Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2010

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

„Wir redeten uns um Kopf und Kragen“

Das Nachleben der Aktionsgruppe Banat in Berlin

Literatur liegt nah am Wahnsinn, sagt man manchmal, und Literatur liegt nah am Leid. Das ging einem durch den Kopf, wenn man sich an diesem kühlen Novembertag im Berliner Literaturhaus in die Ausstellung „Der kalte Schmuck des Lebens“ zu Herta Müller (nächster Termin 23. Januar 2011 bis 1. Mai 2011 Buddenbrookhaus, Lübeck) verirrte und sich in diesem Rahmen die Veranstaltung über die Aktionsgruppe Banat anhörte.
 

Von: Edith Ottschofski (KK)

Von einer „Dynamik der Dilemmata“ kündet ein Plakat zu einem Bukarester Auftritt der Aktionsgruppe Banat
 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Manch Aufbruch ist für manchen nur ein Bruch

Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg stellt den Band 41 seiner Schriften vor. Der Titel „Aufbruch und Krise“ bezieht sich auf gegensätzliche Wahrnehmungen der politischen und gesellschaftlichen Situation im östlichen Europa nach dem Ersten Weltkrieg.

Von: (KK)

 
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

Geistige Nestwärme auf böhmisch

Kulturelle Förderpreise der Sudetendeutschen Stiftung

Im Sudetendeutschen Haus in München sind bei einer Festveranstaltung die diesjährigen SL-Förderpreise verliehen worden. Der Bundeskulturreferent der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Reinfried Vogler, überreichte die Auszeichnungen.
 

Von: Susanne Habel (KK)

Breit wie ein Alphorn lang, und viel breiter noch gefächert: die Riege der Förderpreisträger
 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Schöne Bescherung vom „Speckpater“

Hörbuch „Danke, Pater Werenfried“

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest gibt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ eine Biographie seines Gründers Pater Werenfried van Straaten als unentgeltliches Hörbuch heraus. Das Hörbuch enthält auf fünf CDs den Inhalt des Buches „Danke, Pater Werenfried“, in dem die Journalistin Eva-Maria Kolmann das Leben des „Speckpaters“ in Briefform beschreibt.
 

Von: (KK)

 

Welt(kriegs)bürger

Mittwoch, 10 November 2010

Warum Harry Mulisch kein deutscher Schriftsteller war

Am 30. Oktober verstarb in Amsterdam im Alter von 83 Jahren der niederländische Schriftsteller Harry Mulisch, dessen Vater Sudetendeutscher war, an einem Krebsleiden. Der Autor, der mit seinen Romanen „Das Attentat“ (1982) und „Die Entdeckung des Himmels“ (1992) bekannt wurde, wuchs in Haarlem bei seinen Eltern auf, die 1926 geheiratet hatten und sich 1936 scheiden ließen.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Nichts ist so neu wie die Zeitung von früher

In deutsch-tschechischer Kooperation wurden 2010 etwa 150 000 Seiten des „Brünner Tagesboten“ digitalisiert, einer Zeitung, die von 1850 bis 1944 im mährischen Brünn (heute Brno, Tschechische Republik) erschien. Diese Zeitung ist eine wichtige historische Quelle für Historiker, Ethnologen, Literatur- und Theaterwissenschaftler, für Soziologen und Zeitungswissenschaftler, aber auch für Vertriebene aus Mähren oder Heimat- und Familienforscher.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 20 Dezember 2010

Der Geschichtsbildner

Zum Tod von Heinrich Pleticha

Als Heinrich Pleticha im September 1924 in dem kleinen Industriestädtchen Warnsdorf zur Welt kam, war die österreichisch-ungarische Monarchie erst seit wenigen Jahren Geschichte, durch die Diktate von Saint-Germain zerschlagen. Das Denkmal Kaiser Josephs II. stand nunmehr auf tschechischem Boden, die 20000 deutschen Einwohner wußten nicht wohin.
 

Von: Hermann Schreiber (KK)

Bild: Archiv
 

Anfassen, Auffassen

Mittwoch, 10 November 2010

Gabriele Hornig über ihr Verständnis von Kunst

Gabriele Hornig war bis 2005 Redakteurin beim WDR, 1981 Stadtschreiberin in Bad Harzburg und wurde beim Erzählerwettbewerb der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat ausgezeichnet. In den letzten Jahren widmet sie sich fast ausschließlich der Malerei. Geboren wurde die Künstlerin 1945 in Altweistritz/ Schlesien. Nach der Vertreibung fand die Familie in Plettenberg im Sauerland eine neue Heimat.

Von: (KK)

„Das Gemalte bin ich“, und die vor dem Gemälde ist sie: Gabriele Hornig vor ihrem Werk „Das Ziel“
 

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Historisch statt dämonisch: Der Deutsche Orden

600 Jahre nach der Schlacht von Tannenberg und anläßlich der Würdigung des 800. Geburtstags des ersten ermländischen Bischofs, des Deutschordenspriesters Anselm, lud der Marschall der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Jacek Protas, auf Anregung des Kreisvertreters der ehemaligen deutschen Allensteiner, Herbert Monkowski, den Hochmeister des Deutschen Ordens, Generalabt Bruno Platter (Wien), ins ostpreußische Ermland/Warmia ein.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Fleiß, Beflissenheit und Flair

Montag, 20 Dezember 2010

Künstlerisch-kreative Sommerferien in Krockow und Elbing

Sommerferien in Polen bei strahlender Sonne – als solche erlebten Jugendliche und Erwachsene drei inspirierende Tage während der Sommer-Werkstatt in Krockow/ Krokowa. Unter den 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch Schülerinnen und Lehrerinnen des dortigen Gymnasiums.
 

Von: Marie-Luise Salden (KK)

Kunst macht froh, zumal wenn man sie selbst macht: die werdenden Künstlerinnen und Künstler(chen) vor der Elbinger Galerie
 

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