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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Bumke, Oswald

Psychiater, Neurologe

* 1877, 25.09.
Stolp/Pommern

† 1950, 05.01.
München

Der Geheime Medizinalrat Oswald Bumke besuchte das Gymnasium in Stolp und studierte an den Universitäten Freiburg i. Br., Leipzig, München und Halle. Er habilitierte sich im Jahre 1904 für Psychiatrie, war seit 1910 außerordentlicher Professor der Psychiatrie und Neurologie in Freiburg i. Br., wurde 1914 Ordinarius in Rostock, 1916 in Breslau, 1921 in Leipzig und 1924 in München. Bumke war Verfasser zahlreicher, auch volkstümlicher Schriften auf den Gebieten Neurologie und Psychiatrie, Herausgeber eines Handbuches für Geisteskrankheiten, Schriftleiter des Archivs für Psychiatrie und Nervenkrankheiten und Ehrenmitglied des Vereins für Psychiatrie und Neurologie in Wien.

Zu seinen wissenschaftlichen Veröffentlichungen gehören u. a.: „Die Pupillenstörungen bei Nerven- und Geisteskrankheiten“ (21911), „Kultur und Entartung“ (21922), Lehrbuch der Geisteskrankheiten1 (31929), „Psychologische Vorlesungen“ (21922), „An den Grenzen der Psychiarie“ (1929), „Die Psychoanalyse. Eine Kritik“ (1931), „Die Psychoanalyse und ihre Kinder“ (1931), „Gedanken über Seele“ (1940), „Erinnerungen und Betrachtungen“ (1952).

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Bumke

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