Kulturportal
Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Der Luthereffekt im östlichen Europa

01.10.2017 , 15:00
Eichendorffsaal im Haus Schlesien
Dollendorfer Straße 412, 53639 Königswinter-Heisterbacherrott

Eine Buchvorstellung mit Prof. Dr. Detlef Haberland: Luther und der reformatorische Buchdruck im östlichen Europa.

Die Formierungsphase der reformatorischen Konfessionskirchen dauerte im östlichen Europa länger als im deutschsprachigen Raum. Die Ausbreitung der lutherischen Lehre erfolgte nicht selten in Konkurrenz zu anderen evangelischen Strömungen; dabei spielte der Zusammenhang zwischen Religion und Nation eine besondere Rolle.
Die Beiträge untersuchen die Wechselwirkungen der lutherischen Lehre im östlichen Europa. Der zeitliche Bogen reicht vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart, um die heute noch manifesten Folgen der Reformation beispielsweise in Polen oder auf dem Gebiet des heutigen Rumänien zu verdeutlichen. Neben der Ereignisgeschichte stehen die mediale Vermittlung reformatorischen Gedankenguts in Wort und Schrift, Kunst und Architektur sowie der Umgang mit diesem kulturellen Erbe im Zentrum des Interesses.

Der Germanist Prof. Dr. Detlef Haberland

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Er hat sich mit »Luther und dem reformatorischen Buchdruck im östlichen Europa« näher auseinandergesetzt und wird den Band, der in der Reihe »Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa« erschienen ist, vorstellen.

Entgelt:
3,- Euro

Eine Veranstaltung des Hauses Schlesien. Der Vorlesungsband befindet sich in der Reihe der »Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa«.