Kulturportal
Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Bardeleben, Adolf von

Chirurg

* 1819, 01.03.
Frankfurt/Oder

† 1895, 24.09.
Berlin

Seine Bedeutung besteht vor allem darin, daß er als einer der ersten Listers antiseptische Wundbehandlung einführte, die er dabei wesentlich vereinfachte und ver­besserte.

Er wirkte in Berlin, Heidelberg und Gießen, seit 1849 in Greifswald als ordentlicher Professor und „Alleinherrscher über das Gebiet der Chirurgie“ und seit 1868 als Direktor der chirurgischen Klinik, der Charité in Berlin. Bardelebens „Handbuch der Chirurgie und Operationslehre“ (1852) galt lange Zeit hindurch als unbestritten bestes Lehrbuch auf seinem Gebiet. Er reformierte den klinischen Unterricht und erwarb sich Verdienste durch seine Berichte über die medizinische Literatur des Auslandes.

Als Förderer der topographischen und vergleichenden Anatomie und der Entwicklungs­geschichte und Erforscher der Spermatogenese hat sich sein Sohn, der Anatom Karl von Bardeleben (1849–1918) einen Namen gemacht, als erfolgreicher Schachspie­ler auf deutschen und internationalen Turnieren sein Sohn Kurt von Bardeleben (1861–1924).

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Adolf_von_Bardeleben

Wünschen Sie Änderungen oder Ergänzungen? Dann schreiben Sie uns dies bitte mit Angabe der betreffenden Person.