Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2009

Solides Geschäft mit zerbrechlicher Ware

Freitag, 20 Februar 2009

Das der Manufaktur Franz Heide florierte in Böhmen wie in Deutschland, die Spuren sind in Rheinbach zu sehen

Das wechselvolle Schicksal der Glasmanufaktur Franz Heide, ihrer Inhaber und Mitarbeiter, steht stellvertretend für zahlreiche ähnlich gelagerte Schicksale und veranschaulicht ein Kapitel europäischer Glasgeschichte, das vom Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen – Flucht und Vertreibung – geprägt ist.

Von: (KK)

Ein Prosit der Kunstfertigkeit (Katalog der Manufaktur aus der Ausstellung)

Aufklärung darüber, wie Aufklärung verhindert wurde

Freitag, 30 Januar 2009

Peter Pragal: Der geduldete Klassenfeind. Als West-Korrespondent in der DDR. Osburg-Verlag, Berlin 2008, 304 Seiten, 19,95 Euro

Von meiner Wohnung im oberfränkischen Bad Rodach aus kann ich weit nach Thüringen hineinschauen.  Die heutige Grenze zwischen zwei Bundesländern, die bis zum Herbst 1989 zwei deutsche Staaten voneinander trennte, liegt nur drei Kilometer entfernt.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Entmündigung, Emanzipation, Endzeit, Erfolg

Samstag, 10 Januar 2009

All diese Begriffe umschreiben das Schicksal von Regionalliteraturen. Begreifen wollten sie Germanisten auf dem „Heiligenhof“

Die Literaturen Ostmitteleuropas verfügen über viele gemeinsamen Anknüpfungspunkte, wie eine Tagung von Germanisten aus Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn und Deutschland zeigte.

Von: Dieter Michelbach (KK)


 

Ein Schnappschuß mit leibhaftigen Regionalliteraten im höchst leibhaftigen Bundeskanzleramt (2007 auf Einladung des Kulturstaatsministers). Die rumäniendeutschen Autoren (v. l.) Michael Markel, Elisabeth Axmann, Werner Söllner und Ingmar Brantsch machen weder einen beamteten noch einen behausten Eindruck, aber: Ein Schuft, wer Minderes dabei denkt. Foto: George Gutu

Tagen, damit es hell wird in den Köpfen

Freitag, 20 Februar 2009

Erste Tagung Deutsche Polenforschung in Darmstadt

Polen ist auch 20 Jahre nach der politischen Wende im östlichen Europa ein wenig bekannter Nachbar. Steht es damit in der deutschen Wissenschaftslandschaft eigentlich anders als in der breiten Öffentlichkeit?

Von: (KK)

 

Abgründige Schicksale, sachliche Texte

Freitag, 30 Januar 2009

Frauenverband im Bund der Vertriebenen und Volksbund Deutsche Kriegsgräber- fürsorge: Treibgut des Krieges – Zeugnisse von Flucht und Vertreibung der Deutschen. Gefördert durch Stiftung Gedenken und Frieden. Zu bestellen beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Werner-Hilpert-Straße 2, 34112 Kassel, gegen eine Spende

Von: Erika Kip (KK)

 

Eine Schreibmaschine besitzen – dürfen

Samstag, 10 Januar 2009

Was das heißt, kann Richard Wagner sagen

In diesem Herbst ist das Buch „Es reicht: Gegen den Ausverkauf unserer Werte“ des Banater deutschen Schriftstellers Richard Wagner beim Aufbau Verlag erschienen, ebenfalls im Herbst wurde er für sein vielfältiges literarisches Schaffen mit dem Georg Dehio-Buchpreis des Deutschen Kulturforums östliches Europa ausgezeichnet (siehe KK1265).

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

   

Die Donau in sozialistischer Funktion

Freitag, 20 Februar 2009

Der Heiligenhof will der Grenzopfer in Rumänien gedenken

Die von einem Siebenbürger Sachsen geleitete Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen hat sich in Form von Tagungsangeboten kontinuierlich Themen der Vergangenheitsbewältigung angenommen.

Von: (KK)

 

Das will so sorgfältig gelesen werden, wie es geschrieben ist

Freitag, 30 Januar 2009

Joachim Wittstock: Die uns angebotene Welt. Roman, ADZ Verlag, Bukarest 2007, 398 S.

Die bald zwanzig Jahre, seit die heillose Geschichte des vorigen Jahrhunderts vorbehaltlos angegangen wird, seit Autoren aller Abstufungen des wissenschaftlichen und künstlerischen Anspruchs auch die sozialistische Finsternis zu durchleuchten versuchen, waren reich an publizistischen Erträgen aller Art,

Von: Georg Aescht (KK)

 

Renaissance, wiedergeboren

Samstag, 10 Januar 2009

Neuerschaffung meines Geburtshauses in Elbing

Die denkwürdige Geschichte meines ehemaligen Elternhauses in Elbing/Elblag, nach neuester Forschung aus dem 13. Jahrhundert im gotischen Stil überliefert, macht den sensiblen und klugen Umgang mit der deutschen Geschichte im heutigen Polen sichtbar.

Von: Marie-Luise Salden (KK)

 

Als man begriff, daß zum Glauben auch Freiheit gehört

Freitag, 20 Februar 2009

Metasch, Frank: 300 Jahre Altranstädter Konvention – 300 Jahre schlesische Toleranz. Thelem, Dresden 2007, 111 S., Spurensuche. Geschichte und Kultur Sachsens, 2, 14,80 Euro
Sächsisches Staatsarchiv (Hrsg.): 1707–2007 Altranstädter Konvention. Ein Meilenstein religiöser Toleranz in Europa.

An die Altranstädter Konvention von 1707 und ihre Ergänzung 1709, ratifiziert 1710, gilt es gebührend zu erinnern.

 

Von: Stephan Kaiser (KK)

 

 

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