Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2009

Vom Schweidnitzer Keller zum halbglobalen Gulag

Montag, 20 April 2009

Die Leipziger Buchmesse zeugt von der Virulenz verdrängter Themen und der kreativen Potenz derer, die gegen Verdrängung anschreiben

Es ist erstaunlich, mit welcher kontroversen Vehemenz das Jahrhundertthema Flucht und Vertreibung in der deutschen Öffentlichkeit noch immer diskutiert wird.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

 

Wohin geht der Blick? Friedrich Schleiermacher (Bilder: Archiv)

 

Böhmisches, zu „Böhmischem“ verkommen

Freitag, 30 Januar 2009

Stift Tepl bietet Einkehr und Besinnung nur noch dem, der über die Vergänglichkeit sinnen will

Deutsche Klöster wie Maria Laach, Corvey, Andechs oder Waldsassen, österreichische Klöster wie Melk, Mondsee, Kremsmünster oder St. Florian mögen dem kulturell interessierten oder religiös geprägten Reisenden bekannt sein.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Beschädigte Pracht: Klosterkirche des Stifts. Bilder: der Autor

Gerhart Hauptmann als Inbild, sein Tod als Sinnbild

Samstag, 10 Januar 2009

Günter Gerstmann (Hg.): „Bin ich noch in meinem Haus?“. Die letzten Tage Gerhart Hauptmanns, berichtet und erläutert mit weiteren Texten von Gerhart Pohl.

Die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek in Herne hat jetzt eine weitere Nachauflage des bewegenden Berichts von Gerhart Pohl über die letzten Tage von Gerhart Hauptmann, „Bin ich noch in meinem Haus?“, herausgebracht.

Von: Albrecht Börner (KK)

 

Dem Nachbarn die Sprache leihen

Montag, 20 April 2009

Karl-Dedecius-Preis für Renate Schmidgall und Ryszard Wojnakowski

Der Karl-Dedecius-Preis der Robert Bosch Stiftung für polnische und deutsche Übersetzer geht in diesem Jahr an Renate Schmidgall und Ryszard Wojnakowski. Beide werden für ihre herausragenden Übersetzungen sowie ihre Vermittlungsarbeit zwischen den Nachbarländern geehrt.

Von: (KK)

 

Denkmal auf Papier

Freitag, 30 Januar 2009

Die Staatsbibliothek zu Berlin muß Dietrich Bonhoeffers Nachlaß restaurieren, ehe er öffentlich zugänglich gemacht werden kann

Die Staatsbibliothek zu Berlin bittet um Spenden für die Restaurierung und Digitalisierung der schriftlichen Hinterlassenschaften des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, der Leitfigur des Protestantismus im 20. Jahrhundert in Deutschland und in der gesamten angelsächsischen Welt.

Von: Martin Hollender (KK)

Dem widerständigen deutschen Sohn gewidmet vom polnischen Breslau: Bonhoeffer-Denkmal in seiner Heimatstadt. Bild: Archiv
 

„Leicht würgendes Gefühl der Wehmut“

Samstag, 10 Januar 2009

Claudiu M. Florian: Zweieinhalb Störche. Roman einer Kindheit in Siebenbürgen. Transit Verlag, Berlin 2008, 19,80 Euro

Es gibt Romane, die in Cafés entstehen, andere wiederum auf Reisen. Dieser wurde auf kleinen alltäglichen Fahrten niedergeschrieben.

Von: Edith Ottschofski (KK)

 

Der revanchistische Hirsch

Freitag, 20 Februar 2009

Göring hat ihn erlegt, linke Demonstranten wollen ihn im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg wiederbeleben

Als am 26. Juni 1987 in der niedersächsischen Kreisstadt Lüneburg das Ostpreußische Landesmuseum eröffnet wurde, herrschte bei den Stadtlinken bis in SPD-Kreise hinein helle Aufregung.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Noch war Polen nicht gewonnen

Freitag, 30 Januar 2009

Aber der Großpolnische Aufstand von 1918/19 zeigte mit Nachdruck, daß die polnische Frage eine europäische Existenzfrage ist

Seit 1793/95 war die polnische Frage nach dem Existenzrecht bzw. der Wiederentstehung Polens von derartigem Gewicht, daß sie die Politik in Europa stark mitbestimmte.

Von: Martin Sprungala (KK)

Selbst Postkarten können imperialen Anspruch erheben, das zeigt auch diese zeitgenössische Ansicht von Posen mitsamt Legende – man achte besonders auf „Landschaft“. Bild: Archiv

In Schlesien war es wie sonstwo, aber es war in Schlesien

Samstag, 10 Januar 2009

Siegfried Alexander Scholz: Zeiten und Menschen – Schlesien und Fedor Sommer. Bestellung über: Verlag Hohenfriedeberg, Vor dem Kamphof 40, 49201 Dissen a. T. W., Telefon 05421 / 1579, 32 Euro zuzüglich Porto

Das Buch, knapp 560 Seiten umfassend, ist übersichtlich gegliedert und fast durchgehend mit Bildmaterial versehen (Fotos, Lagepläne, Zeichnungen, Kartenausschnitte u. a.).


Von: (KK)

 

Si non e vero, e ben fotografato

Freitag, 20 Februar 2009

Das Deutsche Historische Museum eröffnet das Jubiläumsjahr 2009 mit einem Symposion jenseits der Legenden und diesseits der Visionen

Ein Bild für die Götter! Es entstand am 27. Juni 1989, als Österreichs Außenminister Alois Mock mit Ungarns Außenminister Gyula Horn den Eisernen Vorhang an der österreichisch-ungarischen Grenze durchschnitten.

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

 
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