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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Grill, Martha

Schriftstellerin

* 1912, 16.09.
Neuschowe/Batschka


Sie ist die Tochter des Tierarztes Johann Petri. Vom Vater erbte sie die Veranlagung zur Schriftstellerei und die Liebe zur Kunst. Sie hat die Mundartgedichte ihres Vaters in zwei Bänden herausgegeben. Über Neusatz, Agram und Laibach kam sie nach Berlin und promovierte dort zum Dr. phil. 1939 gab sie das Sammelwerk „Donauschwäbisches Dichter­buch“ heraus, durch das sie in den Schwabensiedlungen des Südostens bekannt wurde. Seitdem ist sie immer wieder für die donauschwäbische Literatur eingetreten. Von 1954 bis 1958 war sie Schriftleiterin der „Südostdeutschen Viertel­jahresblätter“. Sie schrieb eine Reihe Essays zur Kultur­geschichte ihres Volksstamms.

(1972)

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