Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1388

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Januar 2018

Viel Über-, wenig Einblick

Fernsehfilm über die Schneekoppe

Vielleicht war die Verleihung des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen an den Autor und Regisseur Hans Dieter Rutsch im Herbst 2016 eine Initialzündung. Der ideenreiche Autor erhielt den Preis zusammen mit der Direktorin des Museums Gerhart-Hauptmann-Haus in Agnetendorf.

Stephan Kaiser (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Januar 2018

Kulturförderlich

Sudetendeutsche Förderpreise

Bereits zum 37. Mal verlieh die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SL) im Januar ihre Kulturellen Förderpreise. Mit diesen Ehrungen werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten bildende Kunst und Architektur, Literatur und Publizistik, Musik, Wissenschaft sowie Volkstumspflege erhoffen lassen.

(KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Januar 2018

Randfiguren im Mittelpunkt

Arno Surminski im Forum Balticum

Seit vielen Jahren gehört der Abend mit dem Hamburger Kulturpreisträger Arno Surminski zum Weihnachtsprogramm des „Forum Baltikum – Dittchenbühne“. Umrahmt wurden die Lesungen von Maria Liwaschnikowa am Piano.

(KK)

 

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Januar 2018

Gotteshaus, Menschenheim und -heimat

Der Bezug wird in dem religiös, historisch, topographisch und kulturell so vielfältig konnotierten Schlesien umso deutlicher

„Es ist ein gutes Gefühl für alle Schlesier, eine solche Frau am Anfang ihrer Geschichte zu wissen“, äußerte Renata Schumann (1934–2012), Schriftstellerin und Trägerin des Schlesischen Kulturpreises des Landes Niedersachsen, in einem Interview über die Heilige Hedwig, der sie ihren Roman „Ein starkes Weib“ gewidmet hat. Die aus dem Haus Andechs-Meranien stammende Hedwig wurde 1174 geboren und im Alter von zwölf Jahren mit dem schlesischen Piastenherzog Heinrich I. vermählt. Als Herzogin und Landesmutter unterstützte sie die Arbeit ihres Mannes und trug damit wesentlich zur kulturellen und religiösen Entwicklung der Region bei. Zudem förderte sie das Zusammenwachsen der aus unterschiedlichen Völkern und Herkunftsgebieten auf schlesischem Boden zusammengekommenen Menschen, was ihren Ruf als Brückenbauerin begründete.

Silke Findeisen (KK)

 

Auch im rheinischen Siebengebirge hat Schlesien eine Heimstatt: Eine Ahnung von der Vielfalt der Einflüsse auf die regionale Identität gibt die Ausstellung „Typisch schlesisch!? Regionalbewusstsein und schlesische Identitäten“ im Haus Schlesien, Königswinter- Heisterbacherott
Bild: Dieter Göllner

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Januar 2018

Identitäten identifizieren

Die Häuser ostdeutscher und osteuropäischer Kulturarbeit üben sich in reizvollen kulturellen Balanceakten

Haus Schlesien Königswinter
Die Sonderschau „Typisch schlesisch!? – Regionalbewusstsein und schlesische Identitäten“ ist verlängert worden und kann im Haus Schlesien von Königswinter bis zum 22. April 2018 besichtigt werden. Zur Ausstellung ist eine zweisprachige Begleitbroschüre erschienen (siehe auch Seite 26). Im Rahmen der Veranstaltungs-Reihe „Kaffee plus“ wird am 2. Februar 2018 um 15 Uhr eine Führung unter dem Motto „Wer bin ich?“ angeboten.

Dieter Göllner (KK)

 

Ob er „typisch schlesisch“ ist? In jedem Fall ist es der Schöpfer des „Hüttenarbeiters mit Speichenrad“, Ernst Seger aus Neurode
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Januar 2018

„Gold“

Vorlass des Schriftstellers Richard Wagner in München archiviert

Der an Parkinson erkrankte Schriftsteller Richard Wagner hat im Jahr 2013 sein umfangreiches privates und literarisches Archiv an das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) übergeben.

(KK)

 

Bild: Wikimedia

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