Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2007

Wo Russen deutsche Volkslieder proben

Samstag, 20 Oktober 2007

Die „Klingende Windrose“ hatte nach Merkstein zur 19. Internationalen Woche der Begegnung geladen

Es war ein Fest für alle. Die Sonne schien in Herzogenrath-Merkstein, auf dem Euro-Markt boten neun Länder regionale Spezialitäten an, Trachten von Bosnien-Herzegowina bis Rußland, von Schweden bis Irland …

Von: Franz Heinz (KK)

Farbenreich und klangvoll. Bild: Klingende Windrose

Stiefkind der Geschichte

Samstag, 10 November 2007

Sprachliche Spaltung und nationaler Zusammenhalt an der oberen Oder – Oberschlesien als Thema im Münchner Haus des Deutschen Ostens

Oberschlesien sei bis heute ein Stiefkind der Geschichtsschreibung geblieben. So sagte jüngst der studierte Historiker und gebürtige Oberschlesier Matthias Lempart in einem Vortrag, den er im Rahmen der bekannten Reihe des Münchner Hauses des Deutschen Ostens über die in Bayern heimisch gewordenen Vertriebenen hielt.

Von: Peter Mast (KK)

 

Neues aus der alten Zeit des Ordenslandes

Freitag, 30 November 2007

Westpreußen-Jahrbuch. Aus dem Land an der unteren Weichsel. Bd. 58/2008. Hg. Hans-Jürgen Kämpfert u. a. im Auftrag der Landsmannschaft Westpreußen. Westpreußen-Verlag, Münster 2007, 189 S., 9 Farbtafeln, 15 Euro. Zu beziehen durch die Landsmannschaft Westpreußen, Mühlendamm 1, 48167 Münster-Wolbeck, Tel. 02506/305750, Landsmannschaft-Westpreussen@t-online.de

Der Band 58 des neuen Westpreußen-Jahrbuches auf das Jahr 2008 ist wieder recht umfangreich ausgefallen: auf 189 Seiten mit 21 Abbildungen im Text und neun ganzseitigen Farbtafeln im Anhang werden zehn Aufsätze mit ganz unterschiedlichen Themen über Westpreußen und drei Gedichte präsentiert.


Von: (KK)

 

Bescheiden, behutsam, beharrlich

Samstag, 20 Oktober 2007

Zum Tod eines Schriftstellers, der nie groß rausgekommen, sondern schlicht groß war und ist: Walter Kempowski

Man kann im Werk von Walter Kempowski Themengruppen ausmachen. Seine Familiengeschichte hat er in der literarischen Tradition eines Emile Zola zum zeitgeschichtlichen Panorama gestaltet.

Von: Ingmar Brantsch (KK)

Der Sämann

Samstag, 10 November 2007

Seit 30 Jahren läßt Weihbischof Pieschl das Gleichnis Ereignis werden

Die im Frankfurter Kaiserdom ausliegenden Gebetszettel zeigten, wie sich Weihbischof Gerhard Pieschl als Priester und Bischof sieht: als Sämann, wie ihn Vincent van Gogh gemalt hat.

Von: Norbert Matern (KK)

Mehr noch als das Amt den Mann weiht dieser das Amt, so er es im Glauben versieht. Ihm konnte und kann keine politische Verfinsterung den Blick nach Osten trüben: Weihbischof Gerhard Pieschl. Bild: Archiv

Irrlichter

Freitag, 30 November 2007

Länderschwerpunkt Rumänien beim Kurzfilmfestival in Berlin

Dieser schöne Titel war die Überschrift einer Kurzfilmauswahl beim diesjährigen Festival „Interfilm“ in Berlin. Und Catalin Leescu, einer der jungen Filmemacher, kann sich durchaus damit identifizieren.

 

Von: Edith Ottschofski (KK)

 

Schon wiedersehen ist viel

Samstag, 20 Oktober 2007

Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann gab den rumäniendeutschen Schriftstellern im Kanzleramt die Gelegenheit dazu

Wo und wann habe man denn noch gehört, daß eine Regierung sich stundenlang mit Schriftstellern über ihre Literatur unterhalte, soll der listenreiche Bertolt Brecht gefragt haben, als er zu einem Gespräch mit DDR-Oberen beordert wurde, die ihn gern auf Linie getrimmt hätten.

Von: Georg Aescht (KK)

Denn manch einen sieht man nicht wieder: Oskar Pastior, Träger des Büchner-Preises aus dem Vorjahr und einer ganz und gar unverwechselbaren Stimme aus dem Karpatenraum, war nur noch durch die seiner „nächsten“ Kollegin Herta Müller präsent Foto: Konrad Klein

Gottgefälliges Fach-Werk

Samstag, 10 November 2007

Die schlesischen Friedenskirchen in einer Ausstellung in Stuttgart

Wer das Gebäude betreten hat, traut seinen Augen nicht. Was von außen noch wie eine überdimensionierte Scheune in Fachwerkbauweise wirkt, entpuppt sich als ein atemberaubend prächtiger Kirchenbau von ungewöhnlichen Ausmaßen.

Von: (KK)

Friedenskirche Jauer. Foto: Mathias Marx

Der Abglanz der Kurischen Nehrung in Köln

Freitag, 30 November 2007

Werke des Expressionisten Ernst Mollenhauer aus Ostpreußen in der Galerie Boisserée

Rheinländer blicken bekanntlich lieber nach dem Westen als nach Ostdeutschland, und das auch schon vor dem Verlust Ostpreußens und Schlesiens und dem Bau der Mauer.

Von: Günther Ott (KK)

Wer von der Nehrung kommt, sucht sie überall, zu finden vermag sie ein Künstler am besten: Ernst Mollenhauer, Am Ostseestrand in Nidden, Ende der 50er Jahre, als er längst nicht mehr dort war. Bild: Galerie Boisserée

Preußenland, erforscht

Samstag, 20 Oktober 2007

Christofer Herrmann: Mittelalterliche Architektur im Preußenland – Untersuchungen zur Frage der Kunstlandschaft und -geographie. Artes-Verlag, Olsztyn / Verlag Michael Imhof, Petersberg 2007, 816 S., ca. 1700 Abb., 135 Euro

Im Preußenland, dem Gebiet zwischen Weichsel und Memel, existierte vom 13. bis zum frühen 16. Jahr­hundert der Staat der Deutschordensritter. In der Zeit der Ordensherrschaft entstand eine reiche Architek­turlandschaft, die vor allem durch ihre Burgen, eine Synthese von Kloster und Befestigung, berühmt ge­worden ist.

Von: (KK)

 
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