Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2011

Die Elchschaufel im Bergischen

Sonntag, 25 September 2011

Alljährlich machen die Ostpreußen in Nordrhein-Westfalen Schloß Burg an der Wupper zu ihrem Gemütsort

Es ist bereits eine beliebte Tradition, daß die Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, jährlich im Sommer zu einer Kulturveranstaltung auf dem Plateau vor der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen auf Schloß Burg bei Solingen einlädt. Zahlreiche Landsleute, aber auch viele Vertreter anderer Landsmannschaften sowie Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens haben auch diesmal die Gelegenheit zum Erinnern und zum Ausblick, zum „Plachandern“ und nicht zuletzt zum Besuch des Glockenturms und der Gedenkstätte genutzt.

Von: (KK)

Gebackene Heimat mit einem Hauch Tupperparty, doch besonders viel Herzlichkeit: Angebot beim Ostpreußentreffen

Und ob Siebenbürgen mit Danzig zu tun hat!

Dienstag, 25 Oktober 2011

Dehio-Preis an Christoph Klein und Jan Janca

In Berlin ist es gelungen, am 22. September 2011, dem Tag, an dem Papst Benedikt XVI. in der deutschen Hauptstadt weilte, einen „ökumenischen Kontrapunkt“ zu setzen. Dr. Doris Lemmermeier, Direktorin des Deutschen Kulturforums östliches Europa, begrüßte im Atrium der Deutschen Bank die Gäste zur Verleihung des Georg Dehio-Kulturpreises…

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

Dr. Ingeborg Bergreen-Merkel, Jan Janca, D. Dr. Christoph Klein, Dr. Doris Lemmermeier

Deutschland und Polen und der „neue Norden“

Freitag, 25 November 2011

Ein Papier der deutsch-polnischen „Kopernikus-Gruppe“

Dem 20. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags maßen beide Seiten ein hohes Gewicht bei. Eine gemeinsame deutsch-polnische Kabinettssitzung in Warschau konnte als Höhepunkt der Würdigung des Jahrestags gelten. Die Gemeinsame Erklärung der Regierungen vom 21. Juni und das mehr als 90 Punkte umfassende „Programm der Zusammenarbeit“, beide am selben Tag in Warschau verabschiedet, zeugen von der Intensität und Zukunftsorientierung der bilateralen Beziehungen.  

Von: (KK)

Kopernikus nach einem zeitgenössischen Stich         

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Dichter und Verleger trotz Schloß und Riegel

Zum Tod von Jiri Grusa

In einem Krankenhaus in Hannover ist der Prager Schriftsteller und Diplomat Jiri Grusa während einer Herzoperation gestorben.

Geboren ist er, der nicht einmal 73 Jahre alt wurde, am 10. November 1938 in der Stadt Pardubitz an der Elbe, 100  Kilometer östlich von Prag.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Damals ging es aufwärts, und er hätte sich wohl dagegen verwahrt, daß sein Tod das Gegenteil bedeutete: Jiri Grusa als tschechischer Botschafter mit seinem Freund, Kollegen, Widerstandskameraden und Präsidenten Václav Havel in Bonn 

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. Dezember 2011

Lichtempfindliches leuchten lassen

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie baut seinen Bestand aus und eröffnet eine Reihe von Ausstellungen aus der Grafischen Sammlung

Die Schausammlung im Obergeschoß des Regensburger Kunstforums ist wieder vollständig eingerichtet. Einmalig in Deutschland zeigt die Präsentation unter dem Motto „Erinnerung & Vision“ die Bedeutung deutscher Künstler aus dem östlichen Europa im Kontext der europäischen Kunstgeschichte zwischen Romantik und Moderne.

Von: (KK)

Holz ist sächlich, der Schnitt männlich, die Anmutung androgyn: Karl Schmitt-Rottluff, Frauenkopf Bild: Museum

Vergessenes Erinnern

Sonntag, 25 September 2011

Am 28. August jährte sich der Deportationserlaß des Obersten Sowjets der UdSSR zu den Wolgadeutschen zum 70. Mal

In der Bundesrepublik Deutschland ebenso wie in Rußland droht ein großes historisches Kapitel im Meer kollektiver Vergessenheit zu versinken: die Siedlungsgeschichte von Millionen Deutschen im russischen Zarenreich und dessen Nachfolgestaaten sowie die Auslöschung ihrer Heimatgebiete durch die Stalinschen Deportationen von 1941 mit der Spätfolge der weitgehenden Aussiedlung ihrer einstigen Bewohner in den binnendeutschen Raum.

Von: Martin Schmidt (KK)

Einen gastlichen Eindruck macht sie auf Anhieb nicht, die Deutsche Straße in Saratow, aber man war ja auch nicht zu Gast, sondern zu Hause – bis 1941

Laßt Balten walten

Dienstag, 25 Oktober 2011

Denn sie wissen, was sie tun: Domus-Revaliensis-Tage in Reval

In diesem Jahr fanden die Domus Revaliensis-Tage (Deutschbaltisch-Estnische Kulturtage) am letzten Wochenende im August statt. Sie wurden von schönstem Sommerwetter begleitet.

Am Freitag begaben sich etwa 90 Esten, Deutsche und Deutschbalten auf den Domberg, um der Eröffnung der Kulturtage beizuwohnen. Sie standen unter dem Gesamtthema deutsch-baltische Literatur – ein Wunsch der estnischen Freunde.

Von: Babette von Sass (KK)

Börsengang mit dem Turm der Heiligengeist-Kirche

Nicht im Zentrum der Kultur, aber selbst eines

Freitag, 25 November 2011

In Ellingen feiert das Kulturzentrum Ostpreußen sein 30jähriges Bestehen in beständiger Regsamkeit

„Sie und Ihre Mitarbeiter leisten vorzügliche Arbeit!“ Dieses Lob sprach Wilhelm von Gottberg, der Vorsitzende des Stiftungsrates der Ostpreußischen Kulturstiftung und ehemalige Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, in seiner Festrede zum 30jährigen Bestehen des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen dem Direktor Wolfgang Freyberg und seinen Mitarbeitern aus. Unbestreitbar sei das Kulturzentrum in Ellingen ein Kind der Landsmannschaft Ostpreußen, führte der Festredner weiter aus.  

Von: Manfred E. Fritsche (KK)

Bayerisch barock in der Anmutung, bietet das Deutschordensschloß Ellingen eine würdige Herberge für ostpreußisches Erbe, das weit über dessen Mauern hinaus wirkt    

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Grande Dame auf böhmisch
Zum Tod von Barbara König

In Dießen am Ammersee verstarb am 22. Oktober die aus Reichenberg im Sudetenland stammende Schriftstellerin Barbara König (geboren 1925).

Sie legte 1944 in Reichenberg das Abitur ab. Wegen ihres Liebesverhältnisses zu einem ukrainischen Arzt wurde sie 1944/45 von der Geheimen Staatspolizei in Schutzhaft genommen, konnte aber zum Kriegsende nach Bayern fliehen.

Von: J. B. B. (KK)

 

„Fenster zum Himmel“

Sonntag, 25. Dezember 2011

Zum Beten falten rumänische Mönche nicht immer die Hände: Hinterglasikonen aus Siebenbürgen in Rheinbach

Das Glasmuseum im Eifelstädtchen Rheinbach beherbergt bis zum 8. Januar 2012 die Ausstellung mit dem Titel „Fenster zum Himmel“. Zu sehen ist eine Auswahl von Hinterglasikonen, die Mönche aus dem Kloster Sambata de Sus geschaffen haben.

Von: (KK)

Fraglos farben- und glaubensfroh Bild: Museum

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