Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
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Ausstellungen

Im Dienste der Menschheit

Datum: 27. November, 17 Uhr (Eröffnung)
Ort: Landtag Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Bedeutende Persönlichkeiten aus dem historischen deutschen Osten Wanderausstellung der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR

Die Ausstellung hat als Aufgabe, den nach Rang und Umfang herausragenden Beitrag der Deutschen aus dem Osten zur Kultur exemplarisch zu veranschaulichen. Gestaltungsprinzip war dabei, die europäischen Verflechtungen dieses Kulturbeitrages sichtbar zu machen. Die Ausstellung hat vor allem zwei Ziele:

1. Sie dient der Bewahrung und Wiedergewinnung der kulturellen Identität des deutschen Volkes.

2. Sie dient der Weltoffenheit und der Verbundenheit aller Völker.
Um eine Läuterung des Patriotismus zu bewirken, die in der Begrenzung des Nationalstolzes auf herausragende Kulturleistungen besteht, die allen Menschen dienen, ist die Offenheit der Völker dieser Erde füreinander notwendig.

Aus allem, was in dieser Ausstellung anschaulich zu machen versucht wird, kann man gerade wegen der überragenden Bedeutung der hier gewürdigten Persönlichkeiten nur die Erkenntnis gewinnen, dass es für den Wert des Menschen nicht auf seine Volks- oder Konfessionszugehörigkeit oder auf eine sonstige bloße Zugehörigkeit zu einer Gruppe ankommt, sondern auf seine Talente, seinen Fleiß, seinen Mut und seine Gesetzestreue.

 

Eberhard G. Schulz

Zur Konzeption der Ausstellung und des Begleitbuches

Um die Konzeption der Ausstellung „Im Dienste der Menschheit. Bedeutende Persönlichkeiten aus dem historischen deutschen Osten“ zu erläutern, will ich mich auf vier Punkte beschränken. Zuerst will ich die beiden wichtigsten Gründe nennen, warum wir uns das Projekt dieser Ausstellung überhaupt vorgenommen haben. Dann will ich skizzieren, was in der Ausstellung gezeigt, und danach, wie es gebracht wird. Und schließlich will ich mir einige Bemerkungen über die Resultate der Ausstellung erlauben und dazu einige Reflexionen anstellen, die sich mir aufzudrängen scheinen.

I. Warum diese Ausstellung?

1. Die Ausstellung steht im Dienste der kulturellen Identität des deutschen Volkes.

Dieser Dienst ist infolge der Situation, in die wir durch das moralisch diskreditierende NS-Regime, durch den verheerenden Zweiten Weltkrieg und durch Entscheidungen der Siegermächte nach dem Krieg geraten sind, eine Notwendigkeit. Dies galt vor der deutschen Vereinigung, als diese Ausstellung konzipiert wurde, es gilt aber auch nach diesem Glücksfall unserer jüngsten Geschichte. Kant ist schließlich nicht im Oblast Kaliningrad und Eichendorff nicht in Górny Slask geboren. Um das, was die ganze Welt mit den Namen Kant und Eichendorff verbindet, nicht als etwas, das unser ist, aus dem Bewusstsein zu verlieren, ist es notwendig, Kulturgeschichte von den jeweils gültigen Territorialhoheiten unabhängig zu behandeln.

Um diese Notwendigkeit nicht nur oberflächlich zu verstehen, sondern wirklich einzusehen, muss man sich klarmachen, worin die kulturelle Identität einer Gesellschaft von Menschen, die wir Volk nennen, besteht. Natürlich ist die gemeinsame Hochsprache eine wesentliche Bedingung einer solchen Identität. Eine weitere Bedingung ist eine gemeinsame Geschichte, d. h. eine Gemeinsamkeit erlebten Geschehens und errungenen oder erlittenen Schicksals. Je höher aber die Kultur eines Volkes steht, desto wichtiger wird für die eigene Identität das Bewusstsein von bedeutenden Leistungen, die auch für Nachbarn und andere Völker der Erde von Belang sind. Diese eigene objektiv gültige Wertschätzung mag sich vordergründig auf eine florierende Wirtschaft und – schon nicht mehr ganz so vordergründig – auf ein gemäß der Idee des Rechtes geordnetes Gemeinwesen stützen, die Grundlagen dafür aber sind die großen Entdeckungen und Erfindungen in den Wissenschaften, den Künsten, in Technik, Religion, Gesetzgebung, Politik und Friedenssicherung auch durch die bisweilen unvermeidliche militärische Gewalt. Es ist ein aufs schönste geläuterter Patriotismus, der sich auf solche Kulturleistungen stützt, die allen Menschen dienlich sind und die daher auch auf die uneingeschränkte Achtung aller Menschen dieser Erde Anspruch erheben können.

2. Die Ausstellung steht im Dienste der Weltoffenheit aller Völker.
Gerade um jene Läuterung des Patriotismus, die in der Begrenzung des Nationalstolzes auf herausragende Kulturleistungen besteht, zu bewirken, ist die Offenheit der Völker dieser Erde für einander notwendig. Denn in Wissenschaft und Kunst, Wirtschaft und Technik, Religion und einer über bloße Interessenvertretung hinausreichenden Politik zeigt sich die globale Verbundenheit der Wesen, die das Denken und die grenzenlose Phantasie allen anderen Lebewesen voraushaben. Und für diese internationale Verflochtenheit der Völker bezüglich ihrer objektiv wertvollen Hochleistungen ist die Kulturleistung der Deutschen im Osten ein besonders instruktives Beispiel. In der Berührung und Durchdringung verschiedener Völker gedeiht keine Enge. So ist also gerade die Beschäftigung mit dem Kulturbeitrag der Deutschen aus dem Osten besonders frucht¬bar im Hinblick auf eine weltoffene, verschiedene Kulturen und Kulturkreise verknüpfende Gestaltung der Zukunft.

II. Was muss man nun in einer solchen Ausstellung bringen, wenn man diesen Zielen gerecht werden will?

1. Es kommt vor allem auf höchste Qualität an. Keine Mittelmäßigkeit, keine bloßen Lokalgrößen verdienen Berücksichtigung im Sinne der oben skizzierten Zielsetzung. Breslau oder Königsberg grüßt den Rest der Welt – damit ist kein unauslöschlicher Eindruck zu hinterlassen, weder bei uns selbst noch bei anderen Völkern.

2. Nicht nur wegen der Höhe der qualitativen Messlatte, sondern auch wegen der Überzeugungskraft des Dargebotenen ist eine einschneidende Beschränkung bei der Auswahl der Persönlichkeiten erforderlich. Der Einwand, es sei jemand ungerechterweise weggelassen worden, kann nicht gelten. Hier geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um das Hervorrufen bleibender Eindrücke durch exemplarische Anschaulichkeit. Um die Aussagen über die Ausgewählten nicht leer werden zu lassen, bedarf es einer gewissen bildlichen und textlichen Ausführlichkeit. Dies ist aber nur ausführbar, wenn man sich auf wenige Persönlichkeiten von Weltniveau beschränkt. So ist es für diese Ausstellung richtig, statt eines Dutzends bedeutender schlesischer Barockdichter nur einen, den größten unter ihnen, Andreas Gryphius, auszuwählen.

3. Ja sogar im Hinblick auf Sachgebiete war eine Beschränkung erforderlich. Natürlich hätte man den Sport einschließlich des Schachspiels einbeziehen können, ebenso noch mehr Wissenschaften, auch mehr Künste, z. B. die darstellende Kunst in Gestalt großer Schauspieler und Sänger. Ich kann nur sagen, wir mussten uns hüten, so zu arbeiten, dass mit Recht hätte geurteilt werden können: Weniger wäre mehr gewesen.

III. Das Wie der Ausstellung

1. Die wesentlichen Sachthemen bei allen Persönlichkeiten sind Herkunft, Bildungsgang und die Leistung, die den Weltruhm begründet. Die Ausstellung erfüllt damit zugleich eine Bildungsfunktion vor allem bei jüngeren Besuchern. Denn Biographien gehören zu den wichtigsten Bildungsmitteln, auch psychologisch-charakterlich, weil die Beispiele überragender Persönlichkeiten nicht nur zur Nachahmung auffordern im Sinne einer monumentalischen Geschichtsschreibung, sondern auch die Möglichkeit des Ungewöhnlichen durch die Tat unter Beweis stellen und damit die Resignation gegenüber Schwierigkeiten überwinden helfen können.

2. Was die künstlerische Darbietung durch Anordnung und graphische Gestaltung anbetrifft, haben sich die Mitarbeiter des graphischen Ateliers Hofer, Linz am Rhein, in Thematik und Zielsetzung der Ausstellung gründlich hineingedacht und phantasievoll eingefühlt. Die Klarheit und der Abwechslungsreichtum der Darstellung entsprechen der Aufgabe der Ausstellung, durch gründliche Information mit Hilfe der Anschauung zu überzeugen und durch die Vermittlung von Anregungen die Beschäftigung mit Sachfragen zu fördern.

3. Eine solche Aufgabe ist besonders methodisch-didaktisch schwierig. Allgemein gilt hier für die Lösung: Es darf wegen der Inhomogenität der möglichen Besucher besonders wenig vorausgesetzt werden. Und die Vermittlung von Kenntnissen kann hier erst recht nur gelingen, wenn man sich bemüht, Brücken zu bauen vom Bekannten zum Unbekannten. Ein besonderes Problem stellen die Texte dar. Vom bloßen Klischee der Tafelüberschriften, die es zur Erstorientierung und Einordnung geben muss, führt der Weg über Daten des Lebens und der Leistung zur gemeinverständlichen und doch auch den Fachmann befriedigenden differenzierten Würdigung von Werk und Wirkung.

IV. Resultate und Reflexionen

1. Trotz des exemplarischen Vorgehens dürfte die Zahl der ausgewählten Persönlichkeiten hinreichend sein, um die Behauptung zu rechtfertigen, die Ausstellung mache deutlich, dass der Beitrag der Deutschen aus dem Osten zur deutschen und damit zur europäischen Kultur nach Rang, Umfang und Eigenart imponierend ist. Namentlich in den letzten 400 Jahren waren insbesondere Schlesien und Ost- und Westpreußen Kernlandschaften deutscher Kultur trotz ihrer geographischen Randlage. Gleiches gilt für das böhmisch-mährische Becken, wenn auch in einer ethnischen Symbiose mit Tschechen und Mährern. Ich kann auf Grund früherer eigener Untersuchungen und Untersuchungen anderer Gelehrter sagen, dass besonders im Bereich der Philosophie und Literatur der Anteil Niederschlesiens und des alten Preußenlandes überproportional zur Bevölkerung ist. Das gilt auch für die Nobelpreisträger aus den exakten Naturwissenschaften.

2. So stellt sich zuerst die Frage, wie es kommt, dass der deutsche Osten in der Geschichte einen so großen Kulturbeitrag geleistet hat. Ich will sechs Gesichtspunkte erwähnen.

a) Konfessionssoziologisch stellt Schlesien einen Sonderfall der Kulturgeschichte dar. Seit der Reformation lebte die protestantische Mehrheit der Bevölkerung bis 1740 unter einem katholischen Landesherrn. Diese Mehrheit war überwiegend lutherisch, lässt aber ihre begabten Söhne im 17. Jahrhundert im calvinistischen Leiden in den Niederlanden studieren. Dies alles zusammen fördert ungemein das Nachdenken. In der deutschen Dichtung des Barockzeitalters haben die Schlesier die Führung. Christian Wolff, der Vater der deutschen Aufklärung und Gründlichkeit aus Breslau, ist durch den Gegensatz und Wettstreit der Konfessionen in Schlesien zu dem bedeutendsten Philosophen seiner Zeit geworden.

b) Kulturtopographisch gilt, dass die Deutschen in Böhmen und Mähren in Prag die erste mittelalterliche Universität diesseits der Alpen hatten, die preußischen Länder in Königsberg seit der Mitte des 16. Jahrhunderts eine der bald nach der Reforma¬tion gegründeten protestantischen Universitäten. Für die Schlesier wirkte sich das Gegenteil positiv aus. Da sie (bis 1702 bzw. 1812) keine eigene Universität besaßen, konnten sie sich außer den oberitalienischen Universitäten die besten deutschen Universitäten als Studienorte aussuchen: erst Prag, bald Leipzig, dann Wittenberg, Leiden in Holland und Jena.

c) Eine wichtige Rolle hat zweifellos auch der Wohlstand im Osten gespielt, erworben durch Handel und Gewerbefleiß. Sehr viel Geld ist zwar für die Bildung oft schädlich, weil es die eigene Anstrengung und Kraftentfaltung behindern kann, aber in mäßigem Umfang ist es eine unabdingbare Voraussetzung für eine optimale Stillung des Bildungshungers.

d) Auch einige siedlungsgeschichtliche Tatbestände sind erwähnenswert. So der biologische Tatbestand, dass sich an der deutschen Ostsiedlung des Hochmittelalters viele deutsche Stämme beteiligt haben, von den niederdeutschen, ja niederländischen Stämmen über Franken und Thüringer bis zu den Obersachsen in der Mark Meißen, so dass die Neustämme gewiss nicht aus Inzucht hervorgegangen sind, abgesehen von der Vermischung mit slawischer und baltischer Vorbevölkerung. Man tut sicher gut daran, diesem Gesichtspunkt keine große Bedeutung beizumessen, ganz übergehen sollte man ihn jedoch nicht.

e) Wichtiger erscheint mir ein anderer Tatbestand, der mit der Siedlungsbewegung zusammenhängt. Es waren sicher nicht die Trägen und Ängstlichen, die den Weg in den unterentwickelten und schwach besiedelten Osten angetreten haben. Ihr Pioniergeist war zweifellos eine gute psychische Voraussetzung für einen beachtlichen Kulturbeitrag.

f) Schließlich mag auch die Weite der Landschaft und der planmäßige Städtebau zur Horizonterweiterung beigetragen haben. Descartes, einer der Väter der modernen europäischen Wissenschaft, vergleicht auch die Städte, die von einem Ingenieur nach Plan erbaut wurden, mit den wissenschaftlichen Gedankengebäuden aus einem Guss, die ein Gelehrter allein hervorgebracht hat.

3. Mancher mag fragen, ob denn diese Ausstellung nicht bei unseren Nachbarn, besonders den Polen, zu Irritationen führen könne. Nun, man kann in dieser Welt, was immer man unternimmt, Missverständnisse nicht verhindern, auch wenn man bestrebt ist, sie nicht leichtfertig hervorzurufen. Aber die Erfahrungen aus Gesprächen mit polnischen Gelehrten und auch Politikern der kommunalen Ebene sind ganz anders. Unsere polnischen Nachbarn haben vielmehr ein vitales Interesse daran, die deutsche Geschichte der ihnen nach dem Krieg zugefallenen Gebiete besser kennenzulernen und vor allem der eigenen Jugend die Wahrheit über die Geschichte der Städte und Länder, die sie bewohnen, zu erschließen. Und was gerade die Kulturgeschichte anbelangt, deren Studium so nötig ist für die Bildung und das Selbstbewusstsein aller Europäer, so kann niemand diese Ausstellung besuchen, ohne zu erkennen, dass es sich um ein gemeinsames europäisches Erbe handelt, das ihm hier nahegebracht wird und das unsere Nachbarn mit uns vielfältig verbindet.

Daran anzuknüpfen in der Orientierung an den höchsten Zwecken der Menschheit, bedeutet, dass der falsche Nationalstolz, der auf Trennung von Völkern und Staaten gerichtet ist, wegfallen muss zugunsten eines jeden redlichen Partner achtenden Wettstreits, bei dem alle ihr persönliches wie ihr nationales Selbstwertgefühl aus den Leistungen schöpfen, die den Menschen zum Segen und Gott zur Ehre gereichen.

Begleitbuch
Eberhard Günter Schulz (Hg.): Im Dienste der Menschheit. Bedeutende Persönlichkeiten aus dem historischen deutschen Osten. 226 Seiten mit zahlreichen Abbildungen,
ISBN 978-3-87057-197-9

Was nun das Begleitbuch zur Ausstellung anbetrifft, so hat es eine Doppelfunktion zu erfüllen. Einmal soll es dem gründlichen Ausstellungsbesucher eine Vor- und Nachbereitung seines Besuches ermöglichen. Zum anderen soll es aber auch unabhängig von der Ausstellung genutzt werden können, um Einblicke in den großen kulturgeschichtlichen Beitrag der Deut¬schen aus dem Osten zu gewinnen, die auf einigen Gebieten zu Überblicken ausgestaltet werden konnten. Das Auswahlprinzip der Ausstellung wurde für das Begleitbuch beibehalten, lediglich in einigen Überblicken wurde darüber hinausgegriffen. Der Benutzer des Buches kann also weder nach Sachgebieten noch nach Persönlichkeiten einen umfassenden Überblick über den kulturgeschichtlichen Beitrag der Deutschen aus dem Osten erwarten. Das Buch hat keine andere Zielsetzung als die Ausstellung auch: Es will auf wissenschaftlich solider Grundlage in Interesse weckender Weise auf den großen Anteil Deutscher aus dem Osten an der deutschen und gesamteuropäischen Kultur hinweisen und bedient sich dazu hervorragend geeigneter Gestalten aus verschiedenen Sachgebieten. Durch diese Schlaglichter kann das Buch noch mehr als die Ausstellung zum Nachdenken und zu Spezialstudien anregen.

1. Im Rahmen der Einblicke sind die Lebensdaten und Würdigungstexte weitgehend identisch mit den Texten in der Ausstellung selbst. In einigen Fällen sind die Texte im Buch ausführlicher: es gelangten die ursprünglich vorgesehenen Texte ohne die für die Ausstellungstafeln notwendigen Kürzun¬gen zum Abdruck. In den Überblicken sind die Informationen über Einzelheiten geringer als auf den Tafeln der Ausstellung. Dafür wurden in diesen Fällen mehr Zusammenhänge herausgearbeitet. Die Mischung beider Formen der Darstellung dürfte für den Leser nicht ohne Reiz sein.

2. Dieses Buch ist kein Katalog im engeren Sinne. Da es sich im wesentlichen nicht um eine Ausstellung von Originalexpona¬ten, sondern um Reproduktionen auf Tafeln handelt, war auf eine Dokumentation von Exponaten zu verzichten. Die Abbildungen im Buch geben daher nur einen kleinen Teil der Abbildungen wieder, die in der Ausstellung Verwendung fanden. Bei der Auswahl wurde das Prinzip beachtet, nur Abbildungen in das Buch aufzunehmen, die auch in der Ausstellung zu sehen sind. Auch die Abbildungen sollen ja das Interesse am Besuch der Ausstellung wecken und danach helfen, die Erinnerung an das Gesehene wiederzubeleben.

3. Auf Literaturangaben wurde – mit einer begründeten Aus¬nahme bei den Politikern – prinzipiell verzichtet. Es handelt sich durchweg um so bedeutende Persönlichkeiten, dass der Leser die Quellen- und Sekundärliteratur oder den Weg dazu in allen einschlägigen Nachschlagewerken leicht finden kann.

Die Ausstellung wurde auf zahlreichen Stationen im In- und Ausland gezeigt, bis hin nach Budapest und Königsberg, und wird von der Stiftung weiterhin bereitgehalten.