliche 2016 wird das Projekt „Junge Kunst – Neue Wege“ in diesem Jahr fortgesetzt. Das Ziel des zunächst auf drei Jahre angelegten Programms ist, den Nachwuchs in kultureller und künstlerischer Hinsicht zu fördern. Die Teilnehmer zwischen vier und 18 Jahren bekommen die Möglichkeit, die vielfältige Kulturlandschaft des Rheinlands zu erforschen und zu erleben und auch selbst kreativ tätig zu werden.

(KK)

 

Scherben bringen Glück, aber nur, wenn sie die Vorstellung anregen – zu neuen Zusammensetzungen
Bild: Dieter Göllner

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Mai 2017

„Und so ist es nämlich auch gewesen“

In Johannes Bobrowskis „Levins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater“ stehen viele Sätze über und für uns – ein Leseerlebnis

Die Handlung ist hinter- und abgründig und vielschichtig. Der Vordergrund ist leicht skizziert: Dem reichen deutschen Mühlenbesitzer Johann, im Roman der Großvater, dem Johannes Bobrowski 34 Sätze widmet, ist der jüdische Leo Levin ein Dorn im Auge, weil der auch eine Mühle in Neumühl besitzt, an der Struga, einem Nebenfluss der Drewenz, unterhalb der Mühle des Großvaters. Sie ist einträglicher, weil Levin den armen Bauern ihr Korn direkt abkauft und das Mehl vermarktet, während der Großvater Korn von polnischen Lohnarbeitern mahlen lässt. Das Geschäftsmodell Handelsmühle erweist sich dem der Lohnmühle überlegen.

Klaus Weigelt (KK)

 

„Diese Geschichte von den Deutschen und den Polen und dem Juden Levin …, die übrigens auch um Osterode herum … oder um Pultusk herum oder noch weiter nördlich … spielen könnte, oder die Geschichte könnte auch im Lettischen spielen …, so eine Geschichte ist das.“
Bild: Wikimedia Commons

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Mai 2017

Zweisprachige Fürsprecher

Karl-Dedecius-Übersetzerpreis an Eliza Borg und Lisa Palmes

Die Robert Bosch Stiftung und das Deutsche Polen-Institut zeichnen 2017 zum achten Mal exzellente polnische und deutsche Übersetzer aus. Dieses Jahr geht der Karl-Dedecius-Preis an Eliza Borg aus Warschau und Lisa Palmes aus Berlin.

(KK)

 

Eliza Borg

« Vorherige Seite Seite 2 von 2