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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Birkner, Andreas

Schriftsteller

* 1911, 15.08.
Kleinschenk/Siebenbürgen

† 1998
Freiburg/Breisgau

Als Sohn eines Bauern in Kleinschenk (Siebenbürgen) geboren, besuchte er die Schule in Hermannstadt und absolvierte 1930 das Theologisch-Pädagogische Seminar, wo er die Pfarramtsprüfung bestand.

Danach war er zunächst als Lehrer, dann als Pfarrer in Craiova, der Hauptstadt der kleinen Wallachei und von 1953 bis 1957 als Pfarrer in Hermannstadt, danach im gleichen Amt in Pretai bei Mediasch tätig, wo er 1957 verhaftet und 1959 im Schriftstellerprozeß zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt wurde.

1964 wurde er aus der Haft entlassen und 1968 mit anderen Schriftstellern von den rumänischen Behörden rehabilitiert. Nach Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland ist er seit 1966 in Freiburg als Krankenseelsorger an den Universitätskliniken tätig.

Als Schriftsteller hat Birkner Romane und Erzählungen, u. a. Wind in der Tenne, 1944; Die Tatarenpredigt, 1973; Das Meerauge, 1976; Heinrich, der Wagen bricht, 1978; Der Teufel in der Kirche, 1980 veröffentlicht.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Birkner

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