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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ehlert, Tamara

Schriftstellerin, Lyrikerin

* 1921, 28.12.
Königsberg i.Pr.

† 2008, 08.09.
München

Sie besuchte die Oberschule in ihrer Heimatstadt und nahm dann Schauspielunterricht. Karl Herbert ver­öffentlichte im „Königsberger Tageblatt“ ihre ersten Erzäh­lungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann sie in Nieder­sachsen als freie Mitarbeiterin bei Zeitschriften, Zeitungen und Rundfunk. 1951 ging sie nach München.

1957 erhielt sie für ihre Gedichte den Brentano-Preis. Im gleichen Jahr er­schien aus ihrer Feder ein Band Kurzgeschichten. In der Lyrik fand sie einen eigenen Ton zwischen Volkslied und Ballade. In dem Bändchen „Alles dies war einmal meine Welt“ findet man ihre besten Gedichte, die zu den stärksten Leistungen der ostpreußischen Lyrik unseres Jahrhunderts zählen. 1970 erhielt sie die Ehrengabe der Allensteiner Kul­turschaffenden, im gleichen Jahr den Nikolaus-Kopernikus-Preis, weiterhin 1976 den Andreas-Gryphius-Preis der Künstlergilde Esslingen.

weitere Werke: “Die Dünenhexe”, Kurzgeschichten (1950). – “Spröder Wind von Ost”, Lyrik (1971). – “Kleiner alter Mann geht durch den Wind”, Lyrik (1976). – “Das silberne Fräulein”, Erzählungen und Gedichte (1976). –”So war der Frühling in meiner Stadt”, Gedichte und Prosa (1993).

Bibl.: Kürschners Literaturkalender 1967.

Bild: Porträt aus dem Jahre 1959 https://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1365206

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Tamara_Ehlert

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