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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Fircks, Karl Freiherr von

Dichter

* 1828, 25.07.
Gut Kl. Drogen/Kurland

† 1871, 20.02.
Gut Niegranden/Kurland

Aufgewachsen auf dem kurländischen Gute seines Großvaters in Niegranden, nahe der litauischen Grenze, wo er Hausunterricht erhielt, studierte Karl von Fircks Rechtswissenschaften in Göttingen (1846-1848) und politische Ökonomie in München (1848-1849). Von 1859-1852 war er Assessor am Hauptmannsgericht in Grobin. Beim Ausbruch des Krimkrieges meldete er sich 1853 als Freiwilliger bei einem russischen Ulanen-Regiment und kämpfte in den Donaufürstentümern. Wegen eines schweren Unfalls schied er aus dem Armeedienst aus und übernahm 1855 die Bewirtschaftung des Gutes Rettingen im Gouvernement Kowno. 1958 heiratete Fircks Louise (Lucie) Baronesse von Grotthuss und floh 1863 vor polnischen Insurgenten nach Niegranden, wo er die letzten anderthalb Jahre seines Lebens verbrachte.

Einen Band Gedichte gab er 1871 unter dem Titel „Poetischer Nachlaß“ hervor. Fircks, der auch Dramen und Balladen veröffentlichte, wunde als Kurländischer Lyriker bekannt, dessen Gedichte an Lenau und Eichendorf erinnern.

Weblink: https://www.deutsche-liebeslyrik.de/fircks_karl.htm#g6

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