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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Eis, Maria

Schauspielerin

* 1896, 22.02.
Prag

† 1954, 18.12.
Wien

Die Schauspielerin Maria Theresia Eis, Tochter eines Kaffeehausbesitzers, studierte 1916/1917 an der Wiener Akademie für Musik und Darstellende Kunst und war zugleich im Büro des Burgtheaters tätig.

Von 1919-1924 war sie an der Neuen Wiener Bühne. Paul Wegener, der sie dort sah, verpflichtete sie für seine Strindberg- und Wedekind-Tourneen durch Deutschland und Holland. 1924 wurde Maria Eis an das Deutsche Theater nach Berlin berufen, geriet dort jedoch in die Theaterkrise und nahm daher bereits 1926 ein Engagement am Hamburger Thaliatheater an. 1932 wurde sie an das Wiener Burgtheater berufen. Hier waren ihr große Erfolge in klassischen Rollen und als Rezitatorin beschieden. Die Eis war gleichzeitig erste Heldin, erste Salondame und erste Charakterdarstellerin. Von 1938 bis 1943 gastierte sie am Schiller-Theater in Berlin und wurde 1946 zur Kammerschauspielerin ernannt. Den Höhepunkt ihrer Kunst erreichte sie in ihrer letzten Rolle, der Schauspielerin in J. Anouilh’s „Colombe“.

Bild: https://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.data.image.e/e369978a.jpg

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Eis

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