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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Fuchs, Erich

Zeichner, Radierer, Maler

* 1890, 14.02.
Magdeburg

† 1982

Er kam 1909 als „wandernder Maler“ nach Schömberg, der alten Weberstadt im Grüssauer Land. Diese Landschaft, mit der Schneekoppe im Hintergrund, nahm ihn gefangen; Eindruck machten diese Menschen auf ihn. Er zeichnete die Weber, das Städtchen und das Land und wurde der Maler des schlesischen Gebirgsvolkes. 1923 fand er in Hain, im Riesengebirge, seine Heimat. Von 1945 bis 1948 blieb er in Schlesien, harrte so lange aus, bis sein Lebenswerk unter dem Schutz eines unter polnischer Verwaltung stehenden schlesischen Museums sichergestellt war. Dann arbeitete er in Westdeutschland weiter — im Westfälischen, Niedersächsischen, am Rhein und in den Bergen.

Er lebte in Marburg/Lahn. Sein Gesamtwerk ist für die schlesische Volkskunde wichtig.

Weblink: https://sj-thueringen.de/index.php?id=22214

Bibl.: Vierteljahresschrift Schlesien, Würzburg.(1975)

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