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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Dittrich, Otto

Theologe

* 1884, 13.02.
Groß-Kikinda/Banat

† 1927, 02.05.
Temeschburg/Banat

Als Sohn eines Kaufmanns geboren, besuchte Dittrich 1895-1903 die Gymnasien in Groß-Kikinda und Temeschburg; studierte 1903-1908 Theologie an der Temeschburger theologischen Fakultät und empfing am 28. Juni 1908 die Priesterweihe. 1908-1911 war er Kaplan in Billed, 1911-1919 Koadjutor in Bogarosch, 1919 bis zu seinem Tode Pfarrer in Gertianosch. Dittrichs starb an einer Sepsis in Temeschburg.

Seine Bedeutung liegt in der Begründung des „Banater Deutschen Sängerbundes“, auch „Bund Banater deutscher Sänger* genannt. Zusammen mit dem Gertianoscher Pädagogen Johann Ruß und dem Landwirt Josef Dittrich warb er im Banat für den Zusammenschluß der örtlichen deutschen Gesangvereine. Am 22. August 1922 kamen 31 deutsche Gesangvereine in Perjamosch an der Marosch zusammen; der Sängerbund wurde gegründet. Otto Dittrich wählte man einstimmig zum Schriftführer. 1930 umfaßte die Institution 92 Vereine im Banat und im Arader Gau. 1927 schuf der Bund die „Dittrich-Stiftung“; der Gertianoscher Gesangverein stiftete den „Dittridi-Pokal*.

Bibl.: 1. Schematismus der Tsdianader Diözese, 1925; 2. Hoffmann Matz: Zehn Jahre Banater Deutscher Sängerbund. In: Schwäbischer Volkskalender für das Jahr 1934. Temeswar (1933).

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Dittrich_%28Theologe%29

 

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