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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Haller, Johannes

Historiker

* 1865, 16.10.
Keinis, Dagö/Estland

† 1947, 24.12.
Tübingen

Als Sohn des Pastors Hermann Haller (1833-1905) verlebte Johannes Haller die ersten zehn Jahre seines Lebens in der, wie er in seinen Lebenserinnerungen schreibt, ”Einsamkeit und Weltabgeschiedenheit” der dem Rigaschen Meerbusen vorgelagerten Insel Dagö. Im Jahre 1875 siedelte die Familie nach Reval über, wo der Vater Hallers zum Diakon, später zum Pastor an der St. Nikolai-Kirche und Stadtsuperintendenten der Stadt Reval ernannt wurde. Nach dem Besuch der Domschule von Reval in den Jahren 1876 bis 1883 schrieb sich Haller an der Universität Dorpat für das Fach Geschichte ein und schloß sein Studium 1888 mit dem akademischen Grad des ”cand. phil.” ab. In Reval wie später an der Universität Dorpat erlebte er in zunehmender Weise die Russifizierungspolitik, die unter Zar Alexander III. einen Höhepunkt erreichte und die deutschbaltische Bevölkerungsgruppe mehr und mehr in die Defensive drängte. Gerade auf kulturellem Gebiet, in den Bereichen des Schulwesens und der Universitäten wurden von der Mehrheit der Deutschbalten die Auseinandersetzungen um die Einführung der russischen Sprache am stärksten und nachhaltigsten empfunden. Seine Erinnerungen an das baltische Pfarrhaus (1940) wie auch die Lebenserinnerungen sind ein Ausdruck der starken Verbundenheit Hallers mit seiner baltischen Heimat, die er nach einer zweijährigen Tätigkeit als Hauslehrer in einem schmerzvoll vollzogenen, aber ”festen Entschluß, nicht mehr zurückzukehren”, verließ.

Durch ein Stipendium seiner Dorpater Studentenverbindung, der Landsmannschaft Estonia, konnte Haller im Herbst 1890 sein Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin fortsetzen, um dort den akademischen Grad eines Doktors der Philosophie zu erwerben. Abgesehen von zahlreichen Kontakten zu den dort lebenden Deutschbalten hinterließ die im Umbruch befindliche deutsche Hauptstadt bei Haller einen eher ungünstigen, ja sogar enttäuschenden Eindruck, und er notierte später, daß es ihm in dieser Zeit nicht gelungen war, ”auch nur eine noch so bescheidene Wurzel in diesen Boden zu senken.” Zu seinen akademischen Lehrern in Berlin gehörten neben Heinrich von Treitschke vor allem die Volkswirtschaftler Gustav Schmoller und Adolf Wagner. In den Berliner Bibliotheken fand Haller aber reiches Material für seine Dissertation über Die deutsche Publizistik in den Jahren 1668-1674, die er im Jahre 1891 nach einer Forschungsreise von Berlin über Göttingen, Braunschweig, Wolfenbüttel und Helmstedt bei Bernhard Erdmannsdörffer (1833-1901), dem Nachfolger Treitschkes in Heidelberg, einreichte und die ein Jahr später veröffentlicht wurde.

Auf Anraten seines Doktorvaters, der selbst im Auftrag der Historischen Kommission zur Vorbereitung einer Edition der Reichstagsakten ausgedehnte Archivstudien im Ausland verbracht hatte, ging Haller nach dem Abschluß seiner Promotion im März 1892 nach Rom, wo er von 1892 bis 1897 als besoldeter Hilfsarbeiter, später als Assistent und Bibliothekar (1901/02) an dem wenige Jahre zuvor gegründeten Preußischen Historischen Institut tätig war. ”Hier bin ich zu Hause, hier allein habe ich immer ein Heimatgefühl gehabt”, äußerte der Protestant Haller später über seinen Aufenthalt in der Ewigen Stadt, die seine persönliche Entwicklung wie seine weitere akademische Karriere nachhaltig prägte. Die Öffnung des Vatikanischen Archivs unter Papst Leo XIII. bot dem jungen Historiker fast unbegrenzte Möglichkeiten des Quellen- und Literaturstudiums und bestimmte fortan die Richtung seiner Forschungsinteressen. Während er für das Preußische Historische Institut als einer der ersten Bearbeiter des Repertorium Germanicum, einer Verzeichnung aller sich auf das mittelalterliche Deutschland beziehenden Urkunden und Akten in Regestenform, tätig war, entstanden im Vatikanischen Archiv die grundlegenden Vorarbeiten zu einer Reihe von Quelleneditionen und kritischen Studien, die Haller in den Jahren 1896 bis 1903 als Habilitationsschrift unter dem Titel Concilium Basiliense in vier umfangreichen Bänden publizierte und die zugleich die allgemeinen Probleme der Geschichte des 15. Jahrhunderts berührten. Daneben erarbeitete Haller verschiedene Einzelstudien zur Geschichte des Wormser Konkordats, zur europäischen Kirchengeschichte des Spätmittelalters sowie zur Geschichte des päpstlichen Kanzlei- und Finanzwesens. Aus seinen langjährigen Erfahrungen im Umgang mit den vatikanischen Quellen und der Arbeit in einem der berühmtesten Archive der Welt leitete Haller die von ihm immer wieder betonte Notwendigkeit einer Einordnung der zahlreichen Einzelbeobachtungen des Historikers in die größeren geschichtlichen Einheiten und Zusammenhänge ab. Mit diesem für seine Geschichtsauffassung und -darstellung konstitutiven Grundzug verband sich zugleich die Warnung vor einer Überbetonung rein landesgeschichtlicher Fragestellungen, vor dem ”unheilvollen regionalen Gesichtspunkte, der in unseren Tagen überall den Horizont der Geschichtsforschung zu verengen droht und im Vatikan verhängnisvoller wirkt als sonst irgendwo”, wie er im Vorwort seiner 1903 veröffentlichten UntersuchungPapsttum und Kirchenreform schrieb. Haller betrachtete das Mittelalter wie alle historischen Epochen als organische Einheiten, deren einzelne Elemente man nur verstehen könne, ”wenn man das Ganze vor Augen hat.”

In der Zeit zwischen seinen beiden Aufenthalten in Rom habilitierte sich Haller an der Universität Basel (1897), wo zu seinen Studenten auch der spätere Schweizer Historiker Eduard Fueter (1876-1928) gehörte, dessen Schwester Elisabeth (1878-1957) später seine Frau wurde. Mit Fueter teilte Haller, der in seiner Jugend gerne Musik studiert hätte, das Interesse an musikhistorischen Fragestellungen. Vermutlich über die Bekanntschaft mit Fueter bahnte sich auch der Kontakt Hallers mit dem Freiherren von Roggenbach und dessen Freund Friedrich Althoff, dem Leiter der Hochschulabteilung im Preußischen Kultusministerium, an. Auf Betreiben Althoffs erhielt Haller im Jahre 1902/03 an der Universität Marburg gegen den Willen der dortigen Fakultät eine außerordentliche Professur.

Bereits im Wintersemester 1904/05 wechselte Haller von Marburg auf ein Ordinariat an die Universität Gießen, wo er als Nachfolger des verstorbenen Mediävisten Konstantin Höhlbaum (1849-1904) die Reihe der mit Goswin Freiherr von der Ropp (1850-1919) begonnenen baltischen Vertreter der Geschichtswissenschaft fortführte. In seinen neun Gießener Jahren entfaltete Haller eine sehr fruchtbare Lehrtätigkeit. Seinem persönlichen Engagement ist auch der Ausbau der mittelalterlichen Abteilung des Historischen Seminars der Universität Gießen zu verdanken. Durch beträchtliche finanzielle Zuwendungen, die Haller für die Erweiterung und Ausstattung des Seminars beim Großherzoglichen Ministerium des Innern erwirkte, konnte die Bibliothek des Historischen Seminars im Jahre 1905 unter anderem ein vollständiges Exemplar derMonumenta Germaniae Historica erwerben. Hierbei zeigte sich Haller wie auch später als erfolgreicher Wissenschaftsorganisator. In Anerkennung seiner Verdienste um die Universität verlieh ihm die Universität Gießen im Jahre 1917 die theologische Ehrendoktorwürde.

Im Sommersemester 1913 verließ Johannes Haller Gießen und nahm als Nachfolger von Walter Goetz einen Ruf an die Universität Tübingen an, an der er bis zu seiner Emeritierung 1932 wirkte. Im selben Jahr wurde ihm hier die juristische Ehrendoktorwürde verliehen. Mit seiner JubiläumsschriftDie Anfänge der Universität Tübingen 1477-1537 (1927/1929) hatte er einen grundlegenden Beitrag zur Geschichte der deutschen Universitäten in der vorreformatorischen Zeit geliefert.

Neben dem Abschied von Estland erlebte Haller während seiner Zeit in Tübingen einen zweiten, nicht weniger prägenden Lebenseinschnitt, der mit der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg und dem Untergang des Kaiserreiches verknüpft war. Wie bedeutsam ihm selbst diese Zäsur der Jahre 1918/19, in denen er Rektor der Universität war, erschien, beleuchten die letzten Sätze seinerLebenserinnerungen, die den Kriegsausbruch von 1914 fast dramatisch beschreiben: ”Hinter uns aber war ein eherner Vorhang niedergegangen, der unser gegenwärtiges und künftiges Dasein für immer unerbittlich von der Vergangenheit schied.” Unter dem Eindruck der veränderten politischen Bedingungen wandte sich Haller mehr und mehr zeitgeschichtlichen Themen und politisch aktuellen Fragestellungen zu, so beispielsweise in seiner Studie überDie Aera Bülow (1922) oder in einer Edition von Tagebüchern und Briefen des Fürsten Philipp zu Eulenburg-Hertefeld (1923), dessen Biographie er zum Anlaß für eine Interpretation der Außenpolitik Wilhelms II. nahm. Vielleicht hat manches nach 1945 gefällte Urteil über die Geschichtsschreibung der Weimarer Republik Hallers historiographisches Werk, seine oftmals scharf profilierten und pointierten Aussagen und leidenschaftlichen Urteile vorschnell und teilweise ungerechtfertigt in den Kreis derjenigen eingereiht, die die Republik im Grunde ablehnten oder gar an ihrer Zerstörung beteiligt waren. Sollte demgegenüber nicht auf die individuelle und soziale Zeitbedingtheit des Verfassers in politischen Stellungnahmen hingewiesen werden? Dies schließt aber wiederum nicht aus, daß Haller in seinem Hoffen auf nationalen Wiederaufstieg ”einige Augenblicke” (R. Wittram) auf die neuen Machthaber des Jahres 1933 setzte, auch wenn er sich bald von ihnen distanzierte.

Zu den wirkungsmächtigsten und meistgelesenen Werken Hallers zählen seine aus Vorlesungen hervorgegangenenEpochen der deutschen Geschichte, die nach ihrer Erstveröffentlichung im Jahre 1923 bis nach dem Krieg zahlreiche Auflagen erlebten und die trotz aller zeitbedingten Urteile und der Verengung auf die reine Staaten- und Machtgeschichte in ihrer Diktion und ihrem Stil bis heute ein ”Kunstwerk des gesprochenen Wortes” (R. Wittram) darstellen. In den Jahren nach seiner Emeritierung konnte Haller schließlich noch einen seit seinen archivalischen Studien in Rom gefaßten Plan einer Geschichte des Papsttums verwirklichen. Der Untertitel des insgesamt drei Bände umfassenden, freilich unvollendet gebliebenen Werkes Das Papsttum. Idee und Wirklichkeit, dessen letzter Band noch vor dem Zusammenbruch 1945 bei Cotta erscheinen konnte, verweist auf die Konzeption Hallers, der die religiöse Idee des Papsttums und ihre Realisierung in der Geschichte auf einer breiten Kenntnis der Quellen und der Literatur darzustellen versuchte, wobei manches Urteil überspitzt, ja fast polemisch formuliert wurde.

Haller verstarb am Heiligen Abend des Jahres 1947 in Tübingen, wohin er in den letzten Kriegsjahren wegen der Bombenangriffe aus Stuttgart geflüchtet war, das er nach seiner Emeritierung als Wohnsitz gewählt hatte. Kurz vor seinem Tod konnte er noch eine inspirierende Studie über Dante vollenden, die aber erst 1954 zum Druck kam. In einer kleineren, im Jahre 1935 publizierten Arbeit Über die Aufgaben des Historikers schrieb Haller in Form einer kritischen und durchaus auch selbstkritischen Bestandsaufnahme über die Entwicklung der Historiographie: ”Wo der Historiker so seine Pflicht tut, da wird seine Arbeit für die Wissenschaft zum Dienst am Vaterland. Denn die Geschichte, lauter und wahr gelehrt, ist das Gewissen der Nation.” Besser als mit seinen eigenen Worten läßt sich Haller als politischer und politisch engagierter Historiker, der nach den Worten eines Nachrufs zu den ”ausgeprägtesten Charakterköpfen” der deutschen Geschichtswissenschaft zählte und als Gelehrter von hervorragender Originalität galt, nicht charakterisieren. Eine moderne kritische biographische Würdigung seines Lebens und Werkes bleibt ein Desiderat der deutschen Historiographie.

Werke: Ein von Heinz Dannenbauer, Brigitte Herrmann und Fritz Ernst erstelltes Publikationsverzeichnis Johannes Hallers findet sich im Anhang an die von Fritz Ernst verfaßte Gedenkrede auf Haller (1949), S. 16-28.

Die deutsche Publizistik in den Jahren 1668-1674. Ein Beitrag zur Geschichte der Raubkriege Ludwigs XIV. Heidelberg 1892 (Dissertation). – Repertorium Germanicum. Regesten aus den päpstlichen Archiven zur Geschichte des Deutschen Reiches und seiner Territorien im 14. und 15. Jahrhundert. Pontifikat Eugens IV. (1431-1447). Bd. 1. Unter Mitwirkung v. Joh. Haller, J. Kaufmann u. J. Lulvès bearb. v. R. Arnold. Berlin 1897. – Concilium Basiliense. 4 Bde. Basel 1896/1897/1900/1903. – Papsttum und Kirchenreform. Vier Kapitel zur Geschichte des ausgehenden Mittelalters. Berlin/Zürich/ Dublin 2. Aufl. 1966  (zuerst 1903). – Die Quellen zur Geschichte der Entstehung des Kirchenstaates. Leipzig/Berlin 1907. – Die Ära Bülow. Eine historisch-politische Studie. Stuttgart/Berlin 1922. – Aus 50 Jahren. Erinnerungen. Tagebücher und Briefe aus dem Nachlaß des Fürsten Philipp zu Eulenburg-Hertefeld. Hrg. v. Johannes Haller. Berlin 1923. – Die Epochen der neueren Geschichte. Stuttgart/Berlin 1923. – Die Anfänge der Universität Tübingen 1477-1537. 2 Teile. Stuttgart 1927/1929 (Neudruck Aalen 1970). – Tausend Jahre deutsch-französischer Beziehungen. Stuttgart 1930. – Reden und Aufsätze zur Geschichte und Politik. Stuttgart/Berlin 1934  (2., durchges. u. verm. Aufl. 1941). – Das Papsttum. Idee und Wirklichkeit. 5 Bde. Reinbek bei Hamburg 1965 [TB; zuerst 3 Bde. 1934-1945]. – Über die Aufgaben des Historikers (Philosophie und Geschichte. Bd. 53). Tübingen 1935. – Erinnerungen an das baltische Pfarrhaus, in: Siegbert Stehmann (Hg.): Der Pfarrerspiegel. Berlin 1940. S. 349-365. – Abhandlungen zur Geschichte des Mittelalters. Stuttgart/Berlin 1944. – [posthum] Dante. Basel 1954. – Lebenserinnerungen. Gesehenes – Gehörtes – Gedachtes. Stuttgart 1960 [Nachwort von Reinhard Wittram].

Lit.: (Biographie) Neue Deutsche Biographie 7, 1966, S. 552 f. [Reinhard Wittram]. – Fritz Ernst: Johannes Haller. Gedenkrede anläßlich einer Feier im Historischen Seminar der Universität Heidelberg. Stuttgart 1949. – B[ernd] F[aulenbach]: Johannes Haller, in: Rüdiger vom Bruch/Rainer A. Müller (Hrsg.): Historikerlexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert (Beck’sche Reihe 405). München 1991. S. 123 f. – Heinrich Günter: Johannes Haller, in: HJb 62-69, 1949, S. 931 f. [Nachruf]. – Hans Georg Gundel: Johannes Haller und die Monumenta Germaniae Historica in Gießen, in: Nachrichten der Giessener Hochschulgesellschaft 33, 1964, S. 179-190. – Deutsch-baltisches Biographisches Lexikon 1710-1960. Im Auftrage der Baltischen Historischen Kommission, begonnen v. Olaf Welding u.unter Mitarbeit v.Erik Amburger u.Georg von Krusenstjern herausgegeben v.Wilhelm Lenz. Köln/Wien 1970. S. 292 f. – Kleo Pleyer: Johannes Haller, in: Baltische Monatsschrift 101, 1935, S. 529-533. –  Wolfgang Weber: Priester der Klio. Historisch-sozialwissenschaftliche Studien zur Herkunft und Karriere deutscher Historiker und zur Geschichte der Geschichtswissenschaft 1800-1970 (Europäische Hochschulschriften. Reihe III, Bd. 216). Frankfurt/Main u.a. 1984. – ders.: Biographisches Lexikon zur Geschichtswissenschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Frankfurt/Main u.a. 1984, S. 200 f. – Erich Wittenberg: Johannes Haller, in: Historisk Tidskrift 68, 1948, S. 54-57 [Nachruf]. – Reinhard Wittram: Erinnerungen an Johannes Haller, in: Die Welt als Geschichte 10, 1950, S. 67-70 [Nachruf]. – (Allgemeine Literatur) Erik Amburger: Gießen, Rußland und die Universität Dorpat, in: Nachrichten der Giessener Hochschulgesellschaft 32, 1963, S. 225-231. – Heinrich Dannenbauer/Fritz Ernst (Hrsg.): Das Reich. Idee und Gestalt. Festschrift für Johannes Haller. Zu seinem 75. Geburtstag. Stuttgart 1940. – Bernd Faulenbach (Hg.): Geschichtswissenschaft in Deutschland. Traditionelle Positionen und gegenwärtige Aufgaben. München 1974. – ders.: Ideologie des deutschen Weges. Die deutsche Geschichte in der Historiographie zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus. München 1980. – G[eorge] P[eabody] Gooch: Geschichte und Geschichtsschreiber im 19. Jahrhundert. Frankfurt/Main 1964 [zuerst engl. 1913]. – Hans Georg Gundel: Die Geschichtswissenschaft an der Universität Gießen im 20. Jahrhundert, in: Ludwigs-Universität. Justus Liebig-Hochschule 1607-1957. Festschrift zur 350-Jahrfeier. Gießen 1957, S. 222-252. – Georg G. Iggers: Deutsche Geschichtswissenschaft. München 1971 [TB; zuerst engl. 1968]. – Hans Conrad Peyer: Der Historiker Eduard Fueter (1876-1928). Leben und Werk. Zürich o.J. [1982]. – Karl Ferdinand Werner: Das NS-Geschichtsbild und die deutsche Geschichtswissenschaft. Stuttgart u.a. 1967.

Der Verfasser dankt dem Universitätsarchiv Tübingen für Auskünfte aus der Personalakte Johannes Haller (UAT 126/241).

 

    Johannes Schellakowsky

 

 

 

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