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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Bochmann, Gregor

Maler

* 1850, 20.05.
Nehat/Estland

† 1930, 12.02.
Hösel/Düsseldorf

Als Sohn eines Forstrevidenten der Domänen in Estland geboren, erhielt der Maler Gregor von Bochmann den ersten Unterricht in Reval. Das Revaler Schiller-Stipendium ermöglichte ihm im Jahre 1868 den Besuch der Akademie der Künste in Düsseldorf, wo er bereits 1871 ein eigenes Atelier eröffnete.Studienreisen führten ihn nach Holland, Belgien und in seine estländische Heimat, die ihm die Stoffe zu seinen Gemälden lieferten.

Bochmann, der auch als vollendeter Aquarellist galt, malte vorzugsweise Strand- und Landschaftsmotive und Szenen aus dem Volksleben. Ausstellungen seiner Werke (Estländische Landschaften und Bauern, belgische und holländische Fischer) wurden u. a. in Berlin, Brüssel und München gezeigt. Seine Bilder fanden Aufnahme in zahlreichen Galerien, wie z. B. in der Städtischen Kunstsammlung Düsseldorf, der Kunsthalle in Hamburg, der Nationalgalerie in Berlin und der Neuen Pinakothek in München.

Bochmann, dem im Jahre 1895 der Professortitel verliehen wurde, erhielt die Große Preußische und die Große Bayerische Staatsmedaille sowie den belgischen Leopold-Orden.

Lit.: Der Maler Gregor von Bochmann. Katalog zur Ausstellung Galerie an der Börse, Düsseldorf vom 3. bis 17. August 2002. – Julia Hümme: Gregor von Bochmann (1850–1930). Leben und Werk eines deutsch-baltischen Malers in Düsseldorf, Kiel, 2007. – Silke Köhn: Gregor von Bochmann 1850–1930, Sammler Journal, April 2009, S. 72–79.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_von_Bochmann

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