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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Doms, Wilhelm

Maler, Zeichner, Graphiker

* 1868, 03.10.
Ratibor/Oberschlesien

† 1957, 14.02.
Berlin

Der Maler, Zeichner und Graphiker ver­dient den Ehrentitel eines „oberschlesischen Alfred Kubin“. Der Künstler stammte aus der bekannten Fabri­kantenfamilie Doms aus Ratibor.

Er lebte als Autodidakt und Frei­schaffender in Berlin. 1942 wurden seine Wohnung und das Atelier durch ein Bombardement zerstört, wodurch ein Teil seiner Kunstwerke verloren ging. Doms starb als alter, resignierender Mann, fast neunzigjährig.

Seine Kunst entwickelte sich von den Zeitströmungen hinweg und be­vorzugte vor allem in seinen Tierzeichnungen die Karikatur, das Satirische, ja das Skurrile, absurd Hintergrün­dige. Neben diesem Hauptzug seines Wesens zeigt sich Wilhelm Doms auch als beachtlicher Landschaftsmaler, ausgezeichneter Porträtist und eigenwilliger Philosoph.

Lit.: Roberta Henning von Lange: Wilhelm Doms (1868–1957). Ein Leben zwischen Mythos und Symbol. Bernd Witte (Hrsg.), Frankfurt am Main 2000.

Bild: Dämmerung, Radierung 1906.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Doms

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