Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2008

Ein Verein, der nicht „tümelt“, sondern tut

Donnerstag, 10 Januar 2008

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland bündelt trotz beschränkter Möglichkeiten weiterhin einschlägige Initiativen

Die diesjährige Tagung des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland fand am 24. November in einem prachtvollen Saal des hessischen Landtags in Wiesbaden statt.

Von: Martin Schmidt (KK)

 

„Mourir pour Danzig?“ Emil Orlik wußte es besser: Eine Stadt ist kein Symbol, sondern menschengeschaffene Gestalt. Bild: Galerie Glöckner

Königsberg in Kaliningrad

 Montag, 10 März 2008

Was ist das für eine Stadt? Das fragen sich nicht nur Fremde, sondern auch Einheimische – sofern sie es sind

Immer wieder stellt sich dem Besucher die Frage: Was ist das für eine Stadt? Jahrelang nach der Öffnung 1991 sah man triste sowjetische Plattenbauten zwischen von Unkraut überwucherten Trümmerflächen…

Von: Klaus Weigelt (KK)

Der bestirnte Himmel über ihm – doch was ist um ihn? Bild: Erika Young

Hohe Kunst hoch im Kurs

Mittwoch, 20 Februar 2008

Die Auktionen des Kölner Kunsthauses Lempertz erzielten auch im abgelaufenen Jahr wieder Spitzenpreise. Unter den Angeboten des Auktionshauses waren wieder Werke ostdeutscher Künstler und osteuropäische Maler der Modernen Klassik. Die gegenstandsfreie Komposition des in Pommern geborenen Otto Freundlich…


Von: (KK)

 

Forschung hat mit Forschheit nichts zu tun

Mittwoch, 30 Januar 2008

Letztere gibt es in der „Deutschlandforschung“ allerdings auch

Im zweiten Jahr nacheinander, nach der ersten Tagung 2006 im thüringischen Suhl, hatten die führendenden Institute der Deutschlandforschung, wie die 1967 in Tutzing am Starnberger See begründete DDR-Forschung seit dem Mauerfall 1989 heißt…

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Ob im Detail oder im Koffer eines Puppenspielers, der Teufel steckt überall

Nichts ist abgründig, wenn man Hintergründe kennt

Donnerstag, 10 Januar 2008

Die Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung übt sich bei ihrem Jauernicker Forum in interkultureller Kommunikation

Traditionell haben sich junge Polen und Deutsche in Jauernick bei Görlitz zum Herbstforum der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) getroffen. Dieses Mal lautete das Motto: „Interkulturelle Kommunikation und die deutsch-polnische Verständigung am besonderen Beispiel Schlesiens“.

Von: Gregor Ploch (KK)

Traute Zweisamkeit in Stein. Was die beiden freundlichen Gesichter am barocken Bau des Schlesischen Museums zu Görlitz so rührend vorführen, bleibt im deutsch-polnischen Verhältnis allerdings eher ein frommer Wunsch. Bild: Schlesisches Museum zu Görlitz

Genius loci als guter Geist

Montag, 10 März 2008

Trinationales Studentenkolloquium zum Widerstand in Kreisau

Die auf die Initiative der deutschen Hochschule Vechta, der französischen Université d’Angers und des Instituts für Germanistik der Universität Grünberg/Zielona Góra veranstalteten trinationalen Studentenkolloquien können sich schon einer 17jährigen Tradition rühmen.

Von: Liliana Sadowska und Izabela Taraszczuk (KK)

Gehen gut zusammen: Jugend und Geschichte. Bild: Izabela Taraszczuk

Schlesien als Hort der Toleranz

Mittwoch, 20 Februar 2008

Ausstellung zur Altranstädter Konvention in Görlitz

Im Jahre 1707 schlossen König Karl XII. von Schweden und Kaiser Joseph I. die Altranstädter Konvention. Dieses Ereignis ist ein Meilenstein in der Geschichte der „schlesischen Toleranz“.

Von: (KK)

Antikisch-allegorisch gestochen kommen die spätmittelalterlichen Würden- und Entscheidungsträger daher: Schlesien kniet vor Karl XII. und bittet um Beistand. Stich von Christian Fritsch. Bild aus der Ausstellung

Alles, was Recht war und ist, estnisch und deutsch

Mittwoch, 30 Januar 2008

Ihm widmet sich der Rechtshistoriker Peeter Järvelaid

Es mag ungewöhnlich sein, einen Gelehrten bereits zu seinem 50. Geburtstag zu ehren. Der estnische Rechtshistoriker Peeter Järvelaid bewegt einen dazu, von der Gewohnheit abzuweichen, denn zu offensichtlich ist seine besondere Bedeutung auf vielen Feldern von Wissenschaft und Kultur und vor allem für die deutsch-estnischen Beziehungen.

Von: Peter Wörster (KK)

 

Im Osten wollten sie der Erlösung näherkommen

Donnerstag, 10 Januar 2008

Finden sollten sie die in Bessarabien angesiedelten Deutschen allerdings nur auf Zeit, und diese Zeit ist längst um

Nach Jahren der Beschäftigung mit dem Schicksal der in Bayern heimisch gewordenen Vertriebenen ist die bekannte Vortragsreihe des Hauses des Deutschen Ostens in München unter dem Titel „Warum wir hier sind …“ soeben mit einem Kapitel über die Bessarabiendeutschen ausgeklungen

 

Von: Peter Mast (KK)

Prager Frühling in Preßburg

Montag, 10 März 2008

Der Frühling 1968 war licht, aber nicht, weil er eine lichte Zukunft entwarf, sondern, weil er die Dunkelheit als dunkel benannte

Der tschechoslowakische Frühling des Jahres 1968, bekannt als „Prager Frühling“, bedeutete für die 18jährige, die in einem Gymnasium in Preßburg/Bratislava Tag für Tag langweilige Stunden unter dem Porträt Antonin Novotnys zubrachte, eine wilde Freude:

Von: Irena Brezna (KK)

Der Kommunismus blickte aus glatten Visagen von allen Wänden, sein Gesicht aber war ein anderes: Porträt von Siegbert Porada. Bild; der Künstler

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