Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2006

Bibliographische Anteilnahme

 Montag, 20 Februar 2006

Axel Dornemann hat die Literatur zu Flucht und Vertreibung erschlossen und dem Mitteilungsbedürfnis der Betroffenen ein Denkmal gesetzt

Es ist bemerkenswert und erstaunlich, daß zur Zeit, also 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und seiner furchtbaren Folgen von Flucht und Vertreibung der mehr als 12 Millionen Menschen aus den ehemals deutschen Ostprovinzen, dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte, das jahrzehntelang eher tabuisiert und lediglich in Kreisen der Heimatvertriebenen präsent blieb, nun im deutschen Kulturleben intensiv thematisiert wird.

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

Die Konturen der Erinnerung sind nicht scharf und dennoch oft schmerzlich: Eckard Alker, Hügelige Dämmerfelder.

Von Benns „unendlich geliebtem Land“ zum „Kosmonauten von Kaliningrad“

Donnerstag, 20 April 2006

Neu- und Wiedererscheinungen ostdeutscher Literatur auf der Leipziger Buchmesse

Wer auf der Leipziger Buchmesse nach ostdeutscher Literatur sucht, nach Literatur also aus Schlesien, Ost-Brandenburg, Hinterpommern und Ostpreußen, muß ein gewisses Vorwissen mitbringen, wenn er aufspüren will, was aus oder über ostdeutsche Provinzen veröffentlicht wurde.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Selten ist der Mensch so ganz bei sich wie beim Lesen: Wolfgang von Websky, Mädchen am Tisch, lesend

Verständigung ist konkret oder gar nicht

Dienstag, 30 Mai 2006

Frühjahrstagung der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) zu ihrem ureigenen Thema in Glogau

Freunde und Mitglieder der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) trafen sich zahlreich auf der Frühjahrstagung, um der Frage nachzugehen, wie die deutsch-polnische Verständigung konkret in die Tat umgesetzt werden kann.

Von: Gregor Ploch (KK)

Mutterstolz und Muttersorge, blühendes Pathos und blühende Natürlichkeit auf polnisch: Jacek Malczewski, Heimat

Barbara Suchner an die Bezieher ihrer „Lyrischen Flugblätter“

 Montag, 10 Juli 2006

Seit über 20 Jahren gebe ich die „Lyrischen Flugblätter“ heraus. Jetzt machen aber meine tauben Hände nicht mehr mit. Ich darf Ihnen sagen, daß alle Arbeiten, die mit dem Heraussuchen der Gedichte bis zum Versand verbunden sind, eine Qual für mich bedeuten, weil mir die Finger nicht mehr gehorchen.


Von: Barbara Suchner (KK)

 

„Evangelischer Heiliger“

 Montag, 20 Februar 2006

Dem aktuellen Andenken des schlesischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer zum 100. Geburtstag

Es ist erstaunlich, welche Resonanz noch heute, mehr als 60 Jahre nach seinem Tod am 9. April 1945, das theologische, politische und dichterische Werk des Schlesiers Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) weit über den Kreis der evangelischen Christen hinaus in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit erfährt!

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Dietrich Bonhoeffer als Gefangener in Tegel, Sommer 1944. Bild: Christian Kaiser Verlag

Grauer Fleck mitten in Europa

Donnerstag, 20 April 2006

Dabei ist diese Kulturlandschaft keineswegs grau, wie Veranstaltungen über die Neumark in Potsdam und Landsberg/Gorzow zeigen

Altmark, Mittelmark, Uckermark und Neumark stehen in der Mark Brandenburg für die Etappen der deutschen Ostsiedlung im Mittelalter. Die Neumark liegt östlich der Oder sowie nördlich der Warthe-Linie.

Von: Karlheinz Lau (KK)

Vor dem wissenden Auge gerät auch eine ländliche Idylle in Bewegung: Heinrich Richter, Landschaft mit Kirche, Melzow in der Uckermark. Bild: Altonaer Museum

Drum prüfe, wer sich führen lassen will

 Dienstag, 30 Mai 2006

Das touristische Angebot polnischer Studenten ist zu begrüßen und mit Einsicht und Umsicht zu genießen

„Wollten Sie sich nicht schon immer mal auf die Suche nach den Wurzeln Ihrer Familien begeben? Diese liegen in Polen, und Sie sprechen kein Polnisch? Sie möchten mehr erfahren über die Geschichte der Region, über ihre heutigen Bewohner und ihr einstiges Schicksal?“

Von: Karlheinz Lau (KK)

 

Selbst wenn Schicksal zur Meinung wird, kann es bewegen

Montag, 10 Juli 2006

Zuhause sind wir jetzt im Oldenburger Land. Auswertung der Umfrage zur Situation der Heimatvertriebenen 60 Jahre nach der Vertreibung. Hg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft von der Arbeitsgemeinschaft Vertriebene von Hans-Ulrich Minke. Isensee Verlag, Oldenburg 2005, zahlr. Tabellen, 106 S.

Unter den vielfältigen Aktivitäten, zu denen das Jahr 2005 – das sechzigste nach Kriegsende –  Veranlassung gegeben hat, verdient die Veröffentlichung dieser Umfrage besondere Beachtung.

Von: Christian-Erdmann Schott (KK)

 

Auch Manuskripte haben ihre Schicksale

Montag, 20 Februar 2006

Gerhart Hauptmanns Nachlaß und seine Peripetien im verheerten Deutschland

Vielleicht hätten die Schätze von Gerhart Hauptmanns Manuskript-Archiv mit den zahllosen Tagebüchern und Notizheften, unveröffentlichten Texten, Fragmenten und Varianten, die als zweite Reihe der Ausgabe letzter Hand erscheinen sollten, auch mit dem Sonderzug gerettet werden können.


Von: H. D. Tschörtner (KK)

Inbild der Verzagtheit: Gerhart und Margarete Hauptmann 1946 in Schlesien. Bild: Archiv

 

Fast ein Paradies

Donnerstag, 20 April 2006

Als Vorbild in der Behandlung von Minderheiten stellt sich Kroatien bei seiner Bewerbung um die Mitgliedschaft in der EU dar

Wenn  man die Rechte nationaler Minderheiten in einem Staatswesen als Meßlatte für dessen Reife für die Wertegemeinschaft der Europäischen Union nimmt, so ist es gut bestellt um die Würdigkeit Kroatiens, Glied des vereinten Europas zu werden.

Von: Peter Mast (KK)

Im Gewirr die Ordnung entdecken und gestalten: František Kyncl, Monostrukturen

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