Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2010

Ihr Ernst gönnt sich keine Metaphern

Mittwoch, 10 November 2010

Renata Schumann erhält den Andreas-Gryphius-Preis

Die Schriftstellerin und Journalistin Renata Schumann, die in diesem Herbst mit dem Andreas-Gryphius-Preis der Künstlergilde ausgezeichnet wird, ist auch den Lesern unserer Zeitschrift wohlbekannt. Um so interessanter ist es, sie einmal durch eine „fremde“ Stimme vorstellen zu lassen, in der gleichwohl eine ganz besondere Empathie mitklingt.

Von: Dietrich Pätzold (KK)

Die Tasten, die die Welt bedeuten: Renata Schumann hat nie darauf gespielt, sondern sich immer an ihnen abgearbeitet
 

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Auch die Heimat in sich kann man verlieren

Bei den Klagenfurter Literaturtagen hatte die Autorin Sabrina Janesch das Pech, als erste im Wettbewerb aus ihrem Manuskript „Katzenberge“ lesen zu müssen. Laut F.A.Z.- Kritiker Richard Kämmerlings bot sie „eine der unter deutschsprachigen Jungautoren so beliebten Opa-erzähl-uns-was-vom- Krieg-und-vom-Pferd-Geschichten“, wofür sie die – jedenfalls nach Meinung der Jury – „verdiente Quittung“ bekam. Nun liegt der Roman vor, und man kann sich selber ein Bild machen.

Von: Ulrich Schmidt (KK)

 

„Nachbarin, Euer Fläschchen!“

Montag, 20 Dezember 2010

Ihres ist wohl nicht dabei in Rheinbach, aber viele andere

Der Ausstellungstitel geht auf Goethes „Faust“ zurück . Der „Hilferuf“ der Museumsleiterin Dr. Ruth Fabritius hat sich großer Resonanz erfreut. Das Experiment der Einbeziehung des Publikums in die Vorbereitungsphase ist gelungen. Rund 50 Leihgeberinnen und Leihgeber aus der gesamten Region zwischen Zülpich und Bonn bis hinein in die Eifel waren bereit, sich von ihren gläsernen Kostbarkeiten für die Zeit der Ausstellung (bis 30. Januar 2011) zu trennen.
 

Von: D. G. (KK)

Bild: Glasmuseum Rheinbach
 

Literatur und Kunst

Mittwoch, 10 November 2010

„Landnahme“ im Allgäu

Bei den Wangener Gesprächen kreist seit 60 Jahren das schlesische „Zauberwort“ des Joseph von Eichendorff

Vom 23. bis zum 26. September fanden in diesem Jahr in Wangen im Allgäu die 60. Wangener Gespräche statt. Der Höhepunkt der Tagung des Wangener Kreises – Gesellschaft für Literatur und Kunst Der Osten e. V. war, wie alljährlich, die Verleihung des Eichendorff-Literaturpreises.
 

Von: Johannes Rasim (KK)

Man muß kein Taugenichts sein, um in würdigen Bezug zu dem Freiherrn aus Lubowitz gebracht zu werden: Monika Taubitz, eingerahmt von Dieter Hildebrandt (l.) und
Christoph Hein
 

Früh fragt sich, was ein Menschenrechtler werden will

Mittwoch, 10 November 2010

Projektförderung „Europeans for Peace“

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte entstand als Antwort auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges. Ihr Geltungsanspruch ist universell und für jeden Menschen gleich – dennoch werden die Menschenrechte nicht überall gleichermaßen beachtet.

Von: (KK)

 

Worum es geht, wenn es um alles geht

Montag, 20 Dezember 2010

Der Franz-Werfel-Preisträger David Vondrácek hat das tschechische Fernsehpublikum mit seinem Film zu dieser Frage aufgerüttelt

Die Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen verlieh am 28. November 2010 in der Frankfurter Paulskirche den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis. Der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis wird an Einzelpersonen, Initiativen oder Gruppen verliehen, die sich gegen die Verletzung von Menschenrechten durch Völkermord, Vertreibung und die bewußte Zerstörung nationaler, ethnischer, rassischer oder religiöser Gruppen gewandt haben. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Er ist mit 10000 Euro dotiert.

Von: Eckhard Scheld (KK)

Ein Preis, viele Sympathien: (v. l.) Petr Uhl, Erika Steinbach, David Vondrácek und Gäste
 

Karl-Dedecius-Jünger

Mittwoch, 10 November 2010

Zum fünften Mal lädt die Robert Bosch Stiftung polnische und deutsche Übersetzer ein, sich um den Karl-Dedecius-Preis zu bewerben. Die Auszeichnung wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt vergeben und geht zugleich an einen deutschen und einen polnischen Übersetzer.

Von: (KK)

   

Flucht, Vertreibung, Eingliederung: Preis des Landes Hessen

Dienstag, 30 November 2010

In Würdigung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen, die vor 60 Jahren am 5. August verkündigt wurde, stiftet das Land Hessen den Hessischen Preis Flucht, Vertreibung, Eingliederung.

Rund ein Drittel aller in Hessen lebenden Bürgerinnen und Bürger hat entweder Flucht oder Vertreibung selbst erlebt, ist durch das Schicksal der nächsten Angehörigen betroffen oder lebt als Spätaussiedler hier.
 

Von: (KK)

Mythos und Metamorphose

Montag, 20 Dezember 2010

Und ihr Meister in der deutschen Gegenwartskunst: Markus Lüpertz

Markus Lüpertz, geboren 1941 in Reichenberg / Liberec, heute Tschechische Republik, zählt zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. Seine Malerei gilt als neoexpressionistisch, sein Werk zeichnet sich durch einen freien Umgang mit Zeichen und Motiven aus. Zugleich setzt sich Markus Lüpertz wie kaum ein anderer Künstler theoretisch und künstlerisch mit klassischen Bildthemen auseinander.
 

Von: (KK)

Jeder drapiert sich, so gut er kann: Markus Lüpertz Bilder
 

Bücher und Medien

Mittwoch, 10 November 2010

Die Sorge um die Seele ist auch politisch

Im März 1945 kehrte der Militärpfarrer Schaffran nicht zu seiner Division zurück, er hielt nach einer Aussprache mit dem Breslauer Festungskommandanten den Dienst in seiner Pfarrgemeinde und bei den verwundeten Soldaten für wichtiger. Nach der Kapitulation am 6. Mai 1945 begab er sich freiwillig in sowjetrussische Gefangenschaft, um die Soldaten nicht allein zu lassen.

Von: Hans-Ludwig Abmeier (KK)

 
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