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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Boehm, Max Hildebert

Prof. f. Volkstheorie und Volkstumssoziologie

* 1891, 16.03.
Birkenruh/Livland

† 1968, 09.11.
Lüneburg

Aufgewachsen im Elsaß, studierte Max Hildebert Boehm von 1909-1914 an den Universitäten Bonn, Jena, München und Berlin (Dr. phil.).

Nach dem Ersten Weltkrieg war er in Berlin Mitbegründer des Deutschen Schutzbundes für die Grenz- und Auslandsdeutschen, Leiter der Arbeitsstelle für Nationalitätenprobleme (1920-1925), des späteren Instituts für Grenz- und Auslandsstudien (1926 bis 1945) und führender Mitarbeiter des Politischen Kollegs. Von 1928-1935 lehrte er als Dozent Ethnopolitik an der Deutschen Hochschule für Politik, war von 1933 bis 1940 Lehrbeauftragter für Nationalitätenkunde an der Berliner Universität und von 1933-1945 Ordinarius für Volkstheorie und Volkstumssoziologie an der Universität Jena.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Boehm in Lüneburg das Nordostdeutsche Kulturwerk. Er übernahm die Leitung der 1932 gegründeten deutsch-baltischen Carl-Schirren-Gesellschaft e. V., erhielt 1956 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Seine wichtigsten Werke: „Europa irredenta“ (1923), „Die deutschen Grenzlande“ (1925), „Das eigenständige Volk“ (1932), „Der Bürger im Kreuzfeuer“ (1933), „ABC der Volkstumskunde“ (1936), „Lothringerland“ (1942), „Geheimnisvolles Burgund (1944).

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Hildebert_Boehm

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