Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2017

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. November 2017

Bilder(an)sturm

In Regensburg wird umgehängt

Zwar dauert die Sanierung und Umgestaltung des Kunstforums Ostdeutsche Galerie noch einige Zeit, ein paar Bauabschnitte stehen noch an. Dennoch gibt es Neuigkeiten: In Anlehnung an die markante Säuleninstallation der tschechischen Künstlerin Magdalena Jetelová wurde ein neues Logo entwickelt.

Markus Bauer (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. November 2017

Europa hat’s schon mal gegeben

Tagung zur Bukowina in Bad Kissingen

In einer Seminarreihe der Bildungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen wird die Kultur und Geschichte von Regionen im östlichen Europa aufgegriffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der deutschen Kultur und Geschichte, immer verstanden als gemeinsame Kultur- und Beziehungsgeschichte im Verhältnis zu anderen sprachlichen, religiösen und ethnischen Gemeinschaften.

(KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. November 2017

Spurensuche auf Versfüßen

Lyrikpreis des IKGS

Der mit 1500 Euro dotierte Spiegelungen-Preis für Lyrik des Münchner Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) geht 2017 an den Dichter, Essayisten und Übersetzer Lothar Quinkenstein.

Klaus Hübner (KK)

 

Literatur und Kunst

Samstag, 25. November 2017

Von Verlorenwasser bis Wünschelburg

Monika Taubitz erinnert sich

Monika Taubitz, die schlesische Stimme der zeitgenössischen deutschen Literatur, feiert man am besten mit ihren eigenen Worten. Zu ihrem 80. Geburtstag drucken wir jene ab, die sie dem Verein Grafschaft Glatz zum Jubiläum geschrieben hat und in dem sie ihre Heimatverbundenheit poetisch so reflektiert, wie es auch seitens der polnischen Germanistik gewürdigt worden ist. Davon zeugen die Festschrift „Dem Land, das ihr sein Wort gab“ mit zehn Aufsätzen polnischer und dreien deutscher Akademiker sowie die Dissertation „Erinnern als Kunst und Pflicht – Zum literarischen und kulturpolitischen Wirken von Monika Taubitz“ der Breslauerin Justyna Kubocz, beide 2017 erschienen im Neisse Verlag Dresden.

Monika Taubitz (KK)

 

Narben spiegeln sich nicht, sie setzen sich fort, in der Spiegelung, die wir Reflexion nennen – doch sie können zu Kunst werden: Markus Lüpertz: Baumstamm – dithyrambisch.
Bild: © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Wolfram Schmidt, Regensburg (siehe Seite 21)

Literatur und Kunst

Samstag, 25. November 2017

„Wunde nach der Stille“

Justyna Wojtyniak lässt in Paris das verleugnete Andenken polnischen Judentums im Theater aufleben

„Es ist einfacher, die Anerkennung unter Fremden zu finden als unter eigenen Landsleuten“, sagt ein polnisches Sprichwort. Justyna Wojtyniak (39) verließ vor fünfzehn Jahren Polen. Paradoxerweise kehrte sie erst im Exil zu ihren Wurzeln zurück. Sie ließ sich in Paris nieder und studierte Theaterdramaturgie.

Arkadiusz Łuba (KK)

 

Theaterplakat
Bilder: Ania Winkler

Literatur und Kunst

Samstag, 25. November 2017

Gebaute Klarheit

Bohuslav Fuchs im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus

Der kühnste und einflussreichste Vertreter des Funktionalismus in Brünn war Bohuslav Fuchs (1895–1972), der zu den bedeutendsten tschechischen Architekten des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Mit zahlreichen Bauten sowie mit städtebaulichen und regionalplanerischen Arbeiten war Bohuslav Fuchs wie kein anderer bis in die 1940er Jahre nicht nur in Mährens Hauptstadt, sondern im gesamten Land aktiv. Verstärkt arbeitete er ab Ende der 1930er Jahre auch in der Slowakei.

(KK)

 

Villa von Bohuslav Fuchs in Brünn
Bild: Gerhart-Hauptmann-Haus

Eine Initiative, die weiterer bedarf

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die neue Konfiguration des Bundestags stellt die Fortführung der Kulturarbeit nach Paragraph 96 BVFG in Frage

Hier sind zunächst die Namen derer, von denen im Themenkreis Deutsche Kultur im östlichen Europa oft die Rede war – und die nun nicht mehr so vernehmlich zu diesen Themen sprechen werden. Hartmut Koschyk, der ausnehmend engagierte Aussiedler- und Minderheitenbeauftragte der Bundesregierung (siehe auch „Kulturpolitische Korrespondenz“ 1384 vom 25. September 2017), hat nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidiert.

Klaus Weigelt (KK)

 

Das Schlesische Musuem zu Görlitz im Schönhof, eine Neugründung, die so neu nicht mehr ist …
Bild: Museum

Verloren geglaubter Glaube

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Das Christentum hat in den osteuropäischen Ländern und Völkern überwintert und erlebt einen neuen Frühling

Am 12. Juli 2017 harrten anderthalb Millionen Petersburger in strömendem Regen aus, um die Heimkehr der sterblichen Überreste des „Wundertäters“ Nikolaj zu erleben. Der Byzantiner Nikolaj (um 260 bis 342) war Russlands beliebtester Heiliger, auch der Liebling aller Kinder, die von ihm Geschenke erwarten. Seine größten Verehrer waren die Seeleute, die im Mai 1087 seine Gebeine aus dem kleinasiatischen Myra (Demre) ins italienische Bari überführten, wo sie 930 Jahre lang in einer von Russen erbauten Kathedrale ruhten.

Wolf Oschlies (KK)

 

Zages Zeichen, im böhmischen Herbstwald fotografiert von Monika Fischer. Mittlerweile zeigt die Kirche im östlichen Europa prägnante Präsenz
Bild: KünstlerGilde

Reformation schlesischen Formats

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Beitrag zum Gedenkjahr aus Görlitz

Mit der Wanderausstellung „Kirchfahrer, Buschprediger, betende Kinder. 500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien“ und mit der Beteiligung an verschiedenen Programmen leistet das Schlesische Museum zu Görlitz einen Beitrag zum Reformations-Gedenkjahr.

(KK)

 

Von der heilsamen (Un-)Ruhe des Gemüts

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die Martin-Opitz-Bibliothek wird ihrem Namenspatron gerecht

Auch wenn es infolge von Umbaumaßnahmen voraussichtlich in der Martin-Opitz-Bibliothek Herne zu vorübergehenden Einschränkungen in der Benutzung und Ausleihe kam, fand das Veranstaltungsprogramm mit Lesungen und Vorträgen weiterhin statt. „Bücher bauen Brücken“ lautet das Motto, unter dem die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek den Dialog zwischen Ost und West zu fördern sucht. Mit ihrem breiten Literaturangebot stellt sie der Öffentlichkeit Informationen über Geschichte und Gegenwart bereit.

(KK)

 

Der ehemalige Leiter der Bibliothek und umso engagiertere Referent Wolfgang Kessler
Bild: Dieter Göllner

« Vorherige Seite Seite 2 von 18 Nächste Seite »