Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2011

Unsentimental sentimentalisch

Sonntag, 25 September 2011

Kulturarbeiter aus Deutschland und östlichen Nachbarländern suchen in Bonn nach „Wegen in die Zukunft“

Über Zukunft reden ist einfach, das demonstrieren Wahrsagerinnen, Börsen- und allerhand andere Makler auf dem Markt oder im Fernsehen und auf Schritt und Tritt, dass es einem vor lauter Zukunft schier schwarz wird vor Augen. Was da Tag für Tag in die Welt gesetzt wird, ist wohlfeil und läßt sich dennoch gut verkaufen, weil die Welt eben ein Gedächtnis hat, das nicht über den Tag hinausreicht. Deshalb muß ein Gespräch über „Wege in die Zukunft“, wie es die Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR in Bonn veranstaltete, gerade mit dem und am Gedächtnis arbeiten, an dem, was Walter Benjamin als „Eingedenken“ begriffen hat.

Von: Georg Aescht (KK)

Im gepflegten Ambiente des Collegium Leoninum war von Landschaften die Rede, von denen es einst geheißen hätte: „Hic sunt leones“ – und von deren Zukunft: Klaus Weigelt stellt Johann Schuth vor

Kommen Sie rein, dann können Sie rausgucken

Dienstag, 25 Oktober 2011

Und zwar sehr weit: Die Ausstellung „Tür an Tür“ gewährt großzügige und großartige Blicke auf das deutsch-polnische Nebeneinander

Es gibt Ausstellungen von Größe, Umfang, Tiefgang und Vielfalt, die zu beschreiben immer nur eine Annäherung sein kann. Dabei ist die Beschreibung von Deutschland und Polen, jedes für sich und dann im Miteinander, eine Herausforderung. Die gegenwärtige Sonderausstellung „Tür an Tür“ im Berliner Martin-Gropius-Bau ist eine ganz besondere Leistung.  

Von: Stephan Kaiser (KK)

1000 Jahre brauchen viele Quadratmeter, allerdings nicht nur Fassade, sondern vor allem Ausstellungsfläche     

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Sie mündet ins Schwarze Meer und in Kunst
Die Donau als Band und Verbindung zwischen Kulturräumen „durchströmt“ gleich drei Ausstellungen

Die Donau verbindet vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer Kultur- und Wirtschaftsräume, die trotz unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auch zahlreiche, geschichtlich bedingte Gemeinsamkeiten haben. Seit 2010 verfolgt die EU eine eigene Strategie für die Donauregion mit 14 Ländern, um diesen neuen „transnationalen Raum“ zu fördern.

Von: (KK)

Zweierlei Kindheit, vielerlei Kunst an der Donau, dem Strom, der trennt und verbindet, ob Kinder oder Kindermaler: Vlaho Bukovac, Porträt der Salomona Bergera

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Freitag, 25 November 2011

Orgel für die Petrikirche in Riga

Unter der Schirmherrschaft von Gidon Kremer, der Regie der Orgel-Stiftung Petrikirche Riga (Babette Baronin von Sass) und der Projektleitung … 

Von: (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Haut, tätowiert von innen mit Bildern und Texten von früher

Die auch nach geraumen zwanzig Jahren klemmende, oft beklemmende und doch hoffnungsvolle Öffnung des „Ostens“ bedient nach wie vor das Medieninteresse des „Westens“ mit Bildern und Geschichten, Reminiszenzen und Neuigkeiten, denen der Hauch oder Ruch des Exotischen anhaftet.

Von: Georg Aescht (KK)

Verträge sind zu erfüllen – auch mit Leben

Sonntag, 25 September 2011

Beim deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag sollte im zwanzigsten Jahr mehr drin sein, ergab eine Tagung in Königswinter

Diese zeithistorische Fachtagung sollte als „Korrektiv zur allgemeinen Schönfärberei“ zur Lage der deutsch-polnischen Nachbarschaft wirken, betonte Hans-Günther Parplies als Vorsitzender der gastgebenden Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. Um ein Fazit vorwegzunehmen: Die mit rund 100 Teilnehmern trotz Ferienzeit sehr gut besuchte Veranstaltung in Königswinter konnte dank eines hochkarätigen Referentenkreises tatsächlich Kontrapunkte zur häufig inhaltsleeren Darstellung der Beziehungen der beiden größten mitteleuropäischen Länder setzen.

Von: Martin Schmidt (KK)

Ein stilles Bild sagt mehr als tausend bewegte – und mehr aus, als Worte vermögen: Donald Tusk, Lech Walesa und Angela Merkel bei den Feierlichkeiten zu 20 Jahren friedliche Revolution 2009

Deutschfeindlichkeit als Blamage

Dienstag, 25 Oktober 2011

Auch in Polen, wie die Parlamentswahl gezeigt hat

„Wenn Donald Tusk am 9. Oktober wieder gewählt wird, dann haben wir in Polen eine richtige Demokratie!“ Diese Bemerkung eines schlesischen Regionalpolitikers zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen hat sowohl das Ergebnis präzise vorausgesagt wie die Wünsche eines großen Teiles der Wählerschaft wiedergegeben. 

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Auch im Werden kann eine Struktur schon Klarheit ausstrahlen: Gemälde von Reimund Kasper

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Reizvolles Mit- und Gegeneinander
Ingo Glass und ungarndeutsche Trachten im HDO München

Für den deutsch-rumänischen Bildhauer und Ausstellungsgestalter Ingo Glass gilt eine gute Begegnung soviel wie ein Sonnenstrahl. Das schrieb der Künstler im Vorspann des Kataloges zu seiner Ausstellung „Begegnungen“ im Münchner Haus des Deutschen Ostens. In der Schau werden Treffen des Künstlers mit Kulturschaffenden und Politikern in den Fokus gerückt. 

Von: D. G. (KK)

Lesbares Bildwerk: DADA. Ingo Glass hat es Tristan Tzara in Moinesti, dessen rumänischem Geburtsort, gewidmet

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Aus dem Ruß eine Blume
In Ratingen wird die Kultur der Vielschichtigkeit Oberschlesiens museales Ereignis

Bei einem Rundgang durch die Sonderschau „Bobrek – aus dem Ruß eine Blume. Bilder eines Stadtteils in Oberschlesien heute und vor 100 Jahren“ im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen Hösel kann der Betrachter anhand der Gegenüberstellung der historischen Aufnahmen des oberschlesischen Stadtteils Bobrek bei Beuthen/Bytom und der zeitgenössischen Fotografien von Martin Langer die Entwicklung und Veränderung des Landstriches deutlich erkennen. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Fotografie als Medium des Erzählens: Vom Werden und Vergehen und Bestehen einer Industrieregion weiß Martin Langer zu berichten und sie zu belichten  

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das Land der Schlesier mit der Seele suchend

Die meisten von Wissenschaftlern verfaßten Bücher über die Geschichte, Kultur oder Gegenwart haben den Anspruch, möglichst objektiv und authentisch zu berichten. Die vorliegende Anthologie enthält Essays von deutschen und polnischen Autoren, die deren ganz persönlichen, subjektiven Zugang zu „ihrem“ Schlesien und zu „ihren“ Schlesiern beschreiben.

Von: (KK)

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