Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
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Wilhelm Böhm, Zu neuen Ufern

Buchvorstellung und Lesung auf der Buchmesse Leipzig

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leipzig liest“ stellte die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen auf der Leipziger Buchmesse 2012 den im Helmut Preußler Verlag, Nürnberg, neu erschienenen vierten Band vor:

In drei Bänden hat Wilhelm Böhm vor dem Hintergrund des zu Ende gehenden II. Weltkrieges in den vergangenen Jahren die Erlebnisse des zehnjährige Wilhelm Klinger, geschildert, der mit seiner Familie aus Reichenberg, heute Liberec, im Sudetenland fliehen musste. Band I „Auf des Messers Schneide“ und Band II „Keine Liebe – kein Erbarmen“ ergänzen sich in der Aufarbeitung des Schicksals des sudetendeutschen Jungen, der III. Band „Zwischen Bangen und Hoffen“ behandelt die Rückkehr in die alte Heimat und die erneute Vertreibung.

Im nun vorliegenden 4. Band „Zu neuen Ufern“ beschreibt der Autor in ergreifender und spannender Darstellung die selbst erlebten Vertreibungs-Umstände, ohne in eine bloße Anhäufung von Klagen über die schlimmen Erfahrungen mit den Knechten der Beneschdekrete abzugleiten. Vielmehr wird auch das weitgefächerte Spektrum der Vertreibungsfolgen und deren Bewältigung an den „neuen Ufern“ geschildert. Dieser Zusammenhang soll mit diesem Buch vor allem für den historisch interessierten Leser nacherlebbar werden.

Der Autor selbst trug bei der Leipziger Veranstaltung mit markanter Stimme anekdotenhafte Passagen aus seinem neuen Buch vor. Davon, dass dies beim Publikum großen Anklang fand, zeugte nicht nur der herzliche abschließende Applaus, sondern auch, dass manche der Zuhörer in anschließenden Gesprächen die geschilderten Ereignisse aus eigenem Erleben bestätigten.


16,80 €, ISBN 978-3-934679-47-4
Direkte Bestellung beim Helmut Preußler Verlag,
Dagmarstr. 8, 90482 Nürnberg, Tel: 0911/ 954780

http://www.wilhelmboehm.de