Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1381

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Juni 2017

Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Stiftung legt Konzept der Dauerausstellung vor

Am 20. Juni veröffentlichte die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung das integrierte Konzept für ihre künftige Dauerausstellung. Es wurde auf der Grundlage der Stiftungskonzeption von 2012 und unter Beibehaltung der darin festgelegten Schwerpunktsetzung erarbeitet.

(KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Juni 2017

Masurischer Mohikaner

Zum Tod von Joachim Kaiser

Als Sohn eines Landarztes am 18. Dezember 1928 in Milken, einem kleinen Dorf bei Lötzen in Masuren, geboren, begann Joachim Kaiser schon im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspielen und studierte schließlich, nach der Vertreibung aus Ostpreußen und dem Abitur am humanistischen Wilhelm-Gymnasium in Hamburg, Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Seine journalistische Laufbahn als Literatur- und Musikkritiker begann 1951, seit 1953 nahm er auf Einladung des Pommern Hans Werner Richter an den Tagungen der Gruppe 47 teil, 1958 wurde er in Tübingen mit einer Arbeit über Grillparzers dramatischen Stil promoviert, seit 1959 arbeitete er in der Kulturredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ in München.

JBB. (KK)

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Juni 2017

Beständigkeit in Kunst und Glauben

Der pommersche Bildhauer Wilhelm Groß hat sie gelebt und gestaltet – als Vermächtnis

Der aus Schlawe in Hinterpommern stammende Wilhelm Groß war durch sein Wirken als Bildhauer etwa seit 1920 weit über Deutschland hinaus bekannt. Heute sind es nicht viele Menschen, in deren Gedächtnis er noch gegenwärtig ist. Eine kurze Beschreibung seines Lebens und Wirkens sei daher gestattet. Grundlage dafür sind vor allem zwei Darstellungen über ihn von Hanna Spiegel.

Roswitha Wisniewski (KK)

 

Ein Gesicht im Angesicht einer bedrohlichen Zeit: Selbstbildnis von Wilhelm Groß aus den Jahren der Verfemung

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Juni 2017

Hanseatische Schätze in franziskanischem Ambiente

Nationalmuseum Danzig zu Gast im Westpreußischen Landesmuseum

Im ehemaligen Franziskanerkloster am Rande der Altstadt von Warendorf ist bis Mitte Oktober das Nationalmuseum Danzig/Muzeum Narodowe w Gdansku zu Gast. Unter dem Motto „Schätze aus der Gemäldesammlung“ stellt das Westpreußische Landesmuseum gemeinsam mit dem Nationalmuseum Danzig die Sammeltätigkeit des Stadtmuseums und des Nationalmuseums im Bereich der Malerei vor. Zu sehen sind Gemälde aus dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, die den drei wichtigen Kunstströmungen Realismus, Impressionismus und Expressionismus zuzuordnen sind.

Der Rundgang durch die Ausstellung startet mit einem Blick in die Geschichte des Stadtmuseums Danzig, das seinen Sitz seit 1873 ebenfalls in einem ehemaligen Franziskanerkloster hatte.

D. G. (KK)

 

Schon die Größenverhältnisse verleihen dem „frommen“ Gemälde eine rührende Note, ganz zu schweigen von der linkisch demütigen Haltung der Gestalten inmitten der Farbenpracht – zum Niederknien: Emil Nolde, Madonna mit Begonien Bilder, auch Titel: aus der Ausstellung

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Juni 2017

Göttliches in Ratingen-Hösel

Das Oberschlesische Landesmuseum zeigt sich bodenständig

Im Oberschlesischen Landesmuseum von Ratingen-Hösel ging die Kunstausstellung „Crysantheon 2 – Personae“ mit einer Finissage-Aktion zu Ende. In der von der Künstlerin Ute Augustin-Kaiser kuratierten Schau waren Grafiken, Fotografien, Malereien und Plastiken von 15 Künstlerinnen und Künstlern aus Ratingen und dem weiteren Umkreis ausgestellt.

(KK)

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