Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1385

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Von der Leichtigkeit der Sehnsucht und der Schwierigkeit, darüber zu schreiben

Schreibt man in der Fremde in einer „vom Exildolch kastrierten Sprache“ oder landet man im „Schweigen ohne Heimat“, fragt sich Ruxandra Niculescu. Wird man zum „buchstabenkrämer dichter“, zum „phrasendrescher reimerling“ oder verkommt man zum „reimeschmied schmierer schreiber“, oder gar zum „tintenfresser wortverdreher“, was auf Sorbisch „škrabak tintyžrack“ heißen muss, so sinniert Timo Meskank. In der neuen Anthologie wird dies erkundet und noch viel mehr.

Edith Ottschofski (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Nationalismus zwischen Aktivität und Reaktivität

Notizen zu einer Habilitationsschrift

Da legt ein Nachwuchshistoriker 688 Seiten einer Habilitation vor, die von dem Oldenburger Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa als Band 63 in der Reihe seiner Schriften veröffentlicht wird. Sie trägt den Titel „Großschlesisch? Großfriesisch?

Rüdiger Goldmann (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Strenger als Musik ist nur die Wissenschaft von ihr

Zum Tod von Hubert Unverricht

Kürzlich verstarb im Caritas-Altenzentrum Maria Königin in Mainz-Drais der aus Schlesien stammende Musikwissenschaftler Professor Dr. Hubert Johannes Unverricht im Alter von 90 Jahren. Geboren am 4. Juli 1927 in Liegnitz/Niederschlesien, besuchte er von 1938 an das Johanneum in Liegnitz, die staatliche Oberschule für Jungen.

Jörg Bernhard Bilke (KK)

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Oktober 2017

„Ich will wirken in dieser Zeit“

In der Kunst der Käthe Kollwitz ist auch 150 Jahre nach ihrer Geburt und jetzt erst recht die Wirklichkeit mit Händen zu greifen

Die Wege und Abwege des eigenen Lebens zu ergründen macht schon manchem literarisch geschulten Autobiographen Kopfzerbrechen, weniger vielleicht, wenn das Geschriebene der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und damit als Selbstbild glanzvoll erscheinen soll.

Klaus Weigelt (KK)

 

Selbstbildnis

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Auf Radiowellen um die Welt

Und umgekommen im Sumpf seines Jahrhunderts: Joseph Schmidt, der Tenor aus der Bukowina und Medienstar avant la lettre

Am 16. November 1942 starb einer der wohl vielseitigsten und berühmtesten Sänger des 20. Jahrhunderts einen tragischen Tod. Mit der Flucht in die neutrale Schweiz suchte sich Joseph Schmidt vor den Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen.

Carsten Eichenberger (KK)

 

Vor dem Mikrophon im Film „A star fell“
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Das Schönere ist des Schönen Freund

Von Peter Joseph Lenné gestaltete Landschaften zwischen Schlesien und Pommern in einer Ausstellung in Stettin

Peter Joseph Lenné (1789–1866), einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, war maßgeblich an der Gestaltung der Gartenlandschaften in Potsdam und Berlin beteiligt. 1816 trat er in preußische Dienste und war unter drei Königen tätig.

( KK)

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