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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Goethe, Ottilie von

Schriftstellerin

* 1796, 31.10.
Danzig

† 1872, 26.10.
Weimar

Ottilie Wilhelmine Ernestine Henriette Freiin von Pogwisch war Tochter des preußischen Offiziers Wilhelm Julius Freiherr von Pogwisch und seiner Frau Henriette, einer geborenen Henckel von Donnersmarck. Dem Vater gehörten die Güter Schellenberg (bei Gerdauen), Worlack und Wotterbeck (bei Pr. Eylau) sowie Mockrau (bei Marienwerder). Großvater Carl Bendedikt Freiherr von Pogwisch besaß die Güter Groß- und Klein Saalau (bei Friedland) in Ostpreußen. Als der Vater Wilhelm Freiherr von Pogwisch seine Güter verlor, betrieb 1802 die Großmutter, die Gräfin Henckel von Donnersmarck die Trennung der Ehe ihrer Tochter. Frau von Pogwisch zog mit ihren beiden Töchtern, Ottilie und Ulrike, 1809 nach Weimar, wo ihr die Stellung einer Hofdame bei der Großherzogin Luise vermittelt wurde, während die Gräfin Henckel als Oberhofmeisterin bei der Erbprinzessin Maria Paulowna eintrat.

Die beiden Töchter, Ottilie und Ulrike, erhielten Privatunterricht, lernten Französisch und Englisch und konnten an Hoffestlichkeiten teilnehmen. Ottilie war sehr musikalisch und verfügte über einen warmen Alt, mit dem sie an im Hause Goethe am Frauenplan veranstalteten kleinen Vokalkonzerten teilnehmen durfte. Auf diese Weise wurde sie auch Sohn August von Goethe bekannt.

Ottilie wurde als klug und sehr charmant bezeichnet; sie zeigte "eine zierliche, anmutige Erscheinung mit großen, tiefblauen, sprechenden Augen, eine Fülle dunkelblonder Locken, mit einem feinen Näschen, einem schön geschwungenen Mund." Sie besaß "eine ungewöhnliche Anziehungskraft", sie gründete den ‘Orden der Hoffnung’, der der Hilfe für Verwundete und Versprengte aus den Freiheitskriegen 1813 gewidmet war "und damit ihren patriotischen Gefühlen für Preußen Ausdruck" gab (Mangold).

August von Goethe war von ihr beeindruckt. Vater Goethe sah im Jahre des Todes seiner Frau Christiane in August und Ottilie ein geeignetes Paar, ja er bat Ottilie zu einem Spaziergang und machte sich selbst zum Brautwerber seines Sohnes. Am 31. Dezember 1816 war die Verlobung. Am 1. Januar 1817 schrieb Goethe an seinen Freund Karl Friedrich Zelter: "Die jungen Leute… scheinen wirklich füreinander bestimmt, es ist mir nicht bang um sie!" Ottilie jedoch hegte aus Selbsterkenntnis gewisse Befürchtungen. Trotzdem erfolgte die Hochzeit am 17. Juni 1817 im Hause am Frauenplan, in dem Goethe dem jungen Paare im zweiten Stock die neuausgebaute Mansardenwohnung einräumte. Vom Hauhalt verstand Ottilie sehr wenig; Vater Goethe und Sohn August erlebten in ihr weniger eine Hausfrau als eine Dame des Hauses. Am 9. April 1818 wurde Sohn Walther von Goethe geboren. Das junge Paar reiste im Jahre 1819 nach Berlin; es wohnte bei Zelter, wurde bei Hofe empfangen, erhielt eine Loge im Theater und wurde gefeiert. Goethe, davon unterrichtet, schrieb an August: "…als dann will ich Ottilie gratulieren, daß ihre kleine Person höchsten Orts sehr guten Eindruck gemacht hat." Am 20. September 1820 wurde Sohn Wolfgang geboren. Bei der Erziehung der Kinder war Ottilie wenig wirkungsvoll, der Großvater setzte sich mit ein; später wurde auch ein Hauslehrer engagiert.

Im Februar 1823 erkrankte Goethe sehr schwer, Ottilie wachte in den Nächten bei ihm und war seine treue Pflegerin; nachdem eine Besserung eingetreten war, durfte sie sich als seine Vorleserin betätigen. Nach einem schweren Herzanfall Goethes im Herbst 1823 übernahm Ottilie abermals die Pflege, wofür August von Goethe seiner Frau eine zweite Reise nach Berlin stiftete. Ottilie nahm Klavier- und Zeichenunterricht; der Vormittag gehört ihren Studien, der Nachmittag dem Schwiegervater (den sie stets Vater nannte) für Gesang, Vorlesungen, Gespräche oder Spazierfahrten. Zusammen mit dem Engländer Charles Des Voeux übersetzte sie den Tasso ins Englische. Die Familie wurde nicht vernachlässigt, am 29. Oktober 1827 wurde eine Tochter geboren, der Goethe den Namen Alma gab.

Am 28. August 1829, an Goethes Geburtstag, gab es ein Beisammensein im Mansardenstübchen bei Ottilie, die vorschlug, etwas zu erfinden, "um die einschlafende Gesellschaft wieder wachzurütteln". (Soret) Zu diesem Zwecke wurde ein "Musenverein" gegründet, der dichtend, singend, malend den Musen dienen sollte: Goethe sollte das Oberhaupt sein, was er jedoch ablehnte. Darauf folgte Ottiliens Vorschlag, eine Zeitschrift zu gründen, der angenommen wurde. Die erste Nummer der Zeitschrift,Chaos genannt, erschien im September 1829. Herausgeberin war Ottilie; zur Redaktion gehörten James Patrick Parary, Hofrath Frédéric Soret sowie Dr. Johann Peter Eckermann. Unter den 96 Mitarbeitern befanden sich neben den drei Familienmitgliedern Juliane Auguste Christiane von Bechtolsheim, Natalie Herder, Karl Ludwig von Knebel, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Henry Lawrence, Friedrich von Müller, Adele Schopenhauer, Charles Sterling, Marianne von Willemer und Karl Friedrich Zelter. Goethe, der dieser dreisprachigen Zeitschrift nicht nur Beiträge lieferte, sondern auch Korrekturen leistete, äußerte am 5. April 1830 in einem Gespräch mit Eckermann: "Es ist doch hübsch von meiner Tochter, und man muß sie loben und es ihr Dank wissen, daß sie das höchst originelle Journal zustande gebracht und die einzelnen Mitglieder unserer Gesellschaft so in Anregung zu unterhalten weiß, daß es doch nun bald ein Jahr besteht. Es ist freilich nur ein dilettantischer Spaß, und ich weiß wohl recht gut, daß nichts Großes und Dauerhaftes dabei herauskommt; allein es ist doch artig und gewissermaßen ein Spiegel der geistigen Höhe unserer jetzigen Gesellschaft. Und dann, was die Hauptsache ist, es gibt unseren jungen Herren und Damen, die oft gar nicht wissen, was sie mit sich anfangen sollen, etwas zu tun; auch haben sie dadurch einen geistigen Mittelpunkt, der ihnen Gegenstand der Besprechung und Unterhaltung bietet und sie also gegen den ganzen nichtigen und hohlen Klatsch schützt. Ich lese jedes Blatt, sowie es frisch aus der Presse kommt, und kann sagen, daß mir im Ganzen noch nichts Ungeschicktes vorgekommen ist…" Erst nach Goethes Tod sollte Ottilie die Herausgabe der Zeitschrift einstellen.

Am 26. Oktober 1830 starb August von Goethe in Rom; er wurde nahe der Pyramide des Cestius beigesetzt. Am 25. November erlitt Vater Goethe einen Blutsturz. Er machte sich Sorgen um seine Enkelkinder, bestellte ihnen Vormünder und änderte sein Testament: Die Einnahmen aus seinen Werken sollten den Enkeln zukommen. Der "geliebten Schwiegertochter" vermachte er Haus, Garten, Mobiliar, Silber und sonstige Gebrauchsgegenstände sowie "ein Witthum aus –  jährlich 500 Thl. sächsisch und für jedes der Kinder zur Erziehung und Alimentation ebenfalls 500 Thl." Im Falle einer Wiederverheiratung seiner Schwiegertochter sollte jedoch das Wittum fortfallen. Eine Wiederverheiratung der Ottilie würde "das Fallgitter" sein, das "zwischen meiner Liebe und ihr niederfiele." Ottilie, die einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte, blieb jedoch "des Vaters beste Gesellschafterin und unermüdlich liebende, aufopferungsvolle Tochter" (Mangold). Adele Schopenhauer schrieb an Ottilie in einem Kondolenzbrief: "… Du stehst auf einer Höhe, die selten eine Frau erreicht. Ganz Deutschland blickt auf Dich wie auf den letzten Bewahrer eines uns allen eigenen Schatzes. Jetzt stehst Du ganz allein … neben des Vaters erlöschendem Leben … Jetzt bist Du frei und mußt nichts als des Vaters letzte Tage verschönen." Ottilie antwortete Adele: "Du sagst, ganz Deutschland blickt auf mich? Deutschland blickt auf Goethe –  und ich pflege meinen Vater…"

Am 16. März 1832 erkrankte Goethe schwer; Ottilie übernahm wieder Tag und Nacht die Pflege. Am Morgen des 22. März unterhielt Goethe sich "mit seiner Tochter" über den nahenden Frühling und äußerte den Wunsch: "Komm, Frauenzimmerchen, gib mir Dein liebes Pfötchen!" In ihren Armen starb Goethe, ohne daß Ottilie den Moment des Todes gespürt hatte; Hofrat Vogel löste ihre Hand aus der des Toten.

Für Ottilie begann ein neuer Abschnitt ihres Lebens; sie hatte Schulden, brauchte dringend Geld. Sie besuchte zunächst Adele Schopenhauer in Unkel (a. Rhein). Im ehemaligen Kloster Nonnenwerth traf Ottilie im Juni 1832 Charles Sterling, der Goethe von Byron anempfohlen worden war und den er einen dämonischen Jüngling genannt hatte. Auch Zuwendungen Sybille Mertens-Schaafhausens, der Tochter und Erbin des Bankiers von Schaafhausen, eng befreundet mit Adele Schopenhauer und ehemals Mitarbeiterin des Chaos, konnten ihre Lage nicht durchgreifend bessern. Die Bettlerin von Weimar, so der Titel eines ihrer Gedichte, wendete sich nach Wien, wo sie am 15. Februar 1835 einem Töchterchen, Anna Sybille, das Leben schenkte (das bereits am 4. Juli 1836 verstarb), während der Vater, Charles Sterling, nichts mehr von sich hören ließ.

Im Oktober 1835 war Ottilie nach Weimar zurückgekehrt. Sohn Wolfgang sollte am Gymnasium in Weimar das Abitur ablegen, danach in Bonn, Heidelberg und Jena Jura studieren, um in den Diplomatischen Dienst einzutreten. Sohn Walther, früh von Zelter musikalisch gefördert, ging nach Leipzig zu Felix Mendelssohn, fand zu ihm jedoch nicht die richtige Einstellung und wandte sich an Carl Löwe in Stettin. Er vertonte das Singspiel Anselmo Lancia (oder Das Fischermädchen), das Theodor Körner geschrieben hatte. Ottilie setzte sich für die Aufführung des Singspiels beim Intendanten des Weimarer Hoftheaters, Hofmarschall von Spiegel, ein. Die Uraufführung fand am 15. Oktober 1839 statt; doch das Presseecho war ungünstig (auch das Urteil Robert Schumanns). Walther komponierte die Oper Stradella, zu der Adele Schopenhauer das Libretto verfaßt hatte; das Werk ist jedoch nie zur Aufführung gelangt. Ottilie scheiterte auch mit dem Versuch, die Oper König Enzio in Berlin zur Aufführung zu bringen.

Im Jahre 1839 setzte Walther seine Musikstudien in Wien bei Robert Schumann fort; Mutter Ottilie und Schwester Alma begleiteten ihn. Ottilie bildete bald einen Kreis, dem Künstler und Gelehrte, Mitglieder des Adels, der Hofoper, des Burgtheaters angehörten; in ihren Wiener Tagebüchern finden sich Namen wie Grillparzer, Hebbel, Schwindt, Friedrich von Schwarzenberg, Heinrich von Gagern und andere. Ottilie besuchte die Oper oder das Burgtheater und spielte am neuerworbenen Flügel Lieder von Schubert oder Kompositionen ihres Sohnes Walther den Gästen vor. Anläßlich des Besuches der Mutter und der Schwester Ulrike 1840 besuchte man auch die "Goldene Birn", um Lanner, den Vater des Wiener Walzers, spielen zu hören. Am 29. September 1844 suchte die Familie der Tod in Wien ein zweites Mal heim. An diesem Tage starb Tochter Alma mit knapp 17 Jahren an Typhus.

In Wien, wo sie seit 1839 einen ständigen Wohnsitz hatte, erlebte Ottilie auch das Revolutionsjahr 1848; in einem Brief an Otto Mejer wendete sie sich gegen das in Österreich erlassene Standrecht: Sie hasse die Anarchie als Feindin der Freiheit. Sie wolle von niemandem terrorisiert werden, weder von Königen noch von dem Volk. An die Republik könne sie nicht glauben, denn in Deutschland sei noch niemand dazu befähigt; bei vernünftiger Freiheit wolle sie monarchisch sein und sich nur als Deutsche fühlen, in der Hoffnung, daß sich noch "ein einiges Deutschland bilden" werde.

Zum 100. Geburtstag Goethes am 28. August 1849 gaben die beiden Enkel das Haus am Frauenplan erstmals zur Besichtigung frei. Doch unter der Belastung des Andrangs der Besucher stürzte die hintere Treppe mitsamt dem Gewölbe ein. Am 22. Mai 1850 wurde in Gegenwart der noch lebenden Angehörigen der Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller im Druck der Öffentlichkeit übergeben. An der Einweihung des Goethe-Schiller Denkmals im Jahre 1857 nahm Ottilie zusammen mit beiden Söhnen teil; Wolfgang von Goethe war derzeit als Attaché an der preußischen Gesandtschaft in Dresden tätig. 1869 verließ die Mutter Wien, um nach Jena zu ziehen und 1870 nach Weimar zurückzukehren in das Haus am Frauenplan. Hier erlebte sie 1871 die Einigung des Reiches, Gott dankbar dafür, daß sie "zum Lebensschluß Deutschland in moralischer Größe wieder sich erheben sah" (Mangold). Sie wurde von der deutschen Kaiserin Augusta, einer Enkelin Carl Augusts, in Gegenwart des Großherzogs sowie der Schwester Ulrike in der Mansarde am Frauenplan besucht.

Ottilie von Goethe starb kurz vor ihrem 76. Geburtstage. Wolfgang schrieb dem Großherzog: "In unserer –  ich darf wohl sagen – großen Mutter –  verlieren wir für dies Leben den besten Teil unseres Daseins." Ihre besondere Leistungsfähigkeit erbrachte Ottilie gegenüber den eigenen Kindern und dem Schwiegervater: "Ich habe fünfzehn Jahre mit meinem Schwiegervater zusammengelebt, mit einem warmen, jungen, törichten Herzen, mit einer großen Dosis Phantasie und ebensoviel Unvernunft…" Sie brachte ihm töchterliche Liebe und Verehrung entgegen. Sie ordnete nach seinem Tode seine Bibliothek und katalogisierte die Steinsammlung. Auch übersetzte sie Balladen und Gedichte von Schiller, Uhland und Eichendorff ins Englische. Ihre Hauptsorge und die ihrer Söhne war das geistige Erbe Goethes.

Lit.: Lexikon dt. Frauen der Feder. Hrsg. v. S. Pataky. Bd. 1. 1898, S. 274.  –  Ottilie von Goethe. Erlebnisse u. Geständnisse 1832-1857. Hrsg. v. H. H. Houben. m. 9 Abb. Verl. Klinkhardt & Biermann: Leipzig 1923. –  A. F. Seligmann: Aus den Briefen Ottiliens v. Goethe an einen Wiener Freund. In: Chronik d. Wiener Goethe-Vereins. Bd. 35. Wien 1928.  – Frédéric Soret: Zehn Jahre bei Goethe. Erinnerungen an Weimars klassische Zeit 1822  – 1832. Hrsg. H. H. Houben. Brockhaus: Leipzig 1929. m. 39 Abb. u. Faks. –  Eduard Castle: Ottilie v. Goethe in Wien: In: Chronik d. Wiener Goethe-Vereins. Bd. 40. Wien 1935. –  Ottilie v. Goethe: Briefe an eine italienische Freundin (Anna Gargallo). Übertr., eingel. u. hrsg. v. Gabriele Freiin von Koenig-Warthausen. Vorw. v. Egon Caesar Conte Corti. Wilhelm Andermann Verl. Wien (1944). –  Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. (Wiesbaden:) Insel Verl. (1955). –  Flodoard Freiherr von Biedermann (Hrsg.): Goethes Gespräche ohne die Gespräche mit Eckermann. Insel Ver. (Zweigstelle Wiesbaden 1957). –  August v. Goethe u. Ottilie v. Pogwisch: Briefe aus d. Verlobungszeit. Hrsg. Heinz Bluhm. M. e. Komm. Dorothea Lohmeyer-Hölscher. H. Böhlau Nachf. Weimar 1962.  –  Ottilie von Pogwisch. In: NDB Bd. 6 (1964), S. 575 f. (Schr.- u. Litr.-Hinw.). –  Elisabeth Mangold: Ottilie von Goethe. Köln, Graz: Böhlau 1965. – Chaos. Hrsg. v. Ottilie v. Goethe. Reinhard Fink: Das Chaos und seine Mitarbeiter. Verl. Herbert Lang: Bern (1968). –  Wilhelm Kosch: Dt. Litr.-Lexikon. Bd. 6. Bern und München: Francke Verl. (1978) S. 532 f. –  Ottilie von Goethe. Goethes Schwiegertochter. Ein Porträt. Hrsg. u.m.e. Nachwort versehen von Ulrich Janetzki (=Ullstein Taschenbuch 30138), Ulm: Ebner 1984. –  Ruth Rahmeyer: Ottilie von Goethe. Das Leben einer ungewöhnlichen Frau, München: Wilhelm Heyne21994.

 

Gerd Brausch

 

 

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