Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1390

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. März 2018

Leipziger Straße in Bukarest

Die Leipziger Buchmesse, auf der sich Rumänien als Schwerpunktland präsentierte, hat in der Stadt „gestreut“. In der Unteren Wandelhalle im Neuen Rathaus Leipzig wurde die Ausstellung „Leipzig – Bukarest – Leipziger Straße: eine europäische Geschichte“ eröffnet.

(KK)

 

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. März 2018

Pommerwetter!

Das Pommersche Landesmuseum dokumentiert mit seiner Sammlung einen Horizont von wahrhaft pommerscher Weite

Vom 25. März bis zum 12. August 2018 ist im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald die Sonderausstellung „Die Dänen!“ zu sehen. Es handelt sich um eine Schau mit rund 400 Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken dänischer Künstler, die der Berliner Sammler Christoph Müller zusammentrug und dem Land Mecklenburg-Vorpommern schenkte.

Das weiße, klassizistische Gebäude, die moderne Glas- und Stahlkonstruktion der Museumsstraße und die Klosterbibliothek mit ihren roten Backsteinen bilden einen attraktiven Gebäudekomplex am historischen Markt der alten Hanse- und Universitätsstadt Greifswald, eingebettet in die historische Wallanlage.

Dieter Göllner (KK)

 

Spitzenmalerei im Wortsinn. Wer so selbstbewusst seinen Mann und Modell steht, dem platzt nie der Kragen: Frans Hals, Bildnis eines vornehmen Herrn
Bilder: Museum

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. März 2018

„Bursztyn“ auf Deutsch buchstabiert

Danziger Bernsteinmuseum stellt in Warendorf aus

Vom 14. April bis zum 7. Oktober 2018 können die Besucher des Westpreußischen Landesmuseums in Warendorf neben der Dauerausstellung unter dem Motto „Begegnungen mit einer deutsch-polnischen Kulturlandschaft“ auch eine neue Sonderausstellung zum Thema „Bernstein“ besichtigen. Erstmalig werden 150 ausgewählte Bernstein-Kunstwerke aus der umfangreichen Sammlung des Danziger Bernsteinmuseums im Ausland gezeigt. Zu den Exponaten gehören Meisterwerke des 17., 18. und 19. Jahrhunderts.

D. G. (KK)

 

Bernstein leuchtet nicht nur nach außen, die Aura strahlt nach innen: Madonna aus dem 17. Jahrhundert
Bild: Dieter Göllner

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. März 2018

In alle offenen Messer gelaufen

Zum Tod von Ota Filip

Seine Kindheit und Jugend hatte der am 9. März 1930 im damals schlesischen Ostrau gebürtige tschechische Schriftsteller Ota Filip in Ostrau und später in Prag verbracht. Bereits in seiner Familie waren die für Mitteleuropa charakteristischen Verwicklungen zwischen Deutschen, Polen und Tschechen angelegt. Eine Doppelbödigkeit, die sich auch in unterschiedlichen politischen Standpunkten fortsetzt. In Ota Filips späteren Romanen und Erzählungen finden sich immer wieder jene typischen Figuren von Opportunisten wie auch Querulanten, die er seit seiner Kindheit erlebt hatte und die ihn sein weiteres Leben lang begleiten sollten.

Volker Strebel (KK)

 

Er liebte „schwache Helden“ – und schrieb seine zweifelnde Liebe auf: Ota Filip
Bild: Wikimedia Commons

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. März 2018

Von der Partei wusste er manch Lied zu singen

Und nicht nur rühmliche: Louis Fürnberg aus Mähren

Der einstige DDR-Schriftsteller Louis Fürnberg, geboren 1909 im mährischen Iglau, ist zu seinem 60. Todestag von der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar geehrt worden. Der Verfasser kommunistischer Kampfgesänge wie „Du hast doch ein Ziel vor den Augen“ und „Das Lied von der Partei“ hatte die letzten drei Jahre seines Lebens in Weimar verbracht, wohin er 1954 aus Prag gelangt war.

Im Verwaltungstrakt des ehemaligen Konzentrationslagers wurde jetzt das Arbeitszimmer samt Bibliothek des Autors aufgebaut und in die Bildungsarbeit eingebunden.

Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Mit wissendem
Lächeln lugt seine Büste aus dem Grün – sein wirkliches Gesicht dürfte auch vom Wissen geprägt gewesen sein, wiewohl meist ohne Lächeln
Bild: Wikimedia Commons

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. März 2018

Sarmatien reicht wenigstens bis zur Neiße

Literaturtage in Görlitz

Seit einiger Zeit steht das Wort Grenze wie kein anderes im Zentrum gesellschaftspolitischer Debatten. In der Diskussion über Migrationsbewegungen und ihre Folgen, über den Schengenraum ebenso wie über die Konsequenzen des Brexits begegnen wir in der medialen Berichterstattung europaweit dem Begriff – häufiger als Metapher für eine Bedrohung und notwendige Einschränkung, seltener als Synonym für Öffnung, Begegnung und Dialog. Das Thema spaltet Europa und die Welt, zieht Gräben durch Gesellschaften und entzweit Familien.

(KK)

 

Ein Schuster war er, wie er im Buche steht: Denkmal für Jacob Böhme im polnischen – und wenig glamourösen – Teil von Görlitz, Zgorzelec
Bild: Wikimedia Commons

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