Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1383

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. August 2017

Ein Buch über Polen, in dem man mehr über Deutsche erfährt

Dieses Buch bemüht sich nicht nur um Einsichten über Polen und die Wiedergabe von Erinnerungen an Begegnungen in Polen, einem in der Tat sehr wichtigen östlichen Nachbarn der Deutschen.

Rüdiger Goldmann (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. August 2017

Lachen über die Shoah?

Ein Abend über und mit George Tabori

Seit die Schauspielerin Helene Grass und der Dramaturg Albrecht Simons von Bockum Dolffs die künstlerische Leitung des in Ostwestfalen beheimateten Kulturfestes „Wege durch das Land“ übernommen haben, ist der Ton frischer geworden.

Ulrich Schmidt (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25. August 2017

Lovis-Corinth-Preis 2018

Roman Ondak aus der Slowakei

Der Konzeptkünstler Roman Ondak ist Preisträger des Lovis-Corinth-Preises 2018. Der bereits seit knapp 45 Jahren bestehende Kunstpreis würdigt das international herausragende Gesamtwerk von Künstlern, die einen biografischen und/oder thematischen Bezug zum östlichen Europa haben. Mit der Verleihung des Lovis-Corinth-Preises ist eine Ausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg verbunden.

(KK)

Literatur und Kunst

Freitag, 25. August 2017

Mehr sehen, als man lesen kann

Das ermöglicht die Ausstellung des vollständigen Manuskripts „Der Prozess“ von Franz Kafka in Berlin

Im Rahmen der Berliner Festspiele wird das vollständige Manuskript des berühmten Romans „Der Prozess“ von Franz Kafka erstmals in Berlin in einer Ausstellung im Martin-Gropius-Bau gezeigt. Das kostbare Manuskript aus 178 Blättern war 1988 in einer gemeinsamen Anstrengung von Bundesregierung, Kulturstiftung der Länder und Land Baden-Württemberg auf einer Londoner Auktion bei Sotheby‘s für rund 1,75 Millionen Euro erworben worden, damals das teuerste je auktionierte Manuskript.

Nun liegt das Original-Manuskript des berühmten Romans in Vitrinen im Martin-Gropius-Bau in Berlin: Blatt für Blatt in der Reihenfolge sichtbar, die ihm Kafkas Nachlass-Verwalter Max Brod gegeben hat.

Susanne Habel (KK)

 

Wollen wir uns als Graphologen versuchen? Die Schrift fließt wie die Erzählung, nur der Atem stockt einem hin und wieder. „Aber sieh, sogar das ist nur scheinbar“, heißt es in einem anderen Text dieses Autors. Resolut ist lediglich der diagonale Strich
Bilder: Martin-Gropius-Bau

Literatur und Kunst

Freitag, 25. August 2017

Gerhart Pohls „Fluchtburg“ im Riesengebirge

Hier wurde jetzt sein Manuskript zu „Fragolfs Kreuzweg“ gefunden

Vor nunmehr gut 80 Jahren wurde das kleine Haus des Schriftstellers Gerhart Pohl im Riesengebirge zur Herberge für politisch Verfolgte, Opfer und Gegner des Naziregimes. Ein Haus, das Geschichte förmlich atmet, in dem aber auch awichtige Bücher entstanden oder begonnen worden sind. Wie sich nun herausstellt, verbirgt das Haus noch einen wahren Schatz: das Urmanuskript der Novelle „Fragolfs Kreuzweg“.

Die erste und im Übrigen einzige Ausgabe von „Fragolfs Kreuzweg“ hatte 1922 gerade einmal den Umfang von 38 Seiten.

Michael Schuster, Johannes Rasim (KK)

 

Es ist beileibe keine Burg, aber eine Herberge – und war es für alle, die vor den Nazis Schutz suchten: das Haus in Wolfshau am Fuß der Schneekoppe
Bild: Christian Ratzel

Literatur und Kunst

Freitag, 25. August 2017

Hüter der Stimme und des Staunens

Nachruf eines böhmischen Deutschen auf den böhmischen Tschechen Josef Hrubý

Josef Hrubý war ein Meister der Andeutung und der minimalen Ausmalung. Mit wenigen Worten fing er Bilder und Stimmungen ein und versetzte uns in eine lauschende Aufmerksamkeit, die seinen poetischen Traumpfaden durch die Woche („am Mittwoch kaufst du unschuldig weißen Schnee“) und die Farben („Gedicht in Gelb: Wo habe ich die Tabakdose verloren?“) bis zum „Himmelszelt“ folgte, an das jeden Tag der „Morgengott“ klopft.

Peter Becher (KK)

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