Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2009

Die Donau in sozialistischer Funktion

Freitag, 20 Februar 2009

Der Heiligenhof will der Grenzopfer in Rumänien gedenken

Die von einem Siebenbürger Sachsen geleitete Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen hat sich in Form von Tagungsangeboten kontinuierlich Themen der Vergangenheitsbewältigung angenommen.

Von: (KK)

 

Das will so sorgfältig gelesen werden, wie es geschrieben ist

Freitag, 30 Januar 2009

Joachim Wittstock: Die uns angebotene Welt. Roman, ADZ Verlag, Bukarest 2007, 398 S.

Die bald zwanzig Jahre, seit die heillose Geschichte des vorigen Jahrhunderts vorbehaltlos angegangen wird, seit Autoren aller Abstufungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Anspruchs auch die sozialistische Finsternis zu durchleuchten versuchen, waren reich an publizistischen Erträgen aller Art,

Von: Georg Aescht (KK)

 

Renaissance, wiedergeboren

Samstag, 10 Januar 2009

Neuerschaffung meines Geburtshauses in Elbing

Die denkwürdige Geschichte meines ehemaligen Elternhauses in Elbing/Elblag, nach neuester Forschung aus dem 13. Jahrhundert im gotischen Stil überliefert, macht den sensiblen und klugen Umgang mit der deutschen Geschichte im heutigen Polen sichtbar.

Von: Marie-Luise Salden (KK)

 

Als man begriff, daß zum Glauben auch Freiheit gehört

Freitag, 20 Februar 2009

Metasch, Frank: 300 Jahre Altranstädter Konvention – 300 Jahre schlesische Toleranz. Thelem, Dresden 2007, 111 S., Spurensuche. Geschichte und Kultur Sachsens, 2, 14,80 Euro
Sächsisches Staatsarchiv (Hrsg.): 1707–2007 Altranstädter Konvention. Ein Meilenstein religiöser Toleranz in Europa.

An die Altranstädter Konvention von 1707 und ihre Ergänzung 1709, ratifiziert 1710, gilt es gebührend zu erinnern.

 

Von: Stephan Kaiser (KK)

 

 

Kultur mit, aber auch gegen Geschichte

Freitag, 30 Januar 2009

Als eine der beiden europäischen Kulturhauptstädte 2009 tritt die Stadt Linz aus dem Schatten ihres ungeliebten Liebhabers Hitler

Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) kann stolz auf seine Stadt sein. Die Industrie mit voestalpine über Plasser & Theurer bis zur Computerfirma Gericom – um nur diese zu nennen – sorgt dafür, daß nicht nur die 190000 Einwohner, sondern auch 10000 Pendler Arbeit und Brot haben und das Flair  von Linz an der Donau genießen können.

Von: Norbert Matern (KK)

Linz leuchtet. Die Kulturmeile an der Donau mit dem Lentos Kunstmuseum (Mitte links). Bilder: Stadt Linz

Der schmale Grat zwischen Omnipotenz und Insuffizienz

Freitag, 20 Februar 2009

Peter Sprengel (Hg.): Hermann und Hedwig Stehr im Briefwechsel mit Gerhart und Margarete Hauptmann. Erich Schmidt Vlg., Berlin 2008, 262 Seiten, 39,80 Euro

Der Briefwechsel zweier Ehepaare bringt notwendigerweise vier Stimmen; diese können sich harmonisch zum Quartett vereinen oder auch nicht, ihr Wert wird stets darin liegen, daß auch der Lebenspartner vernehmlich wird, gleichberechtigt, ergänzend, mitunter überraschend oder gar dissonant.


Von: Hermann Schreiber (KK)

 

Bezaubernder Berserker

Freitag, 30 Januar 2009

Lovis Corinth „trägt“, sogar zwei Ausstellungen in Folge an einem Ort

Über 20 000 Besucher haben die Retrospektive „Lovis Corinth und die Geburt der Moderne“, die seit dem 9. November 2008 in Kunstforum Ostdeutsche Galerie gezeigt wird, gesehen. „Die Corinth-Ausstellung verzeichnet damit einen enormen Publikumsanklang, der weit über Regensburg hinausstrahlt“, freute sich deshalb Ulrike Lorenz, die Direktorin des Kunstforums und Kuratorin.

Von: (KK)

Und dieser Ort ist der richtige: Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Bilder: KOG

Auch große Katastrophen haben klein angefangen

Freitag, 20 Februar 2009

Gerd Schultze-Rhonhof: Das tschechisch-deutsche Drama 1918–1939. Errichtung und Zusammenbruch eines Vielvölkerstaates als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg. Olzog Verlag, München 2008, 409 S., 34 Euro

Johann Böhm, der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe und ehemalige Präsident des Bayerischen Landtags, stellte im Münchner Presseclub ein Buch vor, das mit Blick auf das deutsch-tschechische Verhältnis den Weg in den Zweiten Weltkrieg untersucht.


Von: Norbert Matern (KK)

 

Ob Schwarzweiß auch ein wenig ostpreußisch ist?

Freitag, 30 Januar 2009: Alter: 2 yrs

Die Königsberger Jahre der Käthe Kollwitz in Stuttgart

Die Wurzeln für die Lebensanschauung und für das Lebenswerk von Käthe Kollwitz (1867–1945) liegen in ihrer Heimatstadt Königsberg. Das Elternhaus und die Familie, die Bibliothek des Vaters, die Freie Gemeinde, ihre ersten Königsberger Lehrer, dann aber auch die Stadt und ihr Hafen – alles wirkte sich wie eine formende Kraft auf das Kunstverständnis und die Weltanschauung der Künstlerin aus.

Von: (KK)

 

Kunstsinn hat auch mit Eigensinn zu tun:Selbstbildnis mit aufgestütztem Kinn. Bild: Käthe- Kollwitz- Museum Köln

Die 178 Häuser von Wiseschdia

Freitag, 20 Februar 2009

Johann Lippet, geboren in Österreich, deutscher Autor aus dem rumänischen Banat, erzählt von den entsprechenden Komplikationen

D. S.:  Es wird Sie wahrscheinlich wundern, daß wir Sie in unserer Literatur-Datenbank als österreichischen Autor führen.


Von: Dieter Scherr (KK)

 

Lebendige Schönheit des Vergehens: Emil Nolde, Reife Sonnenblumen

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